Symbolbild. Israelische Botschaft Berlin. Foto imago images / Olaf Wagner
Symbolbild. Israelische Botschaft Berlin. Foto imago images / Olaf Wagner
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Der israelische Auslandsgeheimdienst Mossad hat offenbar mehrere iranische Angriffe auf israelische Botschaften in Europa und anderswo verhindert, dies berichtete am Montagabend der israelische Fernsehsender «Channel 12».

Dem Bericht zufolge hat der Mossad mit den lokalen Geheimdiensten zusammengearbeitet, um die Anschläge zu verhindern, wobei die genauen Orte nicht bekannt gegeben wurden. Die vereitelten Angriffe auf israelische diplomatische Vertretungen stehen vor dem Hintergrund einer Reihe von unerklärlichen Explosionen in Atom- und Energieanlagen im Iran.

Ein Bericht der «New York Times» vom Sonntag zitierte nicht namentlich genannten Geheimdienstmitarbeiter aus dem Nahen Osten mit den Worten: „Israel war für den Angriff verantwortlich … mit einer starken Bombe“. Jerusalem hat eine Beteiligung abgestritten. Die Schäden der Explosion und der anschliessenden Brände in Natanz hätten das iranische Atomprogramm um ein Jahr zurückgeworfen.

Der Iran hat es in der Vergangenheit immer wieder auf die Botschaften Israels abgesehen. Ein Anschlag, welcher der Hisbollah zugeschrieben wird, richtete sich 1992 gegen die israelische Botschaft in Buenos Aires und forderte 29 Menschenleben. Im Jahr 2012 explodierte vor der israelischen Botschaft in Neu-Delhi (Indien) eine Bombe, bei der ein Mitarbeiter verletzt wurde. Eine weitere Bombe, am selben Tag vor der Botschaft in Tiflis (Georgien) explodierte nicht. Beide wurden von den örtlichen Behörden Teheran zugeschrieben.

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