Palästinenserpräsident Abbas bewilligt Geld für Familie des Terroristen der zwei israelische Zivilisten tötete

Lesezeit: 3 Minuten

Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) unter Präsident Mahmoud Abbas setzt ihre Politik fort, Terroristen zu glorifizieren und ihren Familien finanzielle Unterstützung zu gewähren. Am 6. Juni 2021 traf sich Laila Ghannam, Gouverneurin der Bezirke Ramallah und Al-Bireh, mit den Eltern von Muhannad Al-Halabi, einem Aktivisten des Palästinensischen Islamischen Dschihad (PIJ), der am 4. Oktober 2015 in der Jerusalemer Altstadt zwei israelische Zivilisten erstach und dabei von den israelischen Sicherheitskräften erschossen wurde. Dieser Vorfall, der erste in einer Serie von ähnlichen Angriffen, brachte Al-Halabi den Spitznamen «Anstifter der Al-Quds-Intifada» ein.

Während ihres Treffens mit der Familie überreichte Laila Ghannam im Namen des palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas eine Spende von 30’000 jordanischen Dinar (ca. 42’000 Dollar), um die «vollständige Deckung der Kosten» für ihr Haus zu gewährleisten, das nach dem Angriff von Israel abgerissen wurde. Die Gouverneurin betonte laut dem Middle East Media Research Institute (MEMRI), dass das Treffen auf Anweisung von Abbas stattfand, der angeordnet hatte, die Finanzierung des Hauses zu regeln, «um die Würde der Familie zu bewahren». Ghannam dankte Abbas, der, wie sie sagte, «den Familien der Märtyrer, Gefangenen und Kämpfer besondere Bedeutung beimisst» und «wie ein mitfühlender Vater für unser ganzes palästinensisches Volk ist».

Bereits 2016 haben Palästinenser rund 63’500 Dollar gesammelt, um das Haus der Familie von Muhannad Halabi wieder aufzubauen, der im Oktober 2015 in der Jerusalemer Altstadt Rabbi Nehemia Lavi und Aharon Banita erstochen und Banitas Frau und ihren zweijährigen Sohn verletzt hat.

Es ist auch nicht das erste Mal, dass die PA Muhannad Al-Halabi und seine Anschläge offiziell geehrt hat. Etwa eine Woche nach der Bluttat veröffentlichte die PA-Zeitung Al-Hayat Al-Jadida einen Artikel der palästinensischen Autorin Sama Hassan, in dem sie die Freude beschrieb, die sie überflutete, als ihre Tochter den Wunsch äusserte, «eine Märtyrer-Operation durchzuführen und einige israelische Soldaten zu töten». Sama fügte hinzu: «Meine Tochter schmückte ihr Handy mit allen Bildern, die sie von den in den letzten Tagen getöteten Freiheitsmärtyrern finden konnte. Sie war glücklich, mir mitzuteilen, dass ein Vater in Gaza seinen neugeborenen Sohn nach Muhannad Al-Halabi benannt hat, zu Ehren und in Erinnerung an diesen Märtyrer, der in Jerusalem getötet wurde.»

Am Internationalen Frauentag 2021 teilte das Büro des Vertreters der Europäischen Union (Westjordanland und Gazastreifen, UNRWA) auf seinen Social-Media-Kanälen ein Video, in dem Dr. Laila Ghannam, die Gouverneurin von Ramallah und El-Bireh welche die Spende an die Al-Halabi Familie überreichte, als Inspirationsquelle für Frauen in Führungspositionen vorgestellt wird.

Das Video war Teil der Kampagne #InspiredByHer. Dr. Ghannam hat palästinensische Terroristen bei mehreren Gelegenheiten öffentlich gepriesen. So hat sie zum Beispiel Dalal Mughrabi, die für das „Küstenstrassenmassaker“ von 1978 verantwortlich war, bei dem 37 israelische Zivilisten getötet wurden, als Märtyrerin bezeichnet. Dr. Ghannam hat auch in der Vergangenheit bei mehreren Gelegenheiten Familien der getöteten Terroristen öffentlich ihr Beileid ausgesprochen, und nicht den Familien der Opfer.

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