Bericht: UNRWA hat Antisemitismus, Hassrede und Hetze nicht aus Schulbüchern entfernt

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UNRWA-Lehrbuch mit Dalal Mughrabi als Vorbild für palästinensisch-arabische Kinder. Dalal Mughrabi war eine palästinensische Terroristin und Mitglied der Fatah-Fraktion der PLO. 1978 war sie an einen Terrorattentat in Israel beteiligt, bei dem 38 israelischen Zivilisten, darunter 13 Kinder, ermordet wurden. Foto Screenshot CBN News
UNRWA-Lehrbuch mit Dalal Mughrabi als Vorbild für palästinensisch-arabische Kinder. Dalal Mughrabi war eine palästinensische Terroristin und Mitglied der Fatah-Fraktion der PLO. 1978 war sie an einen Terrorattentat in Israel beteiligt, bei dem 38 israelischen Zivilisten, darunter 13 Kinder, ermordet wurden. Foto Screenshot CBN News
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Laut einem neuen Bericht von IMPACT-se, einem Institut für das Monitoring von Frieden und kultureller Toleranz in der schulischen Bildung, hat das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA), Aufwiegelung und Hassrede nicht aus seinen Bildungsmaterialien entfernt hat, wie es versprochen hatte.

Nachdem eine Untersuchung von IMPACT-se Kritik von UNRWA Geberländern ausgelöst hatte, gab UNRWA zu, dass sie rassistische und volksverhetzende Unterrichtsmaterialien verwendet und teilte mit, dass alle derartigen Inhalte bis November 2020 entfernt würden.

Der neuste Bericht von IMPACT-se besagt, dass trotz der Behauptungen von UNRWA, das Problem behoben zu haben, ihre Bildungsmaterialien weiterhin voll von Hassreden und Aufrufen zur Gewalt sind.

Besonders problematisch, so der Bericht, sind die sogenannten „Self-Study Cards“, die an Erst- bis Neuntklässler ausgegeben werden. Eine Rechtschreibübung für Neuntklässler verurteilt zum Beispiel jegliche Friedensabkommen zwischen Israel und nicht näher bezeichneten arabischen Ländern – wahrscheinlich eine Anspielung auf die Abraham-Abkommen.

Darüber hinaus enthalten die Materialien Karten, die Israel ausradieren und die gesamte Region von Israel, der Westbank und Gaza als „Palästina“ bezeichnen. Israel selbst wird manchmal nur als „der Feind“ oder „die Besatzung“ bezeichnet.

Es gibt auch Aussagen wie „Dschihad ist der Weg zum Ruhm“ und eine Rechtschreibstunde, die Blut und Gewalt enthält und sich auf „Leichenteile“ in den Strassen bezieht.

Insgesamt würden die Schulmaterialien eine starke Betonung auf den palästinensischen Nationalismus werfen, trotz des Anspruchs der UNRWA auf politische Neutralität, heisst es im Bericht von IMPACT-se.

Marcus Sheff, der CEO von IMPACT-se, sagte zu den Ergebnissen: „Die UNRWA hat versprochen, dass sie alle hasserfüllten Inhalte, die ihre Lehrer geschrieben haben, entfernt hat. Traurigerweise, wie diese Untersuchung zeigt, ist dies einfach nicht der Fall.“

„Die Versprechen von UNRWA, den Inhalt zu entfernen, wurden in gutem Glauben von Regierungen auf der ganzen Welt bestätigt“, stellte er fest. „Aber eine flüchtige Inspektion zeigt, dass ihre Erklärungen einfach nichts taugen.“

„Es scheint, dass die Organisation institutionell nicht in der Lage ist, ihrer grundlegenden Fürsorgepflicht gegenüber den Kindern in ihren Schulen nachzukommen“, so Sheff. „Die Geberländer müssen anfangen, der UNRWA viel deutlichere Fragen zu stellen, wenn sie diesen andauernden Hass-Unterricht nicht finanzieren wollen.“

Auf eine Anfrage der Wochenzeitung The Algemeiner, die den Bericht zuerst veröffentlichte, reagierte ein UNRWA-Sprecher nicht.

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