Wie die BDS-Bewegung unter dem Deckmantel der sozialen Gerechtigkeit Judenhass verbreitet

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Foto Screenshot "The Radicalization Mechanism of the BDS Movement and the Delegitimization Campaign Against Israel", Zachor Legal Institute, StopAntiSemitism.org
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Angesichts des zunehmenden Antisemitismus in den Vereinigten Staaten und auf der ganzen Welt, wurde vor kurzem ein neuer Bericht veröffentlicht, der aufzeigen soll, wie die BDS-Delegitimierungskampagne gegen Israel solche Vorfälle noch weiter anheizt.

„Die neuen Antisemiten: Der Radikalisierungsmechanismus der BDS-Bewegung und die Delegimierungskampagne gegen Israel“ versucht, die BDS-Bewegung als das zu entlarven, was sie wirklich ist – eine Delegitimierungskampagne mit genozidalen Zielen, anstatt der Menschenrechtsbewegung, die sie zu sein vorgibt.

Liora Rez, Geschäftsführerin von StopAntiSemitism.org, sagte gegenüber der Nachrichtenagentur Jewish News Syndicate (JNS), dass der Bericht dazu diene die Tatsache zu unterstreichen, dass die Delegitimierung Israels in Wirklichkeit Antisemitismus ist.

„Unser Bericht zeigt auf, dass die Delegitimierungskampagne gegen Israel den Judenhass fördert und klassische antisemitische Phrasen, Sprachen und Bilder verwendet“, so Liora Rez. „Viel zu lange war BDS bereits dazu in der Lage, sich in Amerika als Bewegung für soziale Gerechtigkeit zu tarnen, während sie den abscheulichen Judenhass verbreitete und zu Hass und Gewalt anstachelte. Indem wir die Geschichte, Methoden und Netzwerke der neuen Antisemiten aufdecken, befähigen wir das amerikanische Volk, diese wirksam zu bekämpfen.“

Der 120-seitige Bericht, der von 23 jüdischen und christlichen amerikanischen Nichtregierungsorganisationen unterstützt wurde, erscheint nur wenige Tage, nachdem US-Präsident Donald Trump einen Erlass zur Bekämpfung des Antisemitismus an amerikanischen Hochschulen unterzeichnet hatte, der die Definition des Antisemitismus präzisiert um dem wachsenden Hass zu begegnen, der von BDS ausgeht.

Der Bericht beleuchtet ungefähr 100 einzelne Fälle von Antisemitismus im Rahmen der breiteren Delegitimierungskampagne gegen Israel, darunter 30 Organisationen, sowie Anführer und Aktivisten.

Darüber hinaus zeigt der Bericht „den Prozess auf, den die Delegitimierungskampagne zur Radikalisierung des Diskurses um Israel von der legitimen Kritik über die Delegitimierung bis hin zum unverhohlenen Antisemitismus verfolgt“.

Dem Bericht zufolge erreichen die Gruppen dies, indem sie eine Lücke im Geltungsbereich der Antidiskriminierungsgesetze in den USA ausnutzen, die Antizionismus nicht explizit als Antisemitismus definieren und von Befürwortern der BDS Bewegung als Beweis herangezogen werden, dass ihre Kampagnen nicht antisemitisch sind.

„Die rechtliche Lücke des Antizionismus, die nicht ausdrücklich als Form des Antisemitismus definiert wird, muss geschlossen werden, indem die Arbeitsdefinition der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) in alle Antidiskriminierungsgesetze von Bund und Ländern aufgenommen wird.“ sagt dazu Liora Rez.

„Vereint in ihrem Ziel, Israel zu zerstören“

Marc Greendorfer, Präsident des Zachor Legal Institute, sagte gegenüber JNS, dass der Bericht beabsichtige, die Verbindungen zwischen der BDS-Bewegung und terroristischen Gruppierungen aufzudecken.

„Die Informationen in unserem Bericht ‚Die neuen Antisemiten’ dokumentieren die inhärente Diskriminierung, die von den Anhängern der BDS-Bewegung gefördert wird. Unser Bericht soll den Anfang dieses Jahres veröffentlichten Bericht des israelischen Ministeriums für strategische Angelegenheiten ‚Terroristen in Anzügen‘ ergänzen, in dem die umfassenden Beziehungen der BDS zu designierten terroristischen Organisationen veranschaulicht wird“, sagte er.

Im vergangenen Februar veröffentlichte das israelische Ministerium für strategische Angelegenheiten den Bericht „Terroristen in Anzügen“, in dem dargelegt wurde, dass Mitglieder der Hamas und der Volksfront zur Befreiung von Palästina (PFLP) Organisationen infiltriert haben, die zum Boykott, zur Desinvestition und zu Sanktionen gegenüber Israel auffordern.

Der Bericht, der 13 internationale BDS-Organisationen untersuchte, stellte fest, dass 30 Terroristen leitende Positionen innehatten, von denen 20 wegen ihrer Verbrechen, einschliesslich Mordes, tatsächlich Zeit im Gefängnis verbracht hatten.

Darüber hinaus stellte der Bericht fest, dass die weltweiten Verbindungen zwischen BDS und Terrororganisationen sehr gross waren. Mehr als 100 Verbindungen konnten identifiziert wurden.

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