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Die "Zeitgenössische Dänische Bibel 2020" Foto Carsten Lundager
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Die Fehlinterpretation der Heiligen Schrift durch die Dänische Bibelgesellschaft (DBS) wurde von einer Vielzahl von internationalen Protesten begleitet, in denen die Rücknahme der gefälschten Bibel gefordert wurde. Die dänische Bibel vom März 2020 hat, zur Erleichterung der Lektüre für den säkularen dänischen Leser, das Wort „Israel“ an allen bis auf zwei Stellen der mehr als 60 griechischen Vorkommen im Neuen Testament und in 9 % der hebräischen Bibel weggelassen oder ersetzt.

von Dr. Petra Heldt

Die Unmutsbekundungen begannen am 21. April mit dem dänischen Autor Jan Frost, der in einem Video zunächst die Änderungen aufzeigte und die dänische Gesellschaft dafür in die Pflicht nahm.

Am 26. April gab die Israelische Bibelgesellschaft (BSI) eine gnädige, aber unmissverständliche Erklärung ab, in der sie darum bat, „Massnahmen zur Korrektur“ der Übersetzung zu ergreifen:

„Die örtliche Gemeinde der Gläubigen wie auch andere in Israel und darüber hinaus waren sehr überrascht und enttäuscht über den Ansatz, den die Übersetzer in Bezug auf den Begriff Israel und seine Umsetzung in dieser Übersetzung verfolgten…… Wir glauben, dass die Dänische Bibelgesellschaft, als unsere Mitbrüder und Mitschwestern im Herrn, unser Feedback, welches die Stimmen vieler widerspiegelt, ernsthaft in Betracht zieht und Massnahmen ergreifen wird, um ihre Übersetzung wo nötig zu korrigieren.“ (Hervorhebung hinzugefügt.)

Die Israelische Bibelgesellschaft sagte, sie sei „beunruhigt“ über das, was sie bei der Recherche zur Übersetzung gefunden habe und präsentierte unter anderem folgende Analyse:

Matthäus 2,21: „Da stand er auf, nahm das Kind und seine Mutter zu sich und ging in das Land Israel.“ [spricht von der Rückkehr von Maria, Joseph und Jesus aus ihrer Zeit in Ägypten] ➡ der Ausdruck „Land Israel“ ist ersetzt durch ein simples „Heimat“.

Ein weiteres Beispiel aus dem Neuen Testament:

Lukas 4,25: „viele Witwen in Israel zur Zeit des Elias“ ➡ „viele jüdische Witwen zur Zeit des Propheten Elias“. [Dies ist ein Anachronismus: Das Wort „jüdisch“ war zu Elias‘ Zeit nicht in Gebrauch, und er war ein Prophet im nördlichen Königreich, nicht in Juda].

In der hebräischen Bibel zählte die BSI den Begriff „Israel“ 2’521 Mal, wobei in 205 Fällen das Wort ausgelassen/ersetzt wurde, z.B.:

Jesaia 43,1: „Und nun, so spricht der HERR, der dich geschaffen hat, Jakob, und der dich gebildet hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst! Ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein.“ ➡ “ Israel“ und “ Jakob“ wurden entfernt.

Jeremia 33,7: „Und ich werde das Geschick Judas und das Geschick Israels wenden…“ ➡: „Juda und Israel“ wurde geändert in „mein ganzes Volk“.

Es ist schwierig, eine absichtliche Vorgehensweise nicht zu erkennen, bei der das Heimatland Israel entfernt und durch eine Heimat für andere ersetzt wird; und bei der der Gott Israels durch den Gott von Ihnen ersetzt wird.

Anders als die Präsentation der Bibelgesellschaft Israels zeigt die Erklärung der Dänischen Bibelgesellschaft vom 22. April eine raffinierte Methode, den Leser in die Irre zu führen. Sie scheint einfach ein weiteres Beispiel für ihre Technik der Verzerrung zu sein. Die Erklärung der Dänischen Bibelgesellschaft trägt die Überschrift „Fake News (gefälschte Nachrichten) über die dänische Bibel“. Der Untertitel lautet:

„Ist das Wort ‚Israel‘ in der Zeitgenössischen Dänischen Bibel 2020 weggelassen worden? Sehen sie sich die Fakten mit diesen Fragen&Antworten an, damit sie die Fake News identifizieren können.“

Dies gibt den Ton an, mit dem die dänische Bibelgesellschaft den internationalen Aufschrei gegen ihre Version der Bibel zurückweist. Die dänische Bibelgesellschaft scheint die internationale Empörung als eine grobe Ungerechtigkeit zu betrachten.

