Menschen im Mega-Supermarkt in Qiryat Ono tragen Masken, um sich vor dem Coronavirus zu schützen. Foto Eitan Elhadez/TPS
Menschen im Mega-Supermarkt in Qiryat Ono tragen Masken, um sich vor dem Coronavirus zu schützen. Foto Eitan Elhadez/TPS
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Die IFCJ (International Fellowship of Christians and Jews) hat einen Notfallfonds in Höhe von 5 Millionen Dollar eingerichtet, um die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie in Israel zu bewältigen. Der Fonds wird in erster Linie ältere Israelis, von denen einige Holocaust-Überlebende sind, mit Lebensmittelpaketen und anderen wichtigen Dingen unterstützen.

Die Stiftung versorgt bereits 15.000 ältere Menschen in Israel mit Lebensmitteln und sonstigen Gütern. Der Nothilfefonds wird die Unterstützung von weiteren 15.000 älteren Menschen ab 75 Jahren und darüber ermöglichen.

„Dies ist eine dramatische Notlage und wir dürfen die Schwächsten nicht vergessen“, sagte Yael Eckstein, Präsidentin und CEO der IFCJ.

Die IFCJ hat bereits Tausende von Senioren kontaktiert, um ihre dringenden Bedürfnisse zu erfassen. Sie beabsichtigt, ein Unterstützungsnetzwerk in Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen, die auf nationaler und lokaler Ebene tätig sind, zu koordinieren.

„Schon unter normalen Umständen sind ältere Menschen anfälliger für Einsamkeit sowie für finanzielle und körperliche Schwierigkeiten“, sagte Eckstein. „Jetzt können sie nicht einmal mehr ihr Zuhause verlassen, aus Angst, sich mit dem Virus anzustecken.“

In den kommenden Tagen wird die IFCJ damit beginnen Lebensmittelpakete und Hygieneprodukte an ältere Menschen zu liefern, um deren Besuch in Einkaufszentren zu reduzieren.

Neben der Hilfe für ältere Menschen wird der Notfallfonds lebenswichtige Ausrüstungen für Krankenhäuser und Notfallteams bereitstellen. Dazu gehört die Anschaffung von Testkits, Atemschutzgeräten und Desinfektionsausrüstung. Die Ausrüstung wird in Zusammenarbeit mit dem israelischen Gesundheitsministerium bereitgestellt.

„Wir sind dankbar für die Unterstützung so vieler Menschen auf der ganzen Welt, die es uns ermöglichen, in diesen schweren Momenten schnell zu reagieren“, sagte Eckstein. „Aber wir wollen auch gläubige Menschen überall dazu aufrufen, zu Gott zu beten, dass er all jene unterstützt, die in Gefahr sind.“

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