Foto IDF Pressesprecher
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Am Dienstag fand eine Operation der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) in Zusammenarbeit mit dem Inlandsgeheimdienst statt, um ein Geldtransfer-Netzwerk in Judäa und Samaria zu enttarnen.

 

Der Einsatz enthüllte ein Geldtransfer-Netzwerk vom Gazastreifen nach Ramallah, das in Abstimmung zwischen hochrangigen Beamten der Terrororganisation Hamas im Gazastreifen und ihren Mitarbeitern in Judäa und Samaria betrieben wurde. Das Netzwerk wurde von einer zivilen Reise- und Passausgabestelle namens „Al-Haramain“ betrieben, die den Brüdern Hani und Firas Blbiesi gehört, sowie von einem Geldwechsler namens Mohammad Swesi.

Das aufgedeckte Netzwerk arbeitete unter dem Deckmantel einer zivilen Organisation, um den Ursprung und das Ziel des Geldes zu verbergen. Laut israelischen Medienberichten wurde das Geld nach der sogenannten „Hawala„-Methode überwiesen, einem Geldtransfersystem das zwischen einer Reihe unabhängiger Geldwechsler unter Verwendung einer minimalen Menge an Bargeld umgesetzt wird und somit keine Registrierung in den Weltbankensystemen erfordert. Die auf diese Weise transferierten Geldbeträge wurden für organisierte Terroraktivitäten und zur Finanzierung der Gehälter von Hamas-Aktivisten verwendet.

Als Teil der Operation nahmen IDF-Truppen drei Verdächtige fest, die in diesem von der Hamas betriebenen Netzwerk aktiv waren.

Nach dem Geldtransfer aus dem Gazastreifen nach Judäa und Samaria haben die Einsatzkräfte von IDF und Shin Bet die Massnahmen zur Kontrolle von Zivilunternehmen, die mit Terrororganisationen in der Region und im Gazastreifen zusammenarbeiten, verstärkt.

Ein Offizier des Geheimdienstes sagte: „Die von der Hamas für den Geldtransfer verwendeten Methoden sind uns vertraut, und wir arbeiten daran sie zu vereiteln und zu zerschlagen“.

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