Die Dänische Bibelgesellschaft, die nicht mit denjenigen übereinstimmt, die sie für die Streichung Israels aus ihrer Bibel 2020 kritisierten, „ergriff keine Massnahmen zur Korrektur“ ihrer Fehlübersetzungen. Stattdessen bestand die Dänische Bibelgesellschaft auf ihrer Säuberung. Das behauptet sie zum Beispiel in ihrem ersten Absatz:

„Es kursieren falsche Informationen über die neue dänische Bibelübersetzung «Die Zeitgenössische Dänische Bibel 2020». Einige Medien geben an, dass das Wort Israel und die Wörter Jude und Jüdisch in der Übersetzung ausgelassen wurden und behaupten auch, dass der Grund dafür politisch und antisemitisch sei. Nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein. Die Wörter Israel und Israelit kommen in der Übersetzung mehr als 2000 Mal vor, und die Wörter Jude und Jüdisch kommen mehr als 500 Mal vor“. (Hervorhebung hinzugefügt.)

Danach beginnt die Antwort der Dänischen Bibelgesellschaft mit einem Abschnitt mit Fragen&Antworten, der wie folgt beginnt:

Frage: Haben Sie das Wort „Israel“ in der Zeitgenössischen Dänischen Bibel 2020 ausgelassen?

Antwort: Nein. In der Zeitgenössischen Dänischen Bibel 2020 werden „Israel“ und „Israeliten“ mehr als zweitausend Mal erwähnt.

Irrefürung der Leser

Dies führt den Leser zweimal in die Irre. Zum Ersten weicht die Erklärung der Dänischen Bibelgesellschaft der wahrheitsgemässen Einschätzung aus, dass das Wort „Israel“ in 9 % der Vorkommen in der hebräischen Bibel und im Neuen Testament fast vollständig ausgelassen oder ersetzt wurde. Durch das Weglassen jeglicher Unterscheidung zwischen den beiden Teilen der Bibel behauptet die Erklärung, dass sie „Israel“ in der Übersetzung mehrfach und zigmal verwendet habe. Zweitens wird das Wort „Israel“ in der Erklärung mit „Israeliten“ vermischt. Auch hier ist die Auswertung der Kritik ausgeklammert worden. Der Vorwurf richtete sich nicht gegen die Ersetzung von „Israel und die Israeliten“, sondern gegen die Ersetzung von „Israel“. Die Zusammenlegung eines Wortes mit einem zweiten Wort ist eine Interpretationsmethode, um das erste Wort als weniger bedeutsam erscheinen zu lassen und so der Kritik auszuweichen. Das Wort „Israel“ hat eine ausgedehnte Geschichte von dreitausend Jahren, das Wort „Israeliten“ eine Geschichte von weniger als eintausend Jahren. Diese beiden Wörter sind von ungleicher Bedeutung und wurden in der Kritik nicht miteinander verbunden.

Der zweite Absatz der Erklärung enthält jedoch eine Überraschung. Sorgfältig in die Erläuterung der Übersetzungsmethode eingebettet, räumt die Stellungnahme schliesslich die Auslassung von „Israel“ ein:

„Die Zeitgenössische Dänische Bibel 2020 ist eine besondere Art der Bibelübersetzung, die sich an säkulare Leser ohne oder mit geringen Kenntnissen der Bibel und ihrer Geschichte sowie der traditionellen Kirche und Bibelsprache richtet. Dies bedeutet, dass viele Dinge anders übersetzt werden als in traditionellen Bibelübersetzungen. So werden zum Beispiel nicht die üblichen dänischen Wörter für Sünde, Gnade, Barmherzigkeit, Bund und viele andere typisch biblische Wörter verwendet, deren Bedeutung einem durchschnittlichen dänischen Leser nicht vertraut wäre. In der Übersetzung des Neuen Testaments wird das Jüdische Volk, die Juden, Gottes auserwähltes Volk oder einfach das Volk als Bezeichnung für Israel verwendet, da die Mehrheit der dänischen Leser nicht wissen würde, dass Israel im Neuen Testament im Grossen und Ganzen das Volk Gottes meint, mit dem er einen Bund geschlossen hat“. (Hervorhebung hinzugefügt.)

