Foto gedalyagott / Flickr (CC BY 2.0)

Der Kommunikationspsychologe Leo Sucharewicz weiss, wie man Antisemitismus bekämpft; “Mit besserer, schnellerer aber vor allem rechtzeitiger Information“. Im Interview mit Yvette Schwerdt erklärt er, wie eine solche Informationsoffensive im deutschsprachigen Raum aussehen könnte.

Seit vielen Jahren beschäftigen Sie sich mit Antisemitismus und antiisraelischen Tendenzen. Können Sie Ihre Erkenntnisse auf eine Formel bringen?

Antisemitismus ist Information. Sie kommt aus Büchern, Predigten, Presseberichten und Veranstaltungen. Sie wird weitergetragen durch Eltern, Organisationen, Propagandisten und Freunde und auf diese Weise verbreitet. Antisemitismus ist also nichts Mystisches, Schicksalhaftes oder Unerklärliches. Erstaunlich ist lediglich, wie unwissenschaftlich, unpraktisch und unprofessionell in der Diaspora Antisemitismus behandelt wird. Gleiches gilt für antiisraelische Propaganda.

Sehen Sie denn eine realistische Chance, Antisemitismus und Antizionismus im deutschsprachigen Raum zu bekämpfen?

Selbstverständlich. Deutschland, Österreich und die Schweiz sind demokratische, rechtsstaatliche Länder. Die jüdischen Gemeinden haben alle Chancen, sich zur Wehr zu setzen. Hassinformation bekämpft man mit Information. Mit besserer, schnellerer aber vor allem rechtzeitiger Information. Wer zuerst informiert hat in der Regel schon gewonnen.

Können Sie das an einem Beispiel konkretisieren?

Sehen Sie die Leserkommentare in den Medien an. Massenhaft plappern Leser Hamas-Propaganda nach. Warum? Weil Hamas Propaganda intensiv betreibt und die Medien inflationär mit gestellten Bildern füttert. Würden die ständigen Raketenüberfälle auf Israel systematisch in die Medien gebracht, wären die Leser über die Hamas informiert und könnten Ursache und Wirkung unterscheiden.

„Palästinensische Propaganda ist intensiv, unermüdlich, skrupellos, und fleissig.“

Viele Medien verschweigen aber den Raketenterror der Hamas.

Das ist leider wahr, liegt aber auch daran, dass weder die jüdischen Gemeinden noch Israel selber in den vergangenen Jahrzehnten professionelles Informationsmanagement betrieben haben. Dennoch bleiben genügend Möglichkeiten, die wahren Fakten zu verbreiten, nicht nur über die sozialen Medien.

Was macht den Erfolg der palästinensischen Propaganda aus?

Sie ist intensiv, unermüdlich, skrupellos