Alain Finkielkraut. Foto Screenshot zVg
Alain Finkielkraut. Foto Screenshot zVg
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Im Februar wurde Alain Finkielkraut (69), ein jüdischer französischer Philosoph, Schriftsteller und Sympathisant der Gelbwestenbewegung, am Rande einer solchen Gelbwesten-Demonstration in Paris antisemitisch beschimpft. Am 25. März 2016 hatten die beiden Filmemacher Joachim Schroeder und Sophie Hafner für ihren Dokumentarfilm Auserwählt und ausgegrenzt: Der Hass auf Juden in Europa vor laufender Kamera ein 45-minütiges Interview mit Finkielkraut geführt, in dem sie mit ihm über neue Formen des Antisemitismus, insbesondere in Frankreich, sprachen. Das Gespräch fand keinen Eingang in den Film und wurde bislang nicht veröffentlicht. Es wird hier von Audiatur-Online erstmals dokumentiert.

 

Sie sagten einmal in einem Interview, heutige „antirassistische Antisemiten“ würden Juden feiern, die Israel mit den Nazis vergleichen. Können Sie den Begriff „antirassistische Antisemiten“ erläutern?

Finkielkraut: Ich glaube, ein Wendepunkt in der Welt kam zur Zeit der Weltkonferenz der Vereinten Nationen in Durban. Es war eine Konferenz gegen den Rassismus. Als eine der besorgniserregendsten Formen des Rassismus galt nach Meinung der Organisatoren der Zionismus. Der Judenhass entfesselte sich mit einer neuen Grausamkeit und Unschuld, denn er kommt nun nicht mehr in einer vom Rassismus verdorbenen Sprache daher, sondern in der unbefleckten Sprache des Antirassismus. Es handelte sich zu Beginn um eine Kritik an der Politik Israels, aber die Politik wurde als rassistisch angesehen, was schon eine Verzerrung der Realität war, denn man kann sicher mit gutem Recht die Besiedlung des Westjordanlandes kritisieren, doch es sind keine rassistischen Motive, die die Israelis antreiben, Israel ist kein Apartheid-Regime, der Oberste Gerichtshof verfügt über arabische Richter, die Araber sind in der Knesset vertreten und der Staat Israel ist nicht auf Rassentrennung gegründet worden. Diese Verzerrung setzt sich darin fort, dass alle Juden, die Israel unterstützen, die Israel lieben oder die sich um Israel sorgen, unter Verdacht gestellt werden, da ja ihre Solidarität mit einem Staat, der als rassistisch betrachtet wird, sie zu Rassisten macht. Früher wurden den Juden ihre „schmutzige Rasse“ vorgeworfen, heute ihr angeblicher Rassismus. Das ist die Umkehrung, die wir seit Beginn dieses Jahrhunderts erleben.

In dem erwähnten Interview sagten Sie auch, die „sogenannte Linke“ bezeichne Israel als „anachronistisch“, vom Standpunkt des „sogenannten modernen Denkens“ betrachtet. Sie sagen, diese Argumentation reiche bis zum Neuen Testament zurück, wo es heisse, Israel habe seine Mission erfüllt. Können Sie die Verbindung erklären, die Sie herstellen zwischen christlichem Antijudaismus und dem modernen Antisemitismus der Linken?