Nach einem spektakulären Leugnen des Tatbestandes, dessen die dänische Bibelgesellschaft international beschuldigt wird, gibt sie es letztendlich zu. Aber es klingt nicht nach Reue. Es steht am Ende einiger erstaunlicher methodologischer Überlegungen. Während jede Übersetzung mit der Übermittlung der Bedeutung und der Kultur des Textes von einer Sprache in die andere ringen muss, ist die aussergewöhnliche Entscheidung der Mitarbeiter der Dänischen Bibelgesellschaft, ihren Lesern einige der Kernpunkte des christlichen Glaubens vorzuenthalten, verblüffend.

Mehr als alles andere, trennt die Dänische Bibelgesellschaft Israel von seinem Land. Abgesehen von anderen Schlüsselfragen des Glaubens verweigert sie dem Leser die Kenntnis der wesentlichen Verbindung zwischen der hebräischen Bibel und dem Neuen Testament sowie zwischen Israel und seinem Land. Sie fällt in die Falle, vor der der Apostel Paulus warnte: „Nicht du trägst die Wurzel, sondern die Wurzel trägt dich!“ (Römer 11,18). Ihre Version der Bibel beraubt den christlichen Glauben seiner jüdischen Wurzeln. Sie präsentiert eine neue Geschichte des christlichen Glaubens. Ihr Schöpfer ist die Dänische Bibelgesellschaft.

Schliesslich liest sich der letzte Absatz ihrer Erklärung wie eine Selbstverunglimpfung ihrer eigenen Arbeit:

„Die Zeitgenössische Dänische Bibel 2020 ist keine Bibelübersetzung, die für den Gebrauch in der dänischen Volkskirche zugelassen ist – sie ist zur ergänzenden Lektüre bestimmt. Die Dänische Bibelgesellschaft gibt auch die autorisierte Version heraus, in der Israel traditionell als Israel übersetzt wird“. (Hervorhebung hinzugefügt.)

Ist das tatsächlich eine Empfehlung, diese Übersetzung nicht ernst zu nehmen? Wenn ja, verharmlost es die Vorwürfe und wird die internationale Empörung nicht stoppen. Für Christen und Juden ist die Bibel seriös. Jede Manipulation ihrer Worte, vor allem des Wortes Israel, ist inakzeptabel und wird unmissverständlich abgelehnt. Der Mordversuch an Israel, von Anbeginn der Zeit bis in unsere Tage, ist zu real, um Menschen launisch mit seinem Land, seinem Volk oder seinem Namen spielen lassen zu können.

Die Stellungnahme selbst ist recht fantasievoll. Sie beginnt mit der Zurückweisung der Vorwürfe zur Vermeidung der Kritik, führt dann zu einem Eingeständnis des Vergehens und endet schliesslich in der Selbstverunglimpfung. Was für eine seltsame Unordnung.

Wenn die Dänische Bibelgesellschaft den Eindruck erweckt, dass sie nicht richtig funktioniert, könnte die Kirche sie dann nicht durch das Durcheinander führen, oder könnte sich die Kirche nicht zumindest davor retten, mit dieser dänischen Bibel gleichgesetzt zu werden, welche sich von Israel trennt? Hierfür wenden wir uns an die Evangelisch-Lutherische Kirche in Dänemark (ELCD) und an den Lutherischen Weltbund (LWB).

Die Dänische Lutherische Kirche hat den „Rat für internationale Beziehungen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Dänemark“ gegründet. Der Rat ist „verantwortlich für den Kontakt der ELCD zu anderen christlichen Kirchen … und … für die Mitgliedschaft der Evangelisch-Lutherischen Kirche in nationalen und internationalen Organisationen“.

