Hamas-Funktionär erinnert sich, wie der Iraner Qassem Soleimani ihm 22 Millionen Dollar in Koffern übergab

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Mahmoud Al-Zahar. Foto Screenshot Youtube / رادیو پیام اسرائیل
Mahmoud Al-Zahar. Foto Screenshot Youtube / رادیو پیام اسرائیل
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Der ranghohe Hamas-Funktionär Mahmoud al-Zahar sagte kürzlich in einem Interview, dass nach seinem ersten Treffen mit Qassem Soleimani, Kommandeur der Quds-Force, einer Eliteeinheit der iranischen Revolutionsgarden, dieser ihm 22 Millionen Dollar gegeben habe, um sie mit in den Gazastreifen zu nehmen.

In einem Gespräch mit dem iranischen Fernsehsender Al-Alam TV am 27. Dezember sagte al-Zahar, der zum Zeitpunkt des Geschehens Aussenminister der Hamas war, dass Soleimani ihm gerne mehr gegeben hätte, aber dass 22 Millionen Dollar alles war, was die neunköpfige Hamas-Delegation tragen konnte. „Jeder Koffer wog 40 Kilogramm“, sagte er.

Nachdem er 2006 zum Aussenminister ernannt wurde, sagte al-Zahar, sei er „in eine Reihe von Ländern gereist, eines davon war der Iran. Ich traf mich mit dem [iranischen] Aussenminister und dann mit einigen iranischen Offiziellen.“

Er traf sich auch mit dem damaligen iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad. Dieses Treffen, sagte al-Zahar, sei „ein positives Treffen“ gewesen.

„Wir haben eine Reihe von Bitten vorgebracht, und er [Ahmadinedschad] verwies mich an Qassem Soleimani. In dem Treffen [mit Soleimani] sagten wir, dass unsere Hauptprobleme die Löhne unserer Regierungsangestellten waren, die Menschen, die soziale Hilfe brauchten, und die Hilfe, die dem Volk gegeben werden musste, als uns nach unserem Erfolg bei den Wahlen ein Belagerungszustand auferlegt worden war“, sagte al-Zahar laut einer Übersetzung des Middle East Media Research Institute (MEMRI).

„Die Entscheidung wurde sofort getroffen. Ich sollte am nächsten Tag abfliegen. Ich fand 22 Millionen Dollar vor, die in Koffern am Flughafen auf mich warteten. Wir hatten uns auf eine grössere Summe geeinigt, aber wir waren nur zu neunt und das war alles, was wir tragen konnten“, fügte er hinzu.

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