Ich merke an, dass einige Vertreter der neuen radikalen Linke ihre Inspiration ausdrücklich aus den Briefen des Paulus zieht. Einer von ihnen, Alain Badiou, hat ein Buch zu Ehren des heiligen Paulus geschrieben. Die frohe Botschaft des Paulus ist gerade die, dass er eine weltumspannende Botschaft verbreitet hat, dass er die Verbindung des Fleisches durch eine Verbindung des Geistes abgelöst hat. Der Vorwurf, der den Juden in den Anfängen durch die Christenheit gemacht wurde, war eben der, dass sie auf ihrer Besonderheit beharren wollten zu einer Zeit, als Christus das Wort Gottes allen zugänglich machen wollte. 2004 habe ich mit grossem Interesse einen Artikel von Tony Judt [einem 2010 verstorbenen britisch-amerikanischen Historiker; Anm. d. Red.] gelesen, in dem er erklärt, dass Israel ein Anachronismus sei, da wir ja mehr und mehr in einer Welt ohne Grenzen lebten; in dieser Situation versteiften sich die Israelis darauf, ein ethnisches Staatsmodell zu verteidigen und zögen sich auf die nationale Ebene zurück. Das ist so, als würde man noch einmal auf säkulare Art die Eröffnungsszene des Christentums nachspielen: Eine neue Welt entsteht, aber die Juden lehnen sie von vornherein ab und wollen um jeden Preis bleiben, was sie sind.

Sie stellen eine zweite Verbindung her. Auch in der Französischen Revolution seien die Juden des Anachronismus beschuldigt worden, diesmal vom Standpunkt des Konzepts der universellen Menschenrechte.

Das würde ich nicht so sagen. Die Erklärung der Menschenrechte war ein aussergewöhnlicher Moment in der jüdischen Geschichte und für die Juden in Frankreich. Das war eine grosse Überraschung und ein grosses Wunder. Die Juden haben die Französische Revolution, die Unabhängigkeit, die universelle Erklärung der Menschenrechte wie eine wirkliche messianische Errungenschaft empfunden. Das war, als wenn Frankreich Israel ablösen würde. Aus einem Gefühl grosser Dankbarkeit hat sich im Laufe des 19. Jahrhunderts die Theorie des Franko-Judentums entwickelt. Passen wir uns an Frankreich an, denn indem wir das tun, verlieren wir nicht unsere Identität. Frankreich blieb durch seine jüngere Geschichte hindurch der Botschaft der Propheten treu. Da ist etwas Biblisches in dem, was Frankreich verwirklicht. Das sind die Gründe, die viele Juden mit voller Wucht in die moderne Gesellschaft getrieben haben, in dem Moment, wo es ihnen möglich war. Sie hatten keineswegs das Gefühl, ihre Identität zu opfern oder in der Masse zu verschmelzen. Im Gegenteil: Sie hatten das Gefühl eines wundersamen Zusammenwirkens zwischen dem Judentum und der Geschichte Frankreichs. Dieses Vertrauen ist mit der Shoah gebrochen worden, weil den Juden da bewusst geworden ist: oh, Moment mal! – Die Juden wurden in ihre Lage zurückversetzt, an ihre Lage erinnert. Wladimir Rabbi, ein jüdischer Intellektueller der Nachkriegszeit, schrieb 1945: „Wir waren während des gesamten Zweiten Weltkrieges der Abschaum der Welt und wir können nicht vergessen, dass wir die Ausgegrenzten sind.“ Das hat aber der Loyalität der Juden zu Frankreich keinen Abbruch getan. In diesem Bewusstsein bin ich in einer Familie von Überlebenden aufgewachsen. Aber was ich heute feststelle, ist die Entstehung eines neuen Franko-Judentums; nicht die Erfüllung des jüdischen Schicksals durch Frankreich, sondern eine Schicksalsgemeinschaft zwischen den Juden und Frankreich gegen einen gefährlichen Feind, der auf beide abzielt. Um besser zu begreifen, was der heutige Antisemitismus ist, muss man wissen, dass die beiden am weitesten verbreiteten Beschimpfungen in Frankreich heute lauten: „Drecksjude!“ und „Drecksfranzose!“ Die Juden als solche und die Franzosen als solche – das haben wir übrigens auch bei den Anschlägen vom Januar und November [2015] gesehen – sind von den Terroristen ins Visier genommen worden. Und das ändert offensichtlich die Wahrnehmung vollkommen, dass die Juden ihr eigenes, getrenntes Schicksal haben. Eine völlig unerwartete Solidarität zeichnet sich ab zwischen den Juden und den übrigen Franzosen angesichts eines Antisemitismus, der eine neue verblüffende Form der Feindseligkeit gegenüber Frankreich ist.

