IDF-Soldaten bei einer Nachtübung, Foto IDF,
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Die israelische Armee verhinderte vergangene Nacht einen Bombenanschlag an der syrischen Grenze, nachdem vier Terroristen versucht hatten, am Grenzzaun Sprengkörper zu platzieren.


Die israelische Armee erklärte laut Jerusalem Post, dass „die IDF den Versuch verteilte, Sprengkörper entlang der Grenze zu Syrien zu platzieren. IDF-Spezialkräfte, in der Nähe eines Armeepostens in den südlichen Golanhöhen  entdeckten eine Gruppe von mehreren Terroristen, die Sprengkörper entlang der Grenze legten“, so die Armee in einer Erklärung. IDF-Bodentruppen sowie ein Kampfflugzeug eröffneten daraufhin gemeinsam das Feuer auf die vierköpfige Zelle und trafen sie.“

Laut der Armee waren auf israelischer Seite keine Tote oder Verwundete zu beklagen. 

Nach Angaben des IDF-Sprechers Brigadier Hidai Zilberman kann das Militär nicht mit Sicherheit sagen kann, welche Gruppe hinter dem vereitelten Angriff steckt. Die IDF betrachtet jedoch das syrische Regime als verantwortlich für „jede Handlung, die von seinem Territorium aus unternommen wird“ und lässt keine Verletzung der israelischen Souveränität zu.


„Wir wissen nicht, wer sie geschickt hat, es gibt viele Akteure in Syrien, einige agieren zugunsten des Iran und andere nicht“, sagte er. „Wir können im Moment nicht sagen, dass es sich um einen Angriff der Hisbollah handelt, aber wir können es auch nicht ausschliessen“.

Die IDF teilte mit, dass ihre Truppen in den vergangenen 10 Tagen in höchster Alarmbereitschaft gewesen seien und sich auf einen Angriff der Hisbollah nach dem Tod eines Hisbollah-Kämpfer bei einem angeblichen israelischen Luftangriff in Syrien vorbereitet haben. 

Gemäss Jerusalem Post hätten IDF-Beobachtungsposten in den vergangenen Tagen wiederholt verdächtige Bewegungen entlang der Grenze registriert, insbesondere in der Nähe von zwei Standorten, bei denen die Hisbollah in der Vergangenheit versuchte, Information über israelische Truppenbewegungen zu beschaffen. 

Die IDF bleibt entlang der nördlichen Grenzen in hoher Alarmbereitschaft für den Fall weiterer Angriffe der libanesischen Terrorgruppe.

Für weitere Hintergründe zu den anhaltenden Spannungen zwischen Israel und der Hisbollah, siehe die aktuelle Analyse von Jonathan Spyer.

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