50 Prozent mehr „Lohn“ für die Mörder von fünf israelischen Familienmitgliedern

Lesezeit: 2 Minuten

Das Gehalt, das die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) an die zwei arabischen Terroristen zahlt, die fünf Mitglieder der Familie Fogel ermordet haben, soll um 50 Prozent steigen, von 4’000 Schekel (1’203 USD) pro Monat auf 6’000 Schekel (1’806 USD) pro Monat, berichtete die Medienüberwachungsgruppe Palestinian Media Watch (PMW).

Am 11. März 2011 ermordeten Hakim Awad und Amjad Awad, 17 und 19 Jahre alt, die Mutter Ruti und den Vater Udi Fogel und drei ihrer Kinder, Yoav, Elad und das drei Monate alte Baby Hadas auf bestialische Weise.

Die beiden erstachen zuerst die 11 und 4 Jahre alten Brüder während sie schliefen und ermordeten dann die Eltern, Ehud und Ruth, die sich ihnen widersetzten. Nach dem kaltblütigen vierfachen Mord verliessen die Terroristen das Haus der Fogels, aber Amjad beschloss zurückzukehren und nach Waffen zu suchen. Bei seiner Rückkehr, hörte er das vier Monate alte Baby Hadas weinen und ermordete es ebenfalls.

Hakim Awad wurde zu fünfmal lebenslänglich und zusätzlich 50 Jahren Haft verurteilt, Amjad Awad zu fünfmal lebenslänglich und zusätzlich sieben Jahren Haft.

Nach der Gehaltstabelle der Palästinensischen Autonomiebehörde beginnt das Gehalt eines inhaftierten Terroristen mit 1’400 Schekel (401 USD) pro Monat ab dem ersten Tag im Gefängnis und steigt über die Jahre auf 12’000 Schekel (3’435 USD) an, je nachdem, wie lange er im Gefängnis war.

Foto: Palestinian Media Watch

Je schwerwiegender der Angriff war, desto höher sind die Zuwendungen, die der Terrorist erhält. Nachdem die beiden Terroristen fast 10 Jahre im Gefängnis waren, haben sie Anspruch auf eine Gehaltserhöhung.

Die PA hat jedem der Mörder bereits 338.400 Schekel (101’847 USD) gezahlt. PMW deckte kürzlich auf, dass die PA im Jahr 2020 trotz der Coronavirus-Krise und der damit verbundenen finanziellen Schwierigkeiten, 512 Millionen Schekel (159 Millionen USD) für Gehälter für in Israel inhaftierte und freigelassene Terroristen ausgab.

Darüber hinaus zahlte die PA Hunderte von Millionen Schekel an Belohnungen für verwundete Terroristen und die Familien von Terroristen, die bei Anschlägen und Zusammenstössen mit israelischen Streitkräften getötet wurden.

Die Politik der Palästinensischen Autonomiebehörde wurde weithin verurteilt. Kanada, die USA, Australien und die Niederlande haben die direkte Hilfe für die Palästinensische Autonomiebehörde eingestellt, bis diese Praktik abgeschafft ist.

Itamar Marcus, Direktor von PMW, wies darauf hin, dass trotz dieser Verurteilung weiterhin Zahlungen der internationalen Gemeinschaft, insbesondere der Europäischen Union, an die Palästinensische Autonomiebehörde geleistet werden.

Marcus findet deutliche Worte: «Die Bereitschaft internationaler Geldgeber, die PA mit Hunderten von Millionen Euro pro Jahr zu alimentieren, obwohl die PA kontinuierlich Terror fördert und terroristische Mörder finanziert, ist der Hauptgrund, dass der palästinensische Terror weiter gedeiht.»

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1 KOMMENTAR

  1. Die Tat ist extrem widerlich. Ich könnte mir eine noch höhere Strafe vorstellen für Mörder, die eine Familie auslöschen und sogar ein Baby töten. Jeder Mensch hat angeborene Hemmungen, so etwas zu tun. Was hat diesen Tätern das Menschsein gestohlen oder aberzogen? Hoffentlich kommen sie nie wieder frei, werden nie ausgetauscht gegen israelische Geiseln.
    Mich treibt um, ob auch meine Steuergelder zu den Belohnungszahlungen beitragen. Immerhin finanziert ja die BRD mit nicht geringen Summen die Palästinenser.

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