Wie reagiert die nichtjüdische Mehrheit Frankreichs auf die Angriffe auf Juden? Mit Solidarität, oder sagen sie: Wenn es die Juden nicht gäbe, würde man uns nicht angreifen?

Das kann ich Ihnen nicht beantworten, ich habe keine soziologische Untersuchung durchgeführt. Nein, ich glaube, für eine grosse Zahl der Franzosen spielt diese Solidarität eine grosse Rolle, aber es gibt einen Teil der öffentlichen Meinung, der sich weigert, die immense Tragweite dieses Problems zur Kenntnis zu nehmen und die Bedeutung und die Vehemenz dieser mit der Feindseligkeit gegenüber Frankreich einhergehenden Feindseligkeit gegenüber den Juden. Dieser Teil der öffentlichen Meinung ist leider die sogenannte progressive Linke. Für diese Linke teilt sich die Welt in Herrscher und Beherrschte. Die Moslems sind Teil der Beherrschten. Das sind die neuen Mittellosen, die neuen Entrechteten, die neuen Verdammten dieser Erde, und wenn sie mit Gewalt reagieren und wenn einige sogar in blinden Terrorismus abdriften, dann, weil sie durch Ausbeutung und Diskriminierung und die Ausgrenzung, die wir ihnen angetan haben, dahin gedrängt und fast dazu gezwungen werden. Und anstatt mit dem Finger auf sie zu zeigen und sie zu stigmatisieren, müssen wir, so sagt dieser Teil der Gesellschaft, zu den Ursachen vordringen und uns über uns selbst befragen und über das Schlimme, das wir ihnen angetan haben und die ungleichen Lebensverhältnisse, die in unserem Land immer noch herrschen. Jede andere Haltung ist nach Meinung dieser progressiven Linke auf Islamophobie zurückzuführen. Und einige gehen sogar noch weiter und erklären, dass die Islamophobie von heute so sei wie der Judenhass von gestern. Die Muslime seien die neuen Juden. Charlie Hebdo drucke islamophobe Karikaturen, die den Karikaturen entsprächen, die in den 1930er Jahren in antisemitischen Zeitungen gedruckt wurden. Die implizite Schlussfolgerung dieses Diskurses ist: Endlich bekommen sie, was sie verdienen! Oder sanfter ausgedrückt: Sicherlich sind die Kouachi Brüder etwas zu weit gegangen, aber das ändert nichts daran, dass der ursprüngliche Fehler von den Karikaturisten gemacht wurde. Ich glaube, dass die Mehrheit der Franzosen versteht, was passiert, sie sehen den wachsenden Hass auf Frankreich und die Juden und dessen Folgen. Doch die in den Medien präsente progressive Linke weigert sich hartnäckig, die neue Situation anzuerkennen und beschimpft alle, die etwas dagegen sagen.

„Die Muslime haben nicht einfach die Proletarier, die Arbeiter, ersetzt; sie sind in den Augen vieler Linker auch an die Stelle der Juden getreten.“

Sie werden als rechter Propagandist verurteilt, weil Sie sagen, wir verlieren den Kampf gegen den radikalen Islam. Was können diejenigen, die ihnen zustimmen, tun, um nicht als Rassist oder „Islamophober“ abgestempelt zu werden?

