Symbolbild. Foto IDF
Symbolbild. Foto IDF

Ein britischer Reporter, der über den Konflikt berichtet, zeigte sich beeindruckt von den Bemühungen, welche die IDF auf sich nehmen, um die palästinensische Zivilbevölkerung vor Schaden zu bewahren.

 

Ein Korrespondent der britischen Tageszeitung Daily Telegraph, der sich in Israel und dem Gazastreifen aufhielt, um über den Konflikt zu berichten, konnte nicht glauben, was er dort zu sehen und zu hören bekam: Bei den Angriffen, zu denen sie gezwungen waren, nachdem Terrorgruppierungen im Gazastreifen diese Woche 460 Raketen auf Israel abgefeuert hatten, gaben die IDF alles in ihrer Macht Stehende, um Kollateralschäden zu vermeiden.

Der Reporter, Raf Sanchez, twitterte: „Wir sind gerade aus dem Gazastreifen zurück, wo wir uns bei einem kurzen Besuch einen Eindruck vom Stand der Dinge nach den Kämpfen dieser Woche verschaffen wollten. Dabei haben wir einige Beobachtungen gemacht.“

„Wir haben gesehen, wie vorsichtig Israel vorgegangen ist, um bei den Luftangriffen im Gazastreifen zivile Opfer zu vermeiden“, erklärte er.

„Ein Mann, mit dem wir gesprochen haben, wurde von der israelischen Armee angerufen, die sich 45 Minuten mit ihm unterhielt, um ihn davon zu überzeugen, seine Nachbarn zu evakuieren, bevor sie ein an sein Haus angrenzendes Mediengebäude der Hamas in die Luft sprengten“, berichtete Sanchez.

Damit nahm Sanchez auf die IDF-Strategie Bezug, palästinensische Zivilisten vor Vergeltungsschlägen zu warnen. Die israelische Armee praktiziert diese Strategie, um zu verhindern, dass unschuldige Zivilpersonen verletzt oder getötet werden, wenn gegen die im Gazastreifen herrschende Hamas oder andere dort vertretene Terrorgruppen – wie etwa der Islamische Dschihad – Massnahmen ergriffen werden müssen.

Israelischer Luftangriff auf Gaza am 29. Mai 2018. Abed Rahim Khatib/Flash90

Leider berichtete Sanchez auch, dass die Hamas ihre Raketenangriffe auf Israel als einen wichtigen Sieg propagiert, indem sie Fernsehinterviews an Orten im Gazastreifen führt, die von den israelischen Vergeltungsschlägen zerstört wurden, um mit dem „militärischen Sieg“ der Hamas zu prahlen.

Nach den Luftangriffen und der Reaktion der israelischen Regierung auf diese, trat Verteidigungsminister Avigdor Liberman von seinem Posten zurück – ein Schritt, den sich die Hamas auf ihre Fahnen schreibt.

Auf Englisch zuerst erschienen bei United with Israel. Übersetzung Audiatur-Online.

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