Am 23. April, zwei Tage nach der Erklärung der Dänischen Bibelgesellschaft, veröffentlichte der Rat für Internationale Beziehungen der ELCD seine eigene Erklärung mit der Überschrift:

„Nein, das Wort ‚Israel‘ wird in der Zeitgenössischen Dänischen Bibel 2020 nicht ausgelassen. Im Internet kursieren Fake News über die neue dänische Bibelübersetzung. Lesen Sie hier, um die Fakten zu klären.“

Mit anderen Worten, der Rat für internationale Beziehungen der ELCD billigt die Falschaussagen der dänischen Bibelgesellschaft. Schlimmer noch, der Rat ergänzt sie noch, indem er zur Unterstützung der Dänischen Bibelgesellschaft den ehemaligen Oberrabbiner in Dänemark, Bent Melchior, zitiert:

„Damals, als Jesus lebte, hiess die Region nicht Israel, sondern Judäa. Wir heissen Juden, weil unsere Abstammung in Judäa und nicht in Israel liegt. In dieser Hinsicht würde ich sagen, dass dies eine gerechte Korrektur ist, denn es handelt sich nicht um einen geographischen Begriff, wenn Israel in der Bibel erwähnt wird.“

Wenn es das ist, was der Rabbiner wirklich über das Weglassen und Ersetzen Israels im Neuen Testament gesagt hat, dann müssen wir davon ausgehen, dass seine Kenntnis der hebräischen Bibel die der griechischen Bibel bei weitem übertrifft, wo beide Begriffe Israel und Judäa von grosser Bedeutung sind. Jesus und seine Nachfolger gingen durch beide Teile des einen Landes Israel, welches Abraham gegeben wurde, und sammelten Anhänger aus diesen beiden Teilen. Während und nach der Zeit Jesu bezeichneten die Juden dieses Land als Eretz Israel. Das gilt auch für das Evangelium (Matthäus 2,21). Das Zitat von Rabbi Melchior wirkt seltsam deplaziert.

Dänisch Lutherische Kirche verteidigt die Streichung Israels

Der Rat für Internationale Beziehungen des ELCD stellt in der Erklärung fest: „Die Bibelgesellschaft ist eine unabhängige ökumenische Organisation und Mitglied der Vereinigten Bibelgesellschaften“.

Da wären wir also. Der Rat der Dänischen Lutherischen Kirche verteidigt die Streichung Israels aus der dänischen Bibel 2020 – aber die Dänische Bibelgesellschaft ist unabhängig? Keine Beziehung zwischen der Kirche und der Dänischen Bibelgesellschaft? Wirklich?

Nur, wie unabhängig ist die Dänische Bibelgesellschaft von der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Dänemark? Der Vorstand der Dänischen Bibelgesellschaft „ist das höchste verantwortliche Organ für die laufenden Aktivitäten der Dänischen Bibelgesellschaft… Der Präsident ist immer der Bischof der Diözese Kopenhagen (derzeit Peter Skov-Jacobsen).“

Erzbischof Peter Skov-Jacobsen ist der „Erste unter Gleichen“ der Kirche in Dänemark. Er ist die höchste kirchliche Autorität der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Dänemark. Wie viel Verantwortung für die Bibel 2020 hat der Erzbischof der Dänischen Evangelisch-Lutherischen Kirche in Dänemark als Vorstandsvorsitzender der Bibelgesellschaft in Dänemark? Hat er nicht zumindest ein Wort der Erklärung für die gläubigen Christen und Juden in ihrem gemeinsamen internationalen Aufschrei?

Am 28. April gab der Lutherische Weltbund (LWB), dem die Evangelisch-Lutherische Kirche in Dänemark angehört, „Ein Wort der Klarstellung“ heraus:

„Die Zeitgenössische Dänische Bibel 2020 wird von der Dänischen Bibelgesellschaft herausgegeben, einer überkonfessionellen Organisation, die von der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Dänemark unabhängig ist.“

In seinem kurzen „Wort“ verweist der LWB alle Fragen zur Bibel 2020 an die dänische Bibelgesellschaft und rechtfertigt sich selbst — präventiv? — mit der Behauptung:

„… Die lutherischen Kirchen lehnen Antisemitismus ab und bekräftigen die Integrität und Würde des jüdischen Glaubens. Dies wurde 1984 auf der LWB-Vollversammlung in Budapest bekräftigt, wo sich die LWB-Mitgliedskirchen auch von den Schriften und Äusserungen Martin Luthers gegen die Juden distanzierten.“

Der LWB will sich also eindeutig von der anti-israelischen Übersetzung der dänischen Bibelgesellschaft distanzieren. Aber kann das funktionieren? Wenn der Lutherische Weltbund keine formelle Verantwortung gegenüber der Dänischen Bibelgesellschaft und ihrer Übersetzung hat, wie steht es dann um die Verantwortung gegenüber einer Mitgliedskirche, deren kirchliches Oberhaupt institutionell auch das Oberhaupt der Bibelgesellschaft ist, die der Trennung von Israel beschuldigt wird? Beschwört der Vorwurf nicht den Geist der Erklärung der LWB-Vollversammlung 1984 in Budapest, sich gegen Luthers Antisemitismus zu stellen? Selbst wenn der LWB keine rechtliche Verantwortung für die dänische Bibelgesellschaft hat, gibt es dann nicht eine moralische Verantwortung für die Glaubensirrtümer einer Bibelgesellschaft, die einer ihrer Mitgliedskirchen dient? Der LWB bezieht sich auf die Erklärungen der dänischen Bibelgesellschaft vom 22. April und des Rates für internationale Beziehungen des ELCD vom 23. April.

Die lutherische Kirche, weder in der Form ihres örtlichen dänischen Kirchenrates noch in der Form ihres internationalen Dachverbandes, des Lutherischen Weltbundes, möchte einen groben Fehler in einer Bibelübersetzung korrigieren, die für den Gebrauch in Kirchen, einschliesslich der lutherischen Kirchen, bestimmt ist. Übernimmt die lutherische Kirche keine Verantwortung für die Art der Bibelübersetzung, die ihre Gläubigen verwenden? Bedeutet dies etwa, dass in Bezug auf das Wort Gottes alles erlaubt ist?

Die Dänische Bibelgesellschaft ist Mitglied der Vereinigten Bibelgesellschaften. Was haben die Vereinigten Bibelgesellschaften zu diesem Thema zu sagen? Wir nehmen einen Anhaltspunkt aus der Stellungnahme der Bibelgesellschaft in Israel, die lautet:

„Als nationale Bibelgesellschaft hat die Dänische Bibelgesellschaft dieses Projekt mit eigenem Budget und eigenem Team und nicht unter der Aufsicht der Vereinigten Bibelgesellschaften durchgeführt. Die Bibelgesellschaft in Israel hatte vor der Veröffentlichung keine Kenntnis von dem Projekt.“

Auch hier war die Dachorganisation der Bibelgesellschaften bei der Übersetzung offenbar nicht mit im Bild. Niemand scheint über diese Bibelübersetzung im Bilde zu sein. Ist es möglich, dass die überflüssige Fehlübersetzung der Bibel eine Initiative der Generalsekretärin der Dänischen Bibelgesellschaft, Birgitte Stoklund Larsen, war? Hat ihr Büro das Geld beschafft? Woher? Wer profitiert von dieser Initiative? Wenn nicht sie, wer dann?

Während der internationale Protest gegen diese Bibelübersetzung zunimmt, während die dänische Bibelgesellschaft, deren Präsident der Erzbischof der Dänischen Lutherischen Kirche ist, nicht weit von der Dänischen Lutherischen Kirche entfernt sein kann, und während das Ansehen der dänischen Kirchen, die die Bibel 2020 verwenden werden, auf dem Spiel steht, zusammen im Vertrauen auf den christlichen Glauben von Christen und Juden in Israel und weltweit, muss Dänemark seine Fake Bibel unbedingt entsorgen.

Pfarrerin Dr. Petra Heldt ist Direktorin der Ökumenisch-theologischen Forschungsgemeinschaft in Jerusalem. Auf Englisch zuerst erschienen bei Gatestone Institute. Übersetzung Audiatur-Online.

2 KOMMENTARE

  1. Die neue Bibelausgabe der Dänischen Bibelgesellschaft erinnert stark an die Machenschaften des kirchlichen Entjudungsinstitutes in Eisenach in Deutschland, das 1939 eröffnet wurde um die jüdische Herkunft der Bibel zu verwischen und zu arisieren. Es gibt dort jetzt eine Sonderausstellung zum Thema.

  2. Peter Boghossian und James Lindsay, die Schöpfer der Grievance Studies Hoax papers haben in diesem Gespräch mit Sovereign Nations Founder Michael O’Fallon heraus gerabeitet, dass die evangelikalen Kirchen der USA bereits selbst von Social Justice Aktivisten unterwandert sind.

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