Ich denke, zuallererst müssen wir diese Art von Erpressung zurückweisen, die, um Kritik am Islam zu verbieten, mit dem Konzept der „Islamophobie“ operiert und dem impliziten Vergleich dieses Bildes mit dem Antisemitismus. Die spirituelle Kraft der europäischen Zivilisation beruhte darauf, sich selbst in Frage zu stellen und permanenter Kritik zu unterziehen. Der Humanismus der Renaissance und der Humanismus der Philosophie der Aufklärung zeugen von diesem Geist des Prüfens. Heutzutage ist es höchst wichtig, dem Islam dabei zu helfen, diese spirituelle Kraft zu erlangen. Diejenigen, die bei der geringsten Kritik am Islam von „Islamophobie“ sprechen, hindern die Muslime daran, aus ihrer kulturellen Stagnation herauszukommen. Und muslimische Intellektuelle, die diese notwendige Arbeit unter grossen persönlichen Risiken auf eigene Gefahr unternehmen, werden selbst der Islamophobie bezichtigt. So erging es dem algerischen Schriftsteller Boualem Sansal und kürzlich Kamel Daoud. Kamel Daoud wollte über die kulturelle Dimension der Aggressionen in der Kölner Silvesternacht nachdenken und sagte, dass der Status von Frauen im Islam extrem problematisch sei und wir diese Situation unbedingt korrigieren müssten. Eine Gruppe von Sozialwissenschaftlern verurteilte ihn daraufhin als jemanden, der islamophobe Vorurteile schüre und in „Essentialismus“ zurückfalle. Allein die simple Existenz dieser religiösen und kulturellen Tatsache zuzugeben, die Islam heisst, ist in den Augen mancher Leute „essentialistisch“. Doch auf diese Weise frieren wir die Dinge ein – wir verschliessen den Muslimen, die aus dieser Situation herauskommen wollen, die Tür. Das ist für sie wirklich das Schlimmste, das wir tun können.

Warum ist die Linke so nachsichtig gegenüber dem Islam, obwohl viele seiner Eigenheiten in Widerspruch zu den klassischen Idealen der Linken stehen? Haben die Muslime im Weltbild der Linken die Arbeiter und das Proletariat ersetzt?

Die Muslime haben nicht einfach die Proletarier, die Arbeiter, ersetzt; sie sind in den Augen vieler Linker auch an die Stelle der Juden getreten. Sie sind gleichzeitig die neuen Proletarier und die neuen Juden, und so werden sie gegen die einzige Form von Rassismus verteidigt, die die Linke verurteilt sehen möchte, den Rassismus französischen oder europäischen Ursprungs. Warum ist das so? Ich denke, das erklärt sich vor allem durch das doppelte Trauma von Auschwitz und der Besatzung. Nach Auschwitz haben die Europäer gesagt: „Nie wieder!“ Manche wollten dieses Versprechen umsetzen, indem sie konstante Wachsamkeit gegenüber den Dämonen übten, deren Träger Europa war, gemäss Bertolt Brechts berühmtem Vers: „Der Schoss ist fruchtbar noch, aus dem das kroch.“ Doch dieser Wachsamkeit wohnte die Idee inne, dass Europa keine Feinde habe, sondern nur Dämonen, und der grösste von ihnen war der Rassismus. Und dann kam die Kolonialisierung, die Kämpfe der Völker der Dritten Welt um Emanzipation, die so viel zum Erscheinungsbild der Linken beigetragen haben. Bei den Einwanderern treffen die beiden Traumata in gewisser Weise aufeinander. Sie sind der Grund, warum die Linke, oder ein Teil der Linken, sie spontan als ihre Sache annimmt. Dieser Haltung wohnt eine gewisse Grosszügigkeit inne, doch gleichzeitig gibt es auch eine Blindheit. Denn diese Linke will nicht bemerken, dass der Islam eine innere Kraft hat: dass aus Sicht radikaler Muslime nach Jahrhunderten europäischer Eroberung und Expansion die Zeit der Rache gekommen ist; dass diese Muslime – selbstverständlich nicht alle Muslime, wir sollten nie aufhören, daran zu erinnern – nicht gegen das Unfaire an Frankreich oder dem Westen kämpfen, sondern gegen das, was für uns das Wertvollste ist: den Säkularismus, die Gleichheit von Männern und Frauen oder genauer gesagt: die Präsenz von Frauen in der Gesellschaft. Jene Linke sehen auch nicht die Kraft und das Ausmass des Antisemitismus in der muslimischen Welt, ein Hass auf Juden, den man nicht als eine Reaktion auf westlichen Imperialismus erklären kann. Grosszügigkeit ist die anfängliche Regung bei dieser Solidarität mit denen, die als Opfer des Westens erscheinen; gleichzeitig ist da eine Blindheit vor dem Neuartigen, das uns widerfährt.

Als Sie 2014 in die Académie française gewählt wurden, gab es in Frankreich eine grosse Kontroverse. Hatten einige der Angriffe auf Sie antisemitische Züge? 

Nein. Aber man sah sehr gut die grosse Umkehrung, von der ich eingangs sprach. Ich bin Jude, meine Eltern waren beide in Polen geborene Überlebende, wir haben von der kollektiven Verleihung der Staatsbürgerschaft profitiert. Ich war damals [1950] ein Jahr alt. Ich bin also, wie es Pierre Goldman über sich sagte, ein polnischer Jude in Frankreich. Und die Académie française war ein Ort, wo lange Zeit die Nostalgiker der Kollaboration, des Vichy-Regimes, sehr einflussreich waren. In den 1960er Jahren, wenn ich dann schon alt genug gewesen wäre, wäre es mit meinem Namen wohl schwieriger gewesen, in die Akademie gewählt zu werden. Das zeigt einen echten Wandel. Als ich aber gewählt werden sollte, mobilisierten Akademiker gegen mich, die mich einen Büttel des Front National nannten; eine Journalistin nannte mich einen Quisling [nach Vidkun Quisling, der als norwegischer Faschistenführer mit den Nazis kollaborierte; Anm. d. Red.]. Sie sehen also die unglaubliche Verkehrung: Ich, der Jude, das Kind von Überlebenden, werde verdächtigt, zur anderen Seite überzuwechseln und der ideologische Nachfolger eines Kollaborateurs zu werden. Es ist, wenn man so will, der Antirassismus, der mich verfolgt, und im Namen des Gedenkens an den Antisemitismus mobilisieren einige Leute gegen mich. Ich könnte sagen, dass diese Umkehrung für mich besonders schmerzlich ist; doch alles Gute endet gut, ich wurde gewählt, sogar im ersten Durchgang meiner ersten Kandidatur. Ich sollte also nicht so tun, als wäre ich ein Opfer.

Eine naive Frage: Gibt es ein Rezept gegen Antisemitismus? Eine Lehrerin hat uns gesagt, man könne Antisemiten als Personen bekämpfen, aber nicht den Antisemitismus.

Das ist keine naive Frage, es ist eine sehr schwierige Frage. Der Antisemitismus ist ein ewiger Bestandteil der Menschheit, doch bedrohlich ist er wegen seiner Formbarkeit; er hat nicht eine einzige Form. Wir wissen, wie wir den rassistischen Antisemitismus bekämpfen und überwinden können, doch dann entsteht eine neue Form des Hasses in antirassistischen Reden. Es ist diese Formbarkeit, die entmutigend ist. Hinzu kommt eine weitere Schwierigkeit. Im Gegensatz zu dem, was uns unser schlechtes narzisstisches Gewissen einflüstern mag, hat Europa nicht das Monopol darauf, Juden zu hassen. Wie wir heutzutage sehen, existiert ein mächtiger Antisemitismus in den islamischen Ländern und wird dort von den prominentesten Predigern verbreitet, man denke an den berühmtesten von allen, Yusuf Al-Qaradawi, der von Katar aus über Al-Jazeera zur ganzen Welt predigt. Was mich besorgt, ist eben diese Formbarkeit des Antisemitismus und die Universalität des Phänomens.

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