Bericht: Iranische Schulbücher voller Hass gegen Juden und Amerikaner

Lesezeit: 3 Minuten

Eine umfassende Studie staatlicher Schulbücher deckt auf, wie Schülern im Iran Antisemitismus, Hass und Aufstachelung zur Gewalt gegen Amerika, Israel und das jüdische Volk beigebracht wird.

Die neue Studie, die von der ADL (Anti-Defamation League) am 42. Jahrestag der iranischen Revolution veröffentlicht wurde, enthüllt, dass die aktuellen Auflagen der Schulbücher des Regimes sogar so weit gehen, westliche Medien zu beschuldigen, die Pandemie zu hypen, um die letztjährige Feier der iranischen Revolution zu hintertreiben.

Aufwiegelung: Antisemitismus und Gewalt in Irans aktuellen staatlichen Lehrbüchern ist die erste umfassende Studie über Antisemitismus, Intoleranz oder Extremismus im offiziellen iranischen Lehrplan seit rund 5 Jahren. Der Iran, ein weltweit führender staatlicher Förderer des Terrorismus, veröffentlicht und verbreitet einen offiziellen Lehrplan, dessen Lehrbücher den Terrorismus verherrlichen, Hass unter jungen Menschen indoktrinieren und konspiratives Denken fördern – alles unter eklatanter Missachtung internationaler Normen und Verpflichtungen.

„Es ist kein Geheimnis, dass das iranische Regime weiterhin Extremismus und Terrorismus fördert und sein Volk mit einer ständigen Portion antisemitischer und antiamerikanischer Propaganda füttert“, sagte Jonathan A. Greenblatt, CEO der ADL. „Die iranischen Schulbücher zeigen, wie tief diese offizielle Hetzkampagne in der Gesellschaft verwurzelt ist und wie sie beeinflussbare junge Menschen mit diesen fremdenfeindlichen und entmenschlichenden Botschaften als Teil des offiziellen Lehrplans erreichen.“

Einige aktuelle Beispiele, die in dem ADL-Bericht genannt werden:

Den Schülern wird beigebracht, “ Tod Israel“ zu skandieren, das in den Büchern als ein falsches Regime beschrieben wird, das beseitigt werden muss.

  • Den Schülern wird vermittelt, dass sich die Juden von Anfang an gegen den Islam verschworen haben, indem sie islamische Schriften fälschten und Kriegsführung und Freimaurerei einsetzten, um böse Ziele zu erreichen.
  • Den Schülern wird beigebracht, dass die von den USA angeführten Sanktionen gegen den Iran Teil eines „satanischen Plans“ sind, um die religiösen Überzeugungen der Muslime zu beseitigen.
  • Den Schülern wird beigebracht, dass das iranische Volk, insbesondere durch seine Atomwissenschaftler, „mit Ihrem grossen Dschihad und dem Blut Ihrer freigebigen Jugend einen Segen erreicht hat.“

„Während einige Lehrpläne in der Region sich langsam verbessern, indem sie die Hetze zurückdrängen und Diskussionen über Toleranz fördern, ist der bildungspolitische Antisemitismus und die Aufstachelung zur Gewalt in Teheran so militant wie eh und je“, sagt David Weinberg, ADL-Direktor für internationale Angelegenheiten in Washington. „Von der Dämonisierung der Juden im Unterricht über die alte Geschichte bis hin zur Verherrlichung antisemitischer Terroristen im Jahr 2020 – Teherans aktueller Lehrplan ist voll von staatlich gefördertem Fanatismus.“

ADL hat auch Irans systematische Verunglimpfung von Juden und Baha’is in Bezug auf die Pandemie und Teherans neueste internationale Karikaturensammlung dokumentiert, die Holocaust-Leugnung und anderen ungeheuerlichen Antisemitismus fördert.

Die ADL appelliert an die USA und andere nationale Regierungen, dringend koordinierte Massnahmen zu ergreifen, um die staatlich geförderte Aufstachelung zum Antisemitismus im Iran zu verurteilen und ihr entgegenzuwirken, auch in den Schulen des Landes.

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