Christen beten auf der Haas-Promenade am 7. Oktober 2018 für den Frieden in Jerusalem. Foto Esty Dziubov/TPS
Christen beten auf der Haas-Promenade am 7. Oktober 2018 für den Frieden in Jerusalem. Foto Esty Dziubov/TPS

Etwa 500 Christen, vor allem aus den Vereinigten Staaten, aber auch aus Japan, Mexiko, Deutschland, Bulgarien, Brasilien und anderen Ländern, versammelten sich auf der Haas-Promenade mit Ausblick auf die Altstadt, den Berg Scopus und den Ölberg, am Sonntagnachmittag, um für den Frieden in Jerusalem zu beten.

 

von Mara Vigevani/TPS

Das Treffen war Teil des „Gebetstages für den Frieden in Jerusalem“, der von Eagles Wings organisiert wird, einer gemeinnützigen evangelikalen Bewegung mit Sitz in New York. Die Organisation engagiert sich darin die „drei biblischen Aufgaben voranzutreiben: aktiv beten für einen gerechten und dauerhaften Frieden für Jerusalem und für alle ihre Bewohner einstehen, die Bedeutung der spirituellen Gemeinschaft erneuern und das Verständnis über kulturelle Grenzen hinweg fördern“, so wie es im Leitbild der Bewegung heisst.

Das Treffen, das seit 2002 am ersten Sonntag im Oktober stattfindet, wurde an 90 Millionen Menschen in 22 Nationen live übertragen und vom evangelisch-christlichen Pastor Robert Stearns in Begleitung von Sängern, einer Gospelgruppe und Tänzern moderiert.

„Jahr für Jahr sehen wir immer wieder, wie Christen aufstehen und zum Bund Gottes mit Israel stehen…. Kein anderes Land im Nahen Osten würde es uns erlauben, so frei wie in Israel zu beten“, sagte Stearns.

Der stellvertretende Minister im Büro des Premierministers, MK Michael Oren (Kulanu-Partei), dankte der christlichen Gemeinschaft für ihre wahre Freundschaft mit Israel.

“ Ihr seid meine Inspiration“, sagte Oren. „Heute stehen wir zusammen, um unsere gemeinsame Geschichte zu verteidigen, um dieses Land zu verteidigen, im Namen meiner Regierung danke ich euch allen.“

Eine Gruppe von 50 japanischen Christen, die zum ersten Mal in Israel waren, nahmen ebenfalls an der Veranstaltung teil. Ayako Laurence kam mit ihren beiden Töchtern und ihrem Mann aus der Stadt Sendai, nordöstlich von Tokio.

„Wir sind hier, um Israel an seinem 70. Jahrestag zu segnen und zu erklären, dass Japan zu Israel steht“, sagte Ayako Laurence. Christen müssen mit ihren jüdischen Wurzeln verbunden sein, um zu verstehen, wer sie sind“, fügte sie hinzu.

Pastor Stearns begrüsste auch den Rabbiner David Nekrutman, Direktor des Zentrums für jüdisch-christliche Verständigung und Zusammenarbeit, Josh Reinstein, Direktor des Knesset Christian Allies Caucus und Präsident der Israel Allies Foundation, welche die Aktivitäten von 36 Israel Allies Caucuses koordiniert, sowie Rabbiner Marc Schneier, Gründer und Präsident der Foundation for Ethnic Understanding, einer gemeinnützigen Organisation mit Sitz in New York, die sich auf die Verbesserung muslimisch-jüdischer Beziehungen konzentriert.

Die Delegation wird auch einen Gottesdienst in Bethlehem abhalten, um Solidarität mit palästinensischen Christen zu zeigen.

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