Neue Webseite über 350 Jahre jüdisches Leben in Brandenburg

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Eine neue Homepage https://juden-in-brandenburg.de informiert über „350 Jahre Jüdisches Leben in Brandenburg“. Anlass ist auch das bundesweite Festjahr „1.700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland“, wie Brandenburgs Kulturministerium am Freitag mitteilte. Es ist der Jahrestag der Aufnahme von 50 geflüchteten jüdischen Familien aus Wien in der Mark Brandenburg im Jahr 1671. Bei dem Projekt kooperiert das Ministerium mit dem Moses Mendelssohn Zentrums für europäisch-jüdische Studien in Potsdam.

Kulturministerin Manja Schüle (SPD) erklärte, in Philosophie, Kunst, Wissenschaft, Medizin oder Wirtschaft hätten Jüdinnen und Juden „Herausragendes geleistet“. Sie verurteilte zugleich den Antisemitismus, der in Gesellschaft „nach wie vor verwurzelt“ sei. „Das haben die anti-israelischen Demonstrationen der vergangenen Tage, der verbale antijüdische Hass im Internet, die physische Gewalt gegenüber Jüdinnen und Juden überdeutlich gezeigt“, betonte die Ministerin.

Sie warb für das Vorhaben, eine Antisemitismus-Klausel in der Brandenburger Landesverfassung zu verankern und der Schutz jüdischen Lebens zum Staatsziel zu erheben. Dies würde zeigen, „dass der Kampf gegen antijüdischen Hass eine Aufgabe für die gesamte Gesellschaft und alle Institutionen des Staates ist“.

KNA/gor/kws/joh

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