Foto Arolsen Archives International Center on Nazi Persecution.
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Der Internationale Suchdienst in Deutschland (ITS) hat 13 Millionen Dokumente aus NS-Konzentrationslagern mit Informationen über mehr als 2,2 Millionen Menschen online veröffentlicht.

 

Die Initiative, das Archiv online zu stellen, wurde in Zusammenarbeit mit der Holocaust- Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem umgesetzt.

Die Millionen von Dokumenten, darunter Häftlingskarten und Sterbeurkunden, mit Informationen über Holocaust-Opfer und andere vom NS-Regime Verfolgte, gehören zum dokumentarischen Welterbe der UNESCO. Diese Datenbank ist die erste von mehreren grossen Sammlungen, die in Zukunft online gehen sollen.

Der Internationale Suchdienst, der von den Alliierten nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet wurde, kündigte zugleich seine Namensänderung in Arolsen-Archive an.

„Unser Archiv zeugt von den Gräueltaten der Nationalsozialisten“, sagte Floriane Azoulay, Direktorin des Arolsen-Archivs, in einer Erklärung. „Bald wird es keine Überlebenden mehr geben, die uns von sich erzählen können. Deshalb ist es so wichtig, dass die Originaldokumente an ihrer Stelle mit den kommenden Generationen sprechen können.“

Das Online Archiv abfragen: https://collections.arolsen-archives.org

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