Pnina Tamano-Shata und Isaac Herzog begrüssen die äthiopischen Neueinwanderer. Foto Shlomi Amsallem.
Pnina Tamano-Shata und Isaac Herzog begrüssen die äthiopischen Neueinwanderer. Foto Shlomi Amsallem.
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160 jüdische Neueinwanderer (Olim) sind vergangene Woche mit von der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem (ICEJ) gesponserten Charterflügen in Tel Aviv gelandet. Am Dienstag erreichten 41 Juden aus Russland ihre neue Heimat, am Donnerstag begrüsste ein Team von ICEJ Jerusalem gemeinsam mit Vertretern der Jewish Agency und der israelischen Regierung 119 Juden aus Äthiopien.

Isaac Herzog, Vorsitzender der Jewish Agency, drückte der ICEJ seinen Dank für die engagierte Unterstützung aus. Pnina Tamano-Shata, Ministerin für Alijah und Integration und Israels erstes äthiopisch-jüdisches Kabinettsmitglied, wünschte den Olim einen guten Start für ihr neues Leben in Israel. Sie selbst hatte vor 36 Jahren Alijah (Einwanderung nach Israel) gemacht.

Weitere rund 7.000 Juden warten in Äthiopien in Transitlagern in Gondar und Addis Abeba auf ihre Einreiseerlaubnis. Beobachter sind besorgt, dass das Coronavirus diese Lager erreichen könnte.

„Es ist uns ein Vorrecht, in dieser einzigartigen Welle der Alijah eine Schlüsselfunktion zu übernehmen. Eine Pandemie brachte die Welt zum Stillstand, aber sie konnte die Juden nicht aufhalten, heim nach Israel zu kommen“, erklärte ICEJ-Präsident Dr. Jürgen Bühler. Seit Februar hat die ICEJ die Flugkosten von mehr als 760 Olim übernommen. Ausserdem übernimmt die ICEJ einen Teil der Kosten für die Unterbringung während der vierzehntägigen Quarantäne, zu der Einreisende nach Israel weiterhin verpflichtet sind.

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