Qudstag 2018 in Berlin. Foto Screenshot Youtube
Qudstag 2018 in Berlin. Foto Screenshot Youtube

Bei jüdischen Veranstaltungen sieht man sie selten. Die Anhänger der Neturei Karta-Sekte setzten sich eher bei pro-palästinensischen Demos oder als Ehrengäste antisemitischer Diktatoren, wie Ahmadinejad oder Erdogan, in Szene. Dann kommen sie, fünf oder sechs Mann hoch, tragen ein Keffiyeh über ihrem Seidenkaftan, und zeigen sich mit den anwesenden Israel-Feinden solidarisch.

 

Letztere führen die offensichtlich streng-gläubigen Juden als lebenden Beweis ihrer eigenen Toleranz und der Gerechtigkeit ihrer Sache ins Feld. Kein Wunder, dass Szenenkenner der Neturei Karta mit einer Mischung aus Neugier und Befremdung begegnen.

Mit jüdischen Medienvertretern sprechen sie grundsätzlich nicht

Wir wollten nun aus erster Quelle erfahren, was die ultra-orthodoxe Gruppe motiviert,  die sich über kontroverse Sensationsauftritte, aber zunehmend auch über Facebook, YouTube und Twitter, Gehör zu verschaffen sucht. Unserem Wunsch nach einem Telefoninterview wurde zunächst rasch entsprochen. Als wir aber mit einer Vorstellung von Audiatur online begannen, nahm das Gespräch eine unerwartete Wendung. Rabbi Yisroel Dovid Weiss, ein prominenter Vertreter der Neturei Karta, der unter anderem auch an der Holocaustleugnungskonferenz in Teheran in 2006 teilnahm, deklarierte, er würde grundsätzlich nicht mit jüdischen, Israel-affinen Journalisten sprechen. „Mit wem denn sonst?“ fragten wir daraufhin. „Mit allen anderen“, kam die umgehende Antwort, bevor er einigermassen beschwichtigend hinzufügte: „und mit jüdischen Medien, die nachweislich anti-zionistischer Gesinnung sind.“ Die etablierte jüdische Presse, so Rabbi Weiss, wäre eine Plattform „für Ketzerei und andere anti-jüdische Dinge“. Damit könnten er und seinen Gesinnungsgenossen sich nicht assoziieren. Zudem würden jüdische Journalisten seine Worte routinemässig verdrehen.  Da half kein Drängen und kein Überzeugungsversuch: Die Absage blieb unumstösslich.

Sie verstehen sich als getreue Glaubenshüter

Unumstösslichkeit ist denn auch das Markenzeichen der Neturei Karta. Die Gruppe splittete sich 1938, unter der Führung von Rabbiner Amram Blau in Jerusalem, von der ultra-orthodoxen Agudat Israel-Bewegung ab, weil sie eine kompromisslosere Haltung gegenüber dem Zionismus forderte. In Anlehnung an eine Geschichte aus dem Talmud gaben sich ihre Anhänger den Namen Neturei Karta  (aramäisch für „Hüter der Stadt“) und deklarierten die Verkündung und Erläuterung der Bibel zu ihrer Lebensaufgabe.  Auch heute noch verstehen sie sich als die designierten Beschützer des Torajudentums.  Den Staat Israel, seine Existenz und seine Autorität, lehnen sie kategorisch ab. Mehr noch, sie beten für seine „friedliche“ Zerstörung und rufen andere auf, es ihnen gleichzutun. Dabei zählt neben den USA, Canada und England auch Israel zu den Ländern, in denen Mitglieder der Neturei Karta leben (wobei jene, die in Israel sind freilich Palästina als Wohnort angeben). Sie alle nehmen aktiv an internationalen anti-Israel Kundgebungen teil, setzen die israelische Fahne in Brand, suchen die Nähe zu Israel-Hassern aller Schattierungen und scheuen auch nicht davor zurück, den umgekehrten Nazi-Gruss zu machen. All das prädestiniert die Gruppe, die weltweit nur einige Tausend Mitglieder zählt, zum „Lieblings-Vorzeigekind“ von notorischen Persönlichkeiten, wie Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah, Hamas-Boss, Ismael Hanyieh und dem Anführer der Nation of Islam, Louis Farrakhan.

