Studie: Hisbollah hackte sich in Hunderte von Firmen in Israel und weltweit

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Symbolbild. Foto Arget / Unsplash.com
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Eine der Hisbollah nahestehende Hackergruppe, bekannt als „Die Zedern des Libanon“, führte Cyberattacken gegen eine Reihe von israelischen Firmen sowie Telekommunikations- und Internet-Service-Provider-Firmen in den USA, Grossbritannien und im Nahen Osten durch, dies berichtete der israelische Fernsehsender Kan 11.

Die Hackergruppe nutzte Schwachstellen, die auf Servern der Software-Giganten Oracle und Atlasian gefunden wurden, so Kan 11.

Eine Studie von ClearSky, einem Unternehmen für Cybersicherheit, deckte die umfangreichen Aktivitäten der mit der Hisbollah verbundenen Cyber-Einheit auf.

Den Hackern soll es gelungen sein, in Systeme und Datenbanken von hunderten von Unternehmen weltweit einzudringen.

Die Datenbanken enthalten vertrauliche Angaben über Kunden, und im Fall von Telekommunikationsunternehmen kann sogar davon ausgegangen werden, dass es ihnen gelungen ist, auf Datenbestände zuzugreifen, die Anrufaufzeichnungen enthalten, so der Bericht.

In dem Bericht wurden ausserdem Länder wie die Vereinigten Staaten, Grossbritannien, Ägypten, Saudi-Arabien, Jordanien und die Vereinigten Arabischen Emirate und die Palästinensische Autonomiebehörde – als Ziele der Hackergruppe genannt.

„Das Eindringen in diese Systeme erfolgte wahrscheinlich unter Ausnutzung bekannter Schwachstellen in den Systemen … in Oracle-Servern und dem Aufspüren von Schwachstellen mit Open-Source-basierten Netzwerk-Hacking-Tools“, so die Analysten von ClearSky.

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