Israelische Christen bringen Nachschub in das vom Coronavirus befallene Bethlehem

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Eine Initiative christlicher Israelis unterstützt Bewohner von Bethlehem und Touristen, die nach dem Ausbruch des Coronavirus in der Stadt in einem Hotel unter Quarantäne gestellt wurden.

Die Jerusalemite Initiative und die Shai-Fonds-NGOs haben sich zusammengetan, um medizinische Hilfsgüter, Handschuhe, Masken und Nahrungsmittel nach Bethlehem zu liefern. Die Hilfsgüter wurden nach einem Hilferuf der christlichen Gemeinden von Bethlehem bereitgestellt, als die Stadt vom Coronavirus (COVID-19) heimgesucht wurde.

„Unruhige Zeiten bieten auch Chancen um Brücken zu bauen. Mit unseren Aktionen bringen wir unsere Solidarität mit den Bewohnern von Bethlehem zum Ausdruck und beten, dass die Corona-Krise so bald wie möglich vorübergeht und die Menschheit zur Normalität zurückkehren kann“, heisst es in einer Erklärung der Jerusalemite Initiative.

Die Jerusalemite Initiative wurde 2018 gegründet und beschreibt sich selbst als eine gemeinnützige Organisation, die „arabisch sprechende israelische Christen aller Konfessionen, die stolz darauf sind, zu Israel zu gehören“, unterstützt und ihnen hilft, sich in die israelische Gesellschaft zu integrieren. Sie kooperierte mit dem Shai-Fonds, einer NGO, die humanitäre Hilfe und Katastrophenhilfe leistet.

In den von der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) verwalteten Gebieten von Judäa und Samaria wurden bisher 26 Personen offiziell positiv auf das Coronavirus getestet, 25 davon in Bethlehem.

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