Der Hamas Sprecher Mushir al-Masri bedroht Tel Aviv. Foto Twitter / Palinfo

Mushir al-Masri, einer der Anführer der von den meisten westlichen Staaten als Terrororganisation beschriebenen Hamas, gab am Samstag bekannt, dass sie über Tausende von Raketen verfügen würden, die sie über Tel Aviv und den Orten nördlich der Stadt abwerfen können.

Auf einer Kundgebung der Hamas in Gaza kündigte al-Masri an, dass „jeder künftige Krieg der Besatzungstruppen gegen die Hamas nahe Izz al-Din al-Qassam-Brigaden, das Bombardement von Tel Aviv und der nördlich der Stadt gelegenen Region zur Folge haben wird“.

Weiterhin erklärte er, dass Gaza „dem zionistischen Traum eines Grossisrael, das sich vom Nil bis an den Euphrat erstreckt, ein Dorn im Auge ist“ und behauptete, Israel wisse nicht, welche Arten von Waffen die Hamas versteckt halte.

Ausserdem verkündete al-Masri, dass „die Besatzung alle roten Linien überschritten hat, zuletzt die, den Gebetsruf in den Moscheen in Jerusalem und den inneren besetzten Gebieten zu verhindern“ – eine Bezugnahme auf das „Muezzin-Gesetz“, das die Verwendung von Lautsprechern in Moscheen zum Gebetsruf verbieten würde, weil dieser den Schlaf in den frühen Morgenstunden stört.

„Israel plant, die Al-Aqsa Moschee zu zerstören und an ihrer Stelle einen imaginären Tempel zu errichten“, behauptete al-Masri weiter, „aber die Helden, Männer und Frauen gleichermassen fürchten den Tod nicht und beschützen die Moschee.“

Der Hamas-Vertreter, der 2012 durch einen Politiker der Schweizer Grünen im Bundeshaus Bern empfangen wurde, hatte auch etwas zu den Waldbränden zu sagen, die in den vergangenen Tagen in ganz Israel aufloderten und teilweise das Ergebnis arabischer Brandstiftung waren.

Er proklamierte: „Die Feuer, die in zahlreichen Teilen des besetzten Palästina ausbrachen, sind ein Zeichen für den Zorn des Himmels gegen die Zionisten … dies ist die scharfe Bestrafung, vor der Allah all jene gewarnt hat, die das Gebet oder den Gebetsruf in der Al-Aqsa Moschee verhindern und unsere Moscheen angreifen wollen.“

Quellen: Arutz Sheva, Aljazeera Mubasher, Agenturen

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