25 Parlamentarier aus aller Welt: „Nicht Schweigen in Bezug auf den Boykott gegen das jüdische Volk“

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Parlamentarier besuchen Israel. Foto Yehonatan Valtser/TPS
Parlamentarier besuchen Israel. Foto Yehonatan Valtser/TPS
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25 Parlamentarier aus der ganzen Welt, die der Israel Allies Foundation angehören, kamen nach Israel, um das Land zu bereisen und ihre Unterstützung für den Jüdischen Staat zu bekunden. Dabei erklärten sie, dass „die Nationen nie wieder angesichts von Boykotten gegen das jüdische Volk schweigen werden“.

von Aryeh Savir/TPS

Zur Delegation gehören unter anderem Venezuelas Aussenminister Jorge Arreaza, die estnische Volkswirtschaftsministerin Riina Solman, der US-Kongressabgeordnete Alan Clemmons aus South Carolina, ein Mitglied des Auswärtigen Ausschusses aus Mazedonien, der scheidende rumänische Verteidigungsminister Gabriel-Beniamin Leș, ein ehemaliger Aussenminister von Kroatien und der frisch gewählte Präsident von Guatemalas, Alejandro Giammattei.

Die Gruppe reiste am Sonntag durch Samaria und besuchte den Barkan-Industriepark, bekannt als Drehscheibe für israelisch-arabische Beziehungen, die von Mitarbeitern gelebt wird, die Seite an Seite arbeiten.

Die Abgeordneten unterzeichneten eine Erklärung, in der sie erklärten: „Nie wieder werden die Nationen angesichts des Boykotts gegen das jüdische Volk schweigen“. Die Erklärung wurde als Reaktion auf ein kürzlich ergangenes Urteil des Europäischen Gerichtshofs unterzeichnet, in dem die Kennzeichnung jüdischer Produkte, die in den Golanhöhen, Jerusalem, Judäa und Samaria hergestellt werden, gefordert wird.

Die Politiker trafen sich auch mit den Familienmitgliedern von Ziv Hajbi und Kim Levengrond, die beide Opfer vom Terroranschlägen waren und vor über einem Jahr bei einem Anschlag in Barkan ums Leben kamen. Sie forderten die Parlamentarier aus Europa auf, die Europäische Union aufzufordern, ihre Finanzierung von Terroristen und ihren Anwälten einzustellen. Das Treffen fand nur wenige Stunden vor dem Erscheinen eines Komplizen des Terroristen, der den Angriff ausgeführt hatte, vor Gericht statt, der von seinem von der EU finanzierten Anwalt vertreten wurde.

Rafi, Kims Vater, erzählte die traumatische Geschichte über seine ermordete Tochter und sagte gegenüber den europäischen Politikern:

„Sie wissen es wahrscheinlich nicht, aber ihre Steuergelder finanzieren den Anwalt des Terroristen, der meine Tochter ermordet hat. Warum? Warum finanzieren sie Mörder? Ihr, die ihr euch um die Menschenrechte sorgt, habt das menschliche Leben vergessen?“

Shomron Regionalratschef Yossi Dagan sagte bei dem Treffen, dass „der einzige Ort, an dem Juden und Araber Seite an Seite arbeiten, das gleiche Gehalt erhalten und sich gegenseitig kennen, in der Industriezone hier in Samaria liegt. Und was wollen diese ‚friedliebenden‘ Politiker aus der EU zerstören? Was wollen sie boykottieren und zerschlagen? Diese Industriegebiete.“

In Bezug auf die Finanzierung von Anwälten für die Terroristen durch die EU sagte Dagan, es sei „eine hochkarätige moralische Verzerrung“, an der sie arbeiten müssen, um sie zu stoppen.

Die Israel Allies Foundation ist eine Dachorganisation, die die Aktivitäten von 40 pro-israelischen Lobbys vereint, die im US-Kongress, im Europäischen Parlament und in anderen Parlamenten auf der ganzen Welt tätig sind.

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