Brüssel während des COVID-19 Lockdown. Foto Zinneke, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=90571886
Brüssel während des COVID-19 Lockdown. Foto Zinneke, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=90571886
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Ein jordanischer Geschäftsmann, der mit der belgischen Regierung einen Vertrag über die Lieferung von 15 Millionen Gesichtsschutzmasken über das in Luxemburg ansässige Briefkastenunternehmen Avrox abgeschlossen hat, ist an einer Bank beteiligt, die von Israel wegen der Finanzierung terroristischer Aktivitäten auf die schwarze Liste gesetzt wurde, berichtete die belgische Zeitung Het Laatste Nieuws.

Hamza Talhouni ist ein Hauptaktionär der Cairo Amman Bank, und sein Bruder sitzt im Verwaltungsrat. Die Bank verfügt laut dem Bericht über Hunderte von Konten ehemaliger palästinensischer Gefangener, die wegen terroristischer Angriffe verurteilt wurden. Auf diesen Konten landeten die Gelder, die sie für ihre Anschläge erhielten.

Israel betrachtet die Bank als Terrorfinanzierer. Die israelische Botschaft in Belgien bestätigte gegenüber Het Laatste Nieuws, dass die Cairo Amman Bank auf einer schwarzen Liste stehe.

Der Vertrag zwischen dem jordanischen Geschäftsmann und Belgien beläuft sich auf mindestens 40 Millionen Euro.

Seit Beginn der Coronavirus-Krise ist in Belgien eine Debatte über die Möglichkeit entbrannt, die Bevölkerung mit mindestens einer wiederverwendbaren Stoffmaske zu versorgen. Das Fehlen dieser Masken im Land stand im Widerspruch zu der nachdrücklichen Empfehlung der Gesundheitsbehörden, sie an öffentlichen Orten zu verwenden.  Mehr als 9’000 Menschen starben bisher in Belgien an den Folgen von Covid-19.

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