Hamas droht „Hunderte von Raketen“ auf Israel zu feuern

0
787
Hamas-Chef Yahya Sinwar. Foto Shebab / Facebook
Hamas-Chef Yahya Sinwar. Foto Shebab / Facebook
Lesezeit: 2 Minuten

Der Führer der Hamas im Gazastreifen, Yahya Sinwar, traf sich am Dienstagabend mit den Bewohnern von Khan Younis im südlichen Gazastreifen und diskutierte die jüngsten Bemerkungen des israelischen Politikers Benny Gantz, der erklärte, dass Israels nächste Runde des Kampfes mit der Hamas „die letzte sein wird“.

 

 

„Ich fordere Benny Gantz auf sich daran zu erinnern, wie die IDF bei der Konfrontation mit den Bewohnern des östlichen Gazastreifens während der Operation „Protective Edge“ gescheitert ist, als er Stabschef der IDF war. In der nächsten Konfrontation mit Israel werden wir Hunderte von Raketen in einem einzigen Sperrfeuer auf sie regnen lassen“, sagte Sinwar laut der israelischen Tageszeitung Israel Hayom.

Sinwar betonte weiter, dass seine Organisation keine weitere Runde militärischer Konflikte wolle, sagte aber gleichzeitig: „Unsere heldenhaften Kämpfer vom militärischen Arm der Hamas, sammeln ihre Kräfte, graben Tunnel und sind bereit, Hunderte von Raketen auf Israel zu feuern“.

Während der Eid al-Adha Feiertage führt die Hamas-Organisation eine Kampagne durch, bei der Hamas-Funktionäre Familien besuchen, deren Kinder an den „March of the Return“-Protesten teilgenommen haben.

Sinwar sprach auch über den Hamas-Terroristen, der vor etwa zwei Wochen den Grenzzaun nach Israel durchbrach und drei IDF-Soldaten verwundete. Er lobte ihn für seine „heldenhafte Tat“ und rief junge Palästinenser in Gaza auf, „in die Fussstapfen der heiligen Märtyrer zu treten“.

Er sagte den Bewohnern von Khan Younis auch, dass die Hamas-Führung mit den Bewohnern von Gaza darüber diskutieren würde, wie der „grosse nationale Plan – die Rückkehrmärsche“, der laut Sinwar nach dem Ende der Eid al-Adha-Feiertage diese Woche beginnen wird, umgesetzt werden kann.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.