Amit Ben Yigal (21). Foto Facebook / Maariv
Amit Ben Yigal (21). Foto Facebook / Maariv
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Ein israelischer Soldat wurde am Dienstagmorgen bei einem Steinwurfangriff im Norden Samarias getötet, während er mit seiner Einheit im Gebiet von Jenin im Einsatz war, um Terroristen festzunehmen. Der 21-jährige Amit Ben Yigal aus Ramat Gan war ein Mitglied der Golani-Brigade in der israelischen Armee, sagte ein IDF-Sprecher.

Der Anschlag ereignete sich, während die Soldaten-Einheit eine Verhaftungsoperation gegen eine Reihe gesuchter Verdächtiger in der von der Palästinensischen Autonomiebehörde kontrollierten Stadt Yabad westlich von Dschenin im Norden Samariens absicherte.

Als sich die Truppen nach den Verhaftungen zu Fuss auf den Weg aus dem Dorf machten, begann eine Gruppe von etwa 10 Palästinensern, vorwiegend  Jugendlichen, Steine auf sie zu werfen. Der Stein, der den Soldaten tötete, schien vom Dach eines der Häuser am Rande des Dorfes geworfen worden zu sein, sagte IDF-Sprecher Hidai Zilberman gegenüber den Medien. „Der Stein traf den Soldaten direkt am Kopf. Der Soldat trug einen Helm. Aber der Stein traf ihn in einem Winkel“, so Zilberman.

Ben-Yigals Vater Baruch sagte gegenüber dem Radiosender Kan, sein Sohn sei ein Einzelkind, weshalb er eine Sondergenehmigung benötigte, um in einer Kampfeinheit dienen zu dürfen. „Er stammte aus einem zionistischen Haushalt. Er liebte das Volk Israel, das Land Israel“, sagte Baruch Ben-Yigal. „Wir haben nichts anderes. Ich bin zerstört, ich bin am Boden zerstört“, so Baruch Ben-Yigal. „Ich habe keine Worte dafür.“

Der israelische Verteidigungsminister Naftali Bennett (Yamina) reagierte auf den Angriff am Dienstagmorgen mit den Worten: „Amit Ben Yigal wurde über Nacht getötet, während er für die Sicherheit Israels sorgte. Die IDF und die Sicherheitskräfte werden die niederträchtigen Terroristen, die dafür verantwortlich sind, festnehmen und wir werden sie vor Gericht bringen. Im Namen des Verteidigungsministeriums möchte ich der Familie Ben Yigal mein Beileid aussprechen. Möge sein Andenken zum Segen sein.“

 

 

 

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