Foto Screenshot NGO Monitor Bericht.
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Detaillierte Untersuchungen, die gestern vom in Jerusalem ansässigen Forschungsinstitut NGO Monitor veröffentlicht wurden, zeigen die engen Verbindungen zwischen den acht von Europa finanzierten NGOs und der Terrororganisation „Volksfront für die Befreiung Palästinas“ (PFLP). Die Berichte enthalten neue Einzelheiten zu Geldgebern der Regierung und terroristischen Mitarbeitern, sowie zu Personen, die im letzten Monat wegen Mordes an einer israelischen Jugendlichen angeklagt wurden.

NGO Monitor identifizierte die palästinensischen NGOs Addameer, Al-Dameer, Defence for Children International – Palästina (DCI-P), den Arbeitsausschuss für das Gesundheitswesen (HWC), das Palästinensisches Zentrum für Menschenrechte (PCHR), die Union der Arbeitsausschüsse für die Landwirtschaft (UAWC), die Union der Arbeitsausschüsse für das Gesundheitswesen (UHWC) und die Union der Palästinensischen Frauenausschüsse (UPWC), als Organisationen die umfangreiche Verbindungen zur PFLP haben. Diese Gruppen sind Teil eines weitreichenden Netzwerks, das von der Terrorgruppe genutzt wird, um Legitimität zu erlangen, in dem sie hinter der Maske einer Zivilgesellschaft agiert.

Die Studie, die aus insgesamt acht Berichten besteht, umfasst die Dokumentation von Geldern in Millionenhöhe für diese Gruppen aus der EU, den Niederlanden, der Schweiz, Spanien, Deutschland, Frankreich, Irland, Norwegen und Belgien, sowie die Unterstützung aus den USA und Kanada, Japan, UN-OCHA und UNICEF. Über 70 aktive und frühere Mitarbeiter, Vorstandsmitglieder und Mitglieder der Generalversammlung, sowie Führungskräfte und Gründer dieser NGOs sind direkt mit der PFLP verbunden. Einige von ihnen sind in Finanzpositionen bei den von Europa unterstützten NGOs beschäftigt. Dies wirft Fragen bezüglich der Kontrolle und der Umleitung von Hilfsgeldern auf.

Auf solche Risiken wurde bereits im Dezember 2019 hingewiesen, als Israel die Verhaftung von Dutzenden PFLP-Aktivisten wegen Mordes an der 17-jährigen Rina Shnerb ankündigte, darunter mindestens fünf Mitglieder terroristisch motivierter NGOs, die zuvor von NGO Monitor angeprangert worden waren. Der mutmassliche Chef der Terrorzelle, der wegen der Vorbereitung und Detonation des Sprengsatzes angeklagt wurde, arbeitete sogar als Buchhalter bei der UAWC. Zwei weitere Verdächtige hatten ebenfalls finanzielle Positionen.

Die PFLP wird von den USA, der EU, Kanada, Israel und anderen Staaten als Terrororganisation eingestuft.

Der Präsident und Gründer von NGO Monitor, Professor Gerald Steinberg, erklärte: „Diese umfassende Analyse des Netzwerks von NGOs zeigt klare und nachweisbare Verbindungen zu einer gewalttätigen terroristischen Gruppierung. Unsere laufende, methodische Forschung und Analyse wirft ein Licht auf die gross angelegte Unterwanderung der Zivilgesellschaft durch die PFLP, mit besonderem Augenmerk auf Terroristen, die bei diesen Gruppen finanzielle Aufgaben erfüllen.“

Professor Steinberg fügte hinzu: „Wir gehen davon aus, dass diese neue und vollständig mit Quellen belegte Studie den Regierungen bei der Überprüfung der finanziellen Unterstützung helfen wird, die sie diesem Netzwerk terroristischer Nichtregierungsorganisationen, die sich gegen Frieden und Menschenrechte stellen, gewähren.“

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