Symbolbild. Foto TPS
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Laut dem Sicherheitsdienst Shin Bet, wurde ein arabisch-israelischer Staatsbürger wegen des Verdachts auf Verbindungen zu iranischen Geheimdiensten in Israel verhaftet.

Die Ermittlungen des israelischen Sicherheitsdienstes Shin Bet und der Polizei ergaben, dass der Angeklagte Kontakt zu iranischen Geheimdienstmitarbeitern und dem für den Iran arbeitenden Agenten der Terrororganisation Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP), Khaled Yamani, hatte.

Ausserdem wurde bekannt, dass er im Ausland mehrere Treffen mit iranischen Geheimdienstbehörden abgehalten hatte, bei denen er Mittel, Schulungen, Verschlüsselungsverfahren und Codes erhielt, damit er nach seiner Rückkehr nach Israel weiterhin mit seinen Kontaktpersonen kommunizieren konnte.

Ein verschlüsseltes Mobiltelefon, ein USB-Stick und ein Stück Papier mit einem Code darauf. Im Besitz des israelisch-arabischen Staatsbürgers der am 16. März 2020 verhaftet wurde. Foto Shin Bet

Die Polizei beschlagnahmte auch Verschlüsselungsprogramme und einen Datenträger, den der Verdächtige zu zerstören versuchte.

Laut dem Shin Bet wurde der Verdächtige von seinen Kontaktpersonen aufgefordert, Informationen zu vielen Themen zu liefern, darunter: Sicherheits- und strategische Standorte in Israel, Möglichkeiten zur Vertiefung der Spaltungen innerhalb der israelischen Gesellschaft, Identifizierung von Elementen unter den israelischen Arabern, die dem Iran helfen könnten, und Durchführung terroristischer Aktivitäten gegen Ziele in Israel und Durchführung von Terroranschlägen mit dem Ziel der „Befreiung Palästinas“.

„Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, wie tief die Verbindungen zwischen dem Iran und der Volksfront zur Befreiung Palästinas sind. Es zeigt auch deren Bemühungen, Spionage und terroristische Aktivitäten innerhalb Israels durchzuführen, selbst während der globalen Konfrontation mit der Coronavirus-Epidemie, die sich im Iran so stark ausgebreitet hat. Diese Untersuchung zeigt einmal mehr, dass der Iran und seine Vertreter aktiv an der Rekrutierung und Ausbeutung israelischer Zivilisten beteiligt sind“, teilte der Shin Bet mit.

Der Verdächtige, dessen Identität aus Sicherheitsgründen nicht bekannt gegeben wurde, wurde vor dem Bezirksgericht von Lod angeklagt.

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