Treffen zwischen Irans Aussenminister Mohammed Dschawad Sarif (links) und dem Generalsekretär des palästinensischen islamischen Jihad, Ziad Al-Nakhaleh (rechts). Foto IRNA / Tasimnews
Treffen zwischen Irans Aussenminister Mohammed Dschawad Sarif (links) und dem Generalsekretär des palästinensischen islamischen Jihad, Ziad Al-Nakhaleh (rechts). Foto IRNA / Tasimnews
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Ziad al-Nakhala, Führer der Terrororganisation Islamischer Dschihad in Palästina, sagte am Mittwoch, dass das „palästinensische Volk“ mit Hilfe der Islamischen Republik Iran besser und aggressiver als in der Vergangenheit gegen die „israelische Besatzung“ kämpfe.

 

In einer Rede in Beirut anlässlich des 40. Jahrestages der Islamischen Revolution im Iran sagte Nakhala, dass der Iran nie gezögert habe, die „palästinensische Sache“ trotz der ihr auferlegten Belagerung und der Kriege, an denen die Palästinenser beteiligt waren, zu unterstützen und zu fördern.

„Wir wissen mit Sicherheit, dass die Eindringlinge (Israel, Anm.d.Red.) nicht gewinnen werden, auch wenn ihre Stärke zunimmt. Weil wir die Besitzer des Landes und der Geschichte sind“, sagte Nakhala, der die Israelis „die neuen Nazimörder“ nannte.

In einem direkten Appell an Araber und Muslime fragte Nakhala: „Siehst du nicht, was die in das Land eindringenden Juden jeden Tag mit unserem Volk machen?“

Er betonte, dass „das palästinensische Volk für Palästina und Al-Quds kämpfen wird. Jeden Tag beweisen unsere mutigen Menschen, dass sie grösser sind als alle Verschwörungen, grösser als die Ungerechtigkeiten und stärker als die Mörder“.

Der islamische Dschihad hat, ähnlich wie die Hamas, Unterstützung aus dem Iran erhalten. Im Jahr 2016 sicherte der Iran zu, dem „Dschihad“ der Terrorgruppe gegen den Staat Israel jährlich 70 Millionen Dollar an Hilfe zu leisten.

Nakhala besuchte kürzlich den Iran, wo er seine Anerkennung für die Unterstützung Teherans für die Palästinenser und ihren Kampf zum Ausdruck brachte.

Während des Besuchs traf Nakhala mit dem iranischen Präsidenten Hassan Rouhani zusammen, der ihm sagte, dass „der Widerstand und die Bekämpfung des zionistischen Regimes“ der einzige Weg für Palästinenser sei, ihre Rechte zu erlangen.

Der Anführer des islamischen Dschihad traf sich auch mit dem Obersten Führer des Iran, Ayatollah Ali Khamenei, der sagte, dass palästinensische Araber eines Tages „eine Regierung in Tel Aviv bilden werden“ und fügte hinzu: „Palästina wird mächtig bleiben und der endgültige Sieg der palästinensischen Nation wird in naher Zukunft mit der Gnade Allahs stattfinden“.

Nakhala, 1953 in Gaza geboren, wurde im September zum ersten neuen Leiter des Palästinensischen Islamischen Dschihad seit 20 Jahren ernannt.

1 KOMMENTAR

  1. Eine tumbe Riege von Gender-Feministinnen und Linken pressen Augen und Mund zusammen, wenn alte Männer aus dem Iran und Gaza ihre Bösartigkeiten in aller Öffentlichkeit austauschen. Gegen diese Psychopathen sind die von obigen Gruppierungen sonst so gerne geschmähten „weißen alten Männer“ aus dem Westen höchst umgängliche und freundliche ältere Herren.

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