Eingang zu palästinensischer Universität nach Drahtzieher des Münchner Olympia-Massakers benannt

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Foto Screenshot facebook.com / fateh.stu
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Was die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) seit Jahrzehnten den Kindern beibringt, ist bekannt: Terroristen und Mörder unschuldiger Israelis sind Helden.

Der jüngste Beweis dafür ist, dass der Studentenrat der Palestine Polytechnic University (die Polytechnische Hochschule in Hebron) der Universität am 18. Oktober 2020 ein Eingangstor schenkte. Das Tor wurde benannt nach Salah Khalaf, auch bekannt als Abu Ijad – einem Terroristen, der die Terrororganisation „Schwarzer September“ anführte und das Massaker an den Olympischen Spielen in München plante, bei dem 1972 elf jüdische Sportler ermordet wurden.

Während der Einweihungszeremonie erklärte der Vorsitzende des Studentenrates Saif Al-Muhtasib der Palästinensischen Polytechnischen Universität, dass die Studenten „stolz“ auf den Terroristenführer seien:

„Wir haben dieses Denkmal zum Gedenken an den Namen des verstorbenen Märtyrers Salah Khalaf ‚Abu Iyad‘ errichtet. Wir sind stolz auf die herausragenden Führungspersönlichkeiten, deren Körper nicht mehr existieren, deren Geist aber unter uns bleibt“. (Facebook-Seite von Abbas Zaki, Mitglied des Fatah-Zentralausschusses, 18. Oktober 2020)

Auf dem Zugangstor sind Bilder des ehemaligen PA-Vorsitzenden Yasser Arafat und des Terroristen Salah Khalaf zu sehen. Unterhalb der Bilder steht geschrieben: „Die Festung des Märtyrers Saleh Khalaf Abu Iyad.»

Auf einer Plakette steht, dass es sich um ein Geschenk des Studentenrats handelt:

„Und sprich: „Wirkt! Allah wird euer Wirken sehen, und so (auch) Sein Gesandter und die Gläubigen.» Koran 9:105
Dieses Eingangstor wurde vom Studentenrat als Geschenk zur Verfügung gestellt. Sitzung 2019-2020. Unter Leitung des Ratsvorsitzenden Saif Al-Din Sufyan Muhammad Hijazi Al-Muhtasib“

Neben dem Text befindet sich das Logo des Studentenrat der Palestine Polytechnic University, einschliesslich einer Karte von „Palästina“, die ganz Israel in den Farben der palästinensischen Flagge einschliesst und auf die „palästinensische Souveränität“ über das gesamte Gebiet hinweist. Rechts davon befindet sich das Logo der Al-Aqsa-Märtyrer-Studentenorgainsation der Palestine Polytechnic University, die der Fatah angeschlossen ist. Auch dieses Logo enthält die PA-Karte von „Palästina“ sowie eine erhobene Faust.

Video Facebook.com / fateh.stu

Es ist keine Überraschung, dass die Studenten am Polytechnikum den Terroristen Salah Khalaf bewundern. Die in Israel ansässige NGO und Medienüberwachungsgruppe Palestian Media Watch hat bereits früher dokumentiert, dass die Palästinensische Autonomiebehörde die Terroristen hinter dem Terroranschlag auf die Olympischen Spiele in München verehrt, und zum Beispiel eine Schule nach Salah Khalaf benannt.

Die PA hat auch immer noch ein Sportzentrum, welches nach dem Terroristen benannt ist: Das „Märtyrer-Salah-Khalaf-Zentrum“. Im offiziellen Fernsehprogramm der Palästinensischen Autonomiebehörde wurde vor kurzem eine Sendung über das Zentrum ausgestrahlt, in der ein Bild des Terroristen zwischen den Bildern der ehemaligen und gegenwärtigen Führer der Palästinensischen Autonomiebehörde gezeigt wird.

Salah Khalaf (Abu Ijad ) war Stellvertreter des PLO-Vorsitzenden Jassir Arafat, einer der Gründer der Fatah und Leiter der Terrororganisation „Schwarzer September“, einem geheimen bewaffneten Zweig der Fatah. Zu den von Khalaf organisierten Anschlägen gehören die Ermordung von 11 israelischen Athleten bei den Olympischen Spielen in München (5. September 1972) und die Ermordung von zwei amerikanischen Diplomaten im Sudan (1. März 1973).

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