Israel: Ex-Chef der Weltraumbehörde stirbt nach Verletzungen infolge arabischer Unruhen

Lesezeit: 2 Minuten

Avi Har-Even, ehemaliger Generaldirektor der israelischen Raumfahrtagentur, starb am Sonntag an Komplikationen nach den Verletzungen, die er während der Unruhen erlitten hatte, die vor 2 Wochen in Israel stattfanden.

Har-Even, 84, wohnte mit seiner Frau im Hotel Effendi in Akko, als arabische Randalierer es am 11. Mai in Brand setzten. Während seine Frau noch rechtzeitig aus dem Gebäude gerettet werden konnte, erlitt Har-Even schwere Verbrennungen und eine Rauchvergiftung. Er wurde zur Behandlung in das Rambam Medical Center in Haifa gebracht, wo er schliesslich seinen Wunden erlag.

Har-Even hatte in den 1980- und 1990er Jahren viele Funktionen in der israelischen Raumfahrtindustrie inne. Er leitete die israelische Raumfahrtbehörde von 1995 bis 2004. Obwohl die Agentur ein winziges Budget hatte, wurde sie unter seiner Leitung in Zusammenarbeit mit Raumfahrtagenturen aus anderen Ländern, darunter die USA, Frankreich, Deutschland und Indien, weiterentwickelt.

„Er war eine Schlüsselfigur bei der Förderung des Raumfahrtbereichs in Israel, sowohl in der Industrie als auch im Verteidigungssystem“, sagte der derzeitige ISA-Generaldirektor Avi Blasberger.

„In seiner Rolle als Direktor der israelischen Raumfahrtagentur förderte er die Aussenbeziehungen der Agentur und war der erste, der sie in den Mittelpunkt der globalen Raumfahrtindustrie stellte. Vor allem dank der Arbeit von Har-Even ist Israel bis heute eine Weltraummacht von Weltformat“, so Blasberger.

Har-Even erhielt auch den israelischen Verteidigungspreis für Leistungen, die bis zum heutigen Tag geheim bleiben.

Der israelische Verteidigungsminister Benny Gantz sagte: „Ich habe mit grosser Trauer vom Tod von Avi Har-Even gehört, dem Träger des israelischen Verteidigungspreises und ehemaligen Direktor der Weltraumbehörde, der zur Sicherheit Israels beigetragen hat.“

Akko war eine von mehreren gemischt arabisch-jüdischen Städten, die von Ausschreitungen heimgesucht wurden, die im April in der Jerusalemer Altstadt begannen und sich in ganz Israel ausbreiteten. Während der Unruhen in Akko warfen arabische Randalierer Steine, setzten mehrere Hotels in Brand, verbrannten Boote im Hafen, griffen jüdische Passanten an und hissten eine palästinensische Flagge im Zentrum der Stadt.

Nach den Unruhen verhaftete die israelische Polizei im Rahmen der zweiwöchigen Operation „Recht und Ordnung“ 2.214 Verdächtige und beschlagnahmte 970 illegale Waffen.

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1 KOMMENTAR

  1. Wenn die Deutsche, so Sauber und Ordentlich, ein Ernster Gedenktafel vom alle Gedenktafeln, und der nicht sehrt alt ist, so mies ausschauen lassen; es bedeutet dass sie, dem Thema völlig verachten !
    Als Franzose gebe ich zu, dass so etwas in einem fahrlässigen Frankreich nicht so überraschend wäre … aber es ist eher selten … Denn auch die meisten Gedenkstelen betreffen Nazi-Deutschland … und nicht Frankreich! Die Miliz Schläger und Schwachköpfe, angeführt von ein paar Perversen, ist ist nicht eine Reihe von Fakultät Professoren …

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