Im Zionismus wähnen sie die Wurzel allen Übels

Die Juden sind, so die grundlegende Einstellung der Neturei Karta, dereinst durch göttliche Bestimmung aus ihrem Heimatland Israel verbannt worden. Nur ein göttliches Wunder kann ihrem Jahrtausende währendem Exil ein Ende setzen. Geschehen würde dieses Wunder erst im messianischen Zeitalter, wenn sich “die gesamte Menschheit im brüderlichen Dienst des Erzeugers vereinen“ würde. Die zionistische Ideologie, die der Verbannung der Juden aus ihrer Heimat nun mit menschlichem Einsatz beikommen will, hält sie für “Ketzerei” und setzt sich ihr mit aller Kraft entgegen. Zudem sei Israel Aggression gegen andere Völker und insbesondere Brutalität im Umgang mit Palästinensern vorzuwerfen. Kurz, der Zionismus hätte, so Rabbi Weiss im Interview mit dem Fernsehsender Al Jazeera, “Flüsse von Blut” kreiert und sei das zentrale “Hindernis zum Weltfrieden”, das es wegzuschaffen gelte.  In einem anderen Interview mit einem arabisch-klingendem Dokumentarfilmemacher nannte der Rabbi den Zionismus gar einen ”Krebs” und ein “Geschwür”, das den “Ethos des Blutvergiessens und des Hasses von Palästina zum Ende der Welt” verbreite.

„Al-Quds“ Demonstration Berlin Kurfürstendamm – Spitze des Demonstrationszugs – 2 ultraorthodoxe Rabbiner der Neturei Karta demonstrieren gegen den „zionistischen Staat Israel“. Foto Denis Barthel, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=34224633

Sie unterscheiden sich von anderen ultra-orthodoxen Gruppierungen

Was die Neturei Karta von anderen ultra-orthodoxen, anti-zionistischen Gruppierungen, wie etwa die Eda Haredit und die Satmar-Chassidim, unterscheidet, ist ihr Schulterschluss mit Antisemiten und Israel-Feinden. “Die Aktionen der Neturei Karta-Mitglieder stehen in kompletten Gegensatz zu den Methoden des Satmar Rabbiners, “ bekräftigte beispielsweise der Sprecher der Eda Haredit, Rabbi Shmuel Pappenheim. “Wenn Juden in Zion leiden, ist es verboten solche Dinge zu tun [wie an pro-palästinensischen Kundgebungen teilzunehmen] und unseren Soldaten und unserer Bevölkerung zuwiderzuhandeln, “ so Rabbi Pappenheim weiter. Die scharfe Warnung ”den Verleumdern sei keine Hoffnung“1 habe der verstorbene Satmar Rabbi Yoel Teitelbaum seinerzeit  auch an die Neturei Karta gerichtet. “Wir haben nichts mit ihnen zu tun und verurteilen sie”, so die abschliessenden Worte des Eda Haredit-Sprechers. Yisrael Eichler nennt die Aktionen der Neturei Karta „anachronistisch“ und „anarchistisch“. Gegenüber Reuter beteuerte der ultra-orthodoxe Politiker, dass “selbst die aller anti-zionistischsten Rabbiner für eine Einheitsfront (mit dem Staat Israel) gegenüber der Aussenwelt“ plädieren. Empört waren Beobachter aller Schattierungen, inklusive jener aus dem anti-zionistischen Lager, über die Teilnahme von sechs Mitgliedern der Neturei Karta an der notorischen Holocaustleugnungskonferenz in Teheran.  Ein Sprecher der Agudat Israel of America bezeichnete die sechs als “Schande für Juden” und am Hof von Satmar sprach man von einem “Irrsinn”  der zum Vergiessen jüdischen Blutes führen könnte.

Sie schieben viel Schuld an der Shoah auf die Zionisten

Tatsächlich vertritt die Neturei Karta auch in Sachen Shoah eine kontroverse Sichtweise. Sie leugnet zwar nicht, dass der Genozid der Juden stattgefunden hat, lässt aber Zweifel über die Anzahl der Opfer aufkommen und schiebt viel Schuld an der Katastrophe auf die Zionisten.  „Die ketzerischen, anti-Tora Vorgehensweisen der Zionisten, die darin bestanden, sich zu verteidigen und für die eigenen Rechte einzustehen, haben den Holocaust viel tragischer gemacht, als er sonst gewesen wäre “ heisst es auf der Neturei Karta-Website.  „Die jüdische Tora gebietet uns, den Kopf einzuziehen, uns zu unterwerfen und andere nicht mit unseren Anforderungen zu provozieren, “  steht da ausserdem zu lesen. Und: „wenn Juden während des Holocaust den Tora-Weg [der Unterwerfung] gegangen wären, hätten sie die schrecklichen Morde, die stattgefunden haben, zum Grossteil verhindern können, wie Hitlers Aussenminister Ribbentrop bestätigte.“  Was die Neturei Karta den Zionisten in diesem Zusammenhang noch vorwirft? Dass sie den Holocaust zynisch für ihre eigenen Zwecke missbrauchen. So kam beispielsweise Rabbi Weiss aus Anlass des jährlichen Gedenktages an die Opfer des Nationalsozialismus in 2014 gemeinsam mit drei Gleichgesinnten nach Berlin und erklärte dort, „die Zionisten [würden] den Holocaust in einen Propagandatrick verwandeln.“

Klar, mit ihren kontroversen Meinungen und Auftritten verschafft sich die Neturei Karta Aufmerksamkeit. Ob sie allerdings ihrem Ziel näherkommt und Menschen von ihrer These zu überzeugen vermag, ist fraglich. Für viele bleibt die Gruppe unbegreiflich, nicht zuletzt auch deshalb, weil sie ihren Glaubensbrüdern so offenkundig in den Rücken fällt.

Mein Kommentar:

Ich gestehe: Mir fällt es schwer, die Argumenten der Neturei Karta sachlich zu diskutieren. Viele erscheinen mir einfach nur absurd. Trotzdem will ich versuchen, auf einige Positionen näher einzugehen:

Warum der Zionismus keine Ketzerei ist

Die Neturei Karta bezeichnet den Zionismus als Ketzerei. Einmal ganz abgesehen davon, dass der Begriff Ketzerei (oder Heresy) eher zur spanischen Inquisition als zu einem jüdischen Diskurs passt, besteht der primäre Vorwurf darin, dass die Tora es Juden verbietet, ihre nationale Heimat vor der Ankunft des Messias wieder zu errichten. Bei diesem Argument beruft sich die Neturei Karta auf eine Passage des Talmud (Traktat Ketubot 110B-111A). Die Passage beginnt mit einer grundlegenden Lehrmeinung und den Worten, “Tanu Rabanan” zu deutsch “Also sprachen unsere Gelehrten” — eine Einleitung, die stets auf die Einführung eines Gesetzes deutet. Diese Lehrmeinung fordert, dass Juden in Israel leben. Darauf folgt, wie es im Talmud üblich ist, eine Diskussion zwischen zwei altertümlichen Gelehrten, Rabbi Yehuda und Rabbi Zeira. Rabbi Zeira beruft sich auf die sogenannten ‘drei Eide’, ein Absatz aus der Tora, die der Gelehrte wie folgt auslegt: Erstens, Juden sollen nicht massenweise nach Israel auswandern. Zweitens,  sie sollen nicht gegen andere Nationen rebellieren. Drittens, wenn sie sich dergestalt verhalten, werden sie nicht allzu sehr unterjocht.  Es ist wahr, dass Rabbi Zeira diese Meinung vertrat. Aus dem Text geht aber ebenso klar hervor, dass es sich um eine subjektive Interpretation des Gelehrten handelt — und nicht um ein objektiv-geltendes Gesetz. Wer will, schliesst sich der Meinung des Rabbi Zeira an. Wer das nicht will, ist noch lange kein Ketzer.

Das gilt besonders auch deshalb, weil das tatsächliche Gesetz, das in der vorstehenden Lehrmeinung erläutert wird, genau das Gegenteil fordert  — nämlich, dass Juden sehr wohl in Israel leben sollen. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass Rabbi Zeira selbst seine Meinung später offenbar änderte. Jedenfalls wanderte er von Babylon nach Israel aus und bedauerte, dass die Mehrheit der Juden es ihm nicht gleichtat.

Warum Untertänigkeit nicht vor Verfolgung schützt

Wie sich dereinst Jakob auf dem Weg zurück in die Heimat gegenüber Esau verhielt, so sollen sich die Juden heute in ihren diversen Gastländern betragen. Es gelte, sich zu beugen, Demut zu bekunden, die Gastgeber zu unterstützen. Sollte es trotz aller devoten Bemühung nicht gelingen, sich das Wohlwollen der Nationen zu sichern oder zumindest ihren Groll abzuwenden, so hiesse es, davonzulaufen. So fordert es die Neturei Karta.

Als Beweis für die Validität ihrer Direktive deutet Rabbi Weiss gerne auf das „friedliche Zusammenleben von Juden und Muslimen“ im Nahen Osten vor der Geburt des Zionismus hin. Zugegeben, es gab eine Zeit der Harmonie. Allein, die jüdische Bevölkerung war damals eine klitzekleine Minderheit; die meisten Juden lebten in den diversen Ländern der Diaspora, von denen sie, in späterer Folge, Zug um Zug vertrieben wurden. Zudem kam es auch im Nahen Osten der früheren Jahrhunderte zu Übergriffen. Ich erinnere hier nur an den sogenannten Grabenkampf vor Medina bei dem Mohammeds Truppen die jüdischen Stämme besiegten und Juden, die sich nicht zum Islam bekehren liessen, gnadenlos abschlachteten, oder an die Zeit im frühen Mittelalter, als Juden in muslimischen Ländern demütigende Kennzeichen tragen mussten und ihnen viele religiöse Massnahmen (etwa der Synagogenbau) verwehrt blieben.

Naturei Karta bei einer Kundgebung in London. Foto Alisdare Hickson – https://www.flickr.com/photos/alisdare/41361295731, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=68726902

Schlimmer noch erging es Juden in anderen Teilen der Welt. Etwa in Russland, oder in Polen, oder in Spanien, oder in Frankreich, oder in Österreich, oder in Deutschland…. Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen. In all diesen Ländern leisteten Juden bemerkenswerte gesellschaftliche, kulturelle, politische, wissenschaftliche und militärische Beiträge – kurz, hielten sich an das, was die Neturei Karta heute predigt. Allein es brachte alles nichts und früher oder später kam es zu gewaltsamen Ausschreitungen gegen sie. Vielerorts half auch kein Fliehen, kein Weglaufen mehr. Millionen Juden zahlten mit ihrem Leben für eben die Strategie, welche die Neturei Karta heute noch als Überlebensmotto befürwortet.

Erst seit 70 Jahren, nämlich genau seit der Gründung des Staates Israel, haben die Judenverfolgungen im Ausland abgenommen. Und wenn es doch zu Verfolgungen kommt, dann können die Opfer auf den bedingungslosen Schutz des Staates Israels zählen. 

Warum die Neturei Karta nicht Teil einer grösseren Bewegung ist

Die Neturei Karta zählt derzeit etwa 5.000 Mitglieder. Die Gruppe stellt sich aber häufig als Teil einer Gemeinschaft von mehreren Hundertausend streng-orthodoxen Juden dar.  In Wirklichkeit wird sie mehrheitlich gemieden. Die streng-orthodoxen Gruppen der Satmar Chassidim und der Eda Haredit, die der Neturei Karta möglicherweise ideologisch am nächsten stehen,  wollen mit ihr, ob ihrer aktiven Zusammenarbeit mit Antisemiten und Israel-Feinden, nichts zu tun haben. Andere orthodoxe Autoritäten wenden sich ebenfalls von der Neturei Karta und ihrer extremen Ideologie ab. Schliesslich bekannten sich führende Persönlichkeiten, darunter auch der Lubavitch Rabbi, der Chazon Ish, Rav Shlomo Zalman Aurbach, Rav Shach, Rav Yosef Dov Soloveichik und Rav Moshe Feinstein zum jüdischen Staat. Ja, selbst der Neffe von Rav Amram Blau, Yehuda Meshi Zahav, seines Zeichens Gründer der einzigartigen Hilfsorganisation ZAKA und ehemals leidenschaftliches Mitglied der Neturei Karta, besann sich mittlerweile eines Besseren. Kürzlich schrieb Meshi Zahav seinem Onkel posthum einen offenen Brief mit der Überschrift: „Du hattest Unrecht.“ Der Brief endet mit den Worten: „Falls Deine Generation den zionistischen Staat zu Recht fürchtete, so hat Israel siebzig Jahre später mit der Hilfe G-ttes bewiesen, dass der Staat das jüdische Volk schützt und er der sicherste und beste Ort für Juden ist, welche die Tora und ihre Gebote halten.“

Warum die Neturei Karta trotzdem nicht als Randerscheinung abgetan werden soll

Ob ihrer geringen und wahrscheinlich auch schwindenden Anzahl scheint es logisch, die Neturei Karta als irrelevante Randerscheinung abzutun. Allein, was der Gruppe an schierer Masse fehlt, macht sie an vokaler und visueller Wirkungskraft wett. Ihre Auftritte verwirren vor allem jene Beobachter, die zwar guten Willens sind, den Sachverhalt aber nicht kennen und die Gruppe mit allen anderen religiösen Juden gleichsetzen. Damit könnte es der Neturei Karta gelingen, Israel und dem Judentum Imageschaden zuzufügen. Ähnlich ungut ist auch die Perpetuierung von antisemitischen Mythen und Stereotypen, welche die Neturei Karta, möglicherweise unbewusst, vorantreibt. So hat Rabbi Weiss  in einem Interview mit Al Jazeera beispielsweise beteuert, die AIPAC würde die Medien kontrollieren. Eine Aussage, die an ehemalige Nazi-Hetze erinnert.

Warum ich die Ansichten der Neturei Karta zum Holocaust nicht diskutieren werde

Die Beteuerungen, dass der Holocaust eine Strafe G-ttes für das zionistische Streben war, dass Juden die Shoah verhindern oder mildern hätten können, dass möglicherweise nur eine Million und nicht sechs umgebracht wurden – all diese Aussagen sind so grotesk, dass sie sich selbst ins Out manövrieren. Und die Tatsache, dass sechs Neturei Karta Mitglieder an der Holocaustleugnungskonferenz teilnahmen, und dass Rabbi Weiss bei dieser Gelegenheit den Initiator, Mahmoud Ahmadinejad, umarmte und küsste – das lässt sich mit Logik nicht vereinen.

Ich schliesse mich denn dem ehemaligen israelischen Oberrabbiner, Yisrael Meir Lau an. Er, der den Holocaust als Kind überlebte, quittierte die Neturei Karta und ihre Teilnahme an der Holocaustleugnungskonferenz mit den Worten: „So etwas kann die Intelligenz nicht tolerieren.“

  1. Teil der täglichen Amida, des jüdischen Achtzengebets

Über Yvette Schwerdt

Yvette Schwerdt ist internationale Marketingexpertin und Wirtschaftsjournalistin. Sie schreibt und referiert regelmäßig über neue Trends und Entwicklung in ihrem Fachbereich. Besonders am Herzen liegen ihr auch die Themen Israel, jüdische Geschichte und jüdische Kultur. Yvette ist, aufgrund ihrer mehrsprachigen, multikulturellen Ausbildung und ihrer internationalen Laufbahn, in Israel, Amerika und im deutschsprachigen Raum gleichermaßen zu Hause.

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