Das untersuchen der Etrog (Zitronenbaumfrüchte) in einer Strasse in Bnei Brak, vor dem jüdischen Fest von Sukkot während des Coronavirus Lockdown. Bnei Brak, 30. September 2020. Foto Eitan Elhadez-Barak/TPS
Das untersuchen der Etrog (Zitronenbaumfrüchte) in einer Strasse in Bnei Brak, vor dem jüdischen Fest von Sukkot während des Coronavirus Lockdown. Bnei Brak, 30. September 2020. Foto Eitan Elhadez-Barak/TPS
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Sukkot, das Laubhüttenfest, wird dieses Jahr in Israel aufgrund der Coronavirus-Pandemie verhalten und nur eingeschränkt gefeiert werden. Das Land wird während dem siebentägigen Laubhüttenfest, das am Freitagabend beginnt, weiterhin unter vollem Lockdown stehen.

Der traditionelle Birkat Kohanim, der besondere „Priestersegen“, an dem normalerweise Zehntausende teilnehmen, wird nur in sehr begrenztem Umfang abgehalten und ist nicht öffentlich zugänglich.

Die Regierung stimmte am Mittwoch für ein Verbot, während dem Lockdown den Wohnort einer anderen Person zu betreten, einschliesslich eines Besuchs in der Sukkah einer anderen Person. Sukkot ist normalerweise ein Fest bei dem man Freunde und Familie in seiner Sukkah aufnimmt.

Die Sukkah des Präsidenten, die normalerweise für Besuche offen steht, wird in diesem Jahr nur über eine Online-Veranstaltung zugänglich sein. Die jährliche Veranstaltung findet dieses Jahr in einem virtuellen Format unter der Rubrik statt: „Wissenschaftsspiele in der Sukkah des Präsidenten“. Die Sukkah wurde mit Hilfe des Technologieministeriums gebaut und wird am kommenden Dienstag am Chol Hamoed für Besucher geöffnet.

Birkat Kohanim 2019

Im Vorfeld des Sukkot-Feiertags veröffentlichten die führenden Rabbiner Rabbiner Haim Kanievsky und Rabbiner Gershon Edelstein einen Brief mit Anweisungen für gemeinsame Gebete und das Verhalten während des Feiertags im Hinblick auf das Coronavirus. Die Rabbiner haben angesichts des hohen Tribut, den das Virus in ihren Gemeinschaften fordert, ihre Anhänger aufgerufen, nur vor Synagogen zu beten und von Massenzusammenkünften Abstand zu nehmen.

„Während des gesamten Festes darf man nicht zum Essen etc. zu Gast sein, und Risikogruppen, darunter auch ältere Menschen, sollten sehr vorsichtig sein“, bemerkten die Rabbiner.

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