EAPPI-Begleiter. Foto Albin Hillert/World Council of Churches
EAPPI-Begleiter. Foto Albin Hillert/World Council of Churches
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Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) hat heute Morgen angekündigt, dass er seine „ökumenischen Begleiter“ aus Hebron wegen „Sicherheitsbedenken“ abzieht.

 

Die Ankündigung erfolgte zwei Tage, nachdem Premierminister Benjamin Netanyahu bekannt gab, dass Israel das Mandat der TIPH, der temporären internationalen Präsenz in Hebron, nicht verlängern werde. Das wichtigste Projekt des ÖRK, das Ökumenische Begleitprogramm in Palästina und Israel (EAPPI), entsendet laut Eigendefinition, Mitarbeiter nach Israel um Menschenrechtsverletzungen zu „überwachen“ und zu „melden“.

Der ÖRK ist kürzlich von Im Tirtzu, NGO Monitor, DMU und anderen Organisationen in die Kritik geraten, weil sie antiisraelische Rhetorik und BDS-Wirtschaftskriege propagiert hätten.

In den letzten Monaten haben die Mitglieder von Im Tirtzu kontinuierlich die Aktivitäten von EAPPI in Hebron gefilmt. Laut ÖRK-Generalsekretär Rev. Dr. Olav Fykse Tveit veranlasste diese „verstärkte Belästigung des ÖRK-Programms“ ihn, die EAPPI-Begleiter abzuziehen, so Tveit in der Online Zeitung Arutz Sheva.

Im Tirtzu Chef Matan Peleg begrüsste die Ankündigung und versprach, die IDF-Soldaten weiterhin zu schützen. „Wir freuen uns, dass die von ausländischen Regierungen finanzierten Delegitimierungsorganisationen beginnen, Hebron zu verlassen. Diese Organisationen tun nichts anderes, als Konflikte zu entfachen und IDF-Soldaten zu provozieren und sie sind das eigentliche Hindernis für den Frieden“, sagte Peleg.

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