Krankenpfleger des Jerusalem College of Technology helfen die Verbreitung von COVID-19 in Altersheimen einzudämmen. Foto zVg / JNS
Krankenpfleger des Jerusalem College of Technology helfen die Verbreitung von COVID-19 in Altersheimen einzudämmen. Foto zVg / JNS
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In Partnerschaft mit dem israelischen Gesundheitsministerium, dem Heimatfrontkommando und den Gesundheitsorganisationen haben mehr als 30 Krankenpflegestudenten des Jerusalem College of Technology (JCT) die Aufgabe übernommen, in Pflegeheimen in ganz Israel die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. 

Die Studenten, die alle in einem Studiengang des JCT eingeschrieben sind, führen COVID-19-Tests für ältere Menschen und Mitarbeiter von Pflegeheimen durch und fungieren darüber hinaus als Aufsichtsorgan für andere Bereiche der Patientenversorgung.

Da etwa ein Drittel der Israelis, die am Coronavirus gestorben sind, in Pflegeheimen gelebt haben, wurden das israelische Verteidigungsministerium und das IDF Heimatfrontkommando vor kurzem beauftragt, diesen Einrichtungen während der Pandemie operative Hilfe zu leisten.

„Wir sind stolz darauf, unser landesweit anerkanntes Pflegeprogramm zu nutzen, um gefährdeten Israelis und Institutionen in diesen schwierigen Zeiten eine Rettungsleine zu bieten“, sagte Professor Freda Gantz, Dekanin der Fakultät für Lebens- und Gesundheitswissenschaften des JCT. „In Übereinstimmung mit den Anweisungen des Direktors für Krankenpflege im Gesundheitsministerium haben wir unsere Studenten so ausgebildet, dass sie in der Praxis arbeiten und eine bedeutende Rolle bei der Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus in Pflegeheimen spielen können.“ erklärte Freda Gantz gegenüber den israelischen Medien.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Krankenpflegeabteilung von JCT während des Coronavirus-Ausbruchs zu Nothilfemaßnahmen aufgerufen wurde. Im vergangenen Monat wurden auf Ersuchen des Gesundheitsministeriums die Krankenpflegeschülerinnen und Krankenpflegeschüler des JCT darin geschult, COVID-19-Patienten mit Beatmungsgeräten in ihrer häuslichen Umgebung zu behandeln, um die israelischen Krankenhäuser zu entlasten.

„Ältere Israelis sind derzeit wohl die am meisten gefährdeten Menschen im Land, vor allem diejenigen, die in Pflegeheimen leben“, sagte Miri Mirishvilli, eine JCT-Absolventin mit Schwerpunkt Altenpflege, die auch als Direktorin für Pflegedienste und Geriatrie bei Clalit Health Services in Ashdod arbeitet. „Nach der Arbeitszeit kehrt jeder Angestellte in einem Pflegeheim in sein persönliches Umfeld zu Hause zurück. Leider haben wir erlebt, dass ein mit dem Coronavirus infizierter Mitarbeiter viele seiner Kollegen und Patienten infizieren kann. Daher zielt dieses Projekt darauf ab, die Ausbreitung des Virus in Heimen und innerhalb der Belegschaft zu stoppen, um letztlich die älteren Menschen zu schützen und ihnen die bestmögliche Behandlung zukommen zu lassen“.

Auf Englisch zuerst erschienen bei JNS.org. Übersetzung Audiatur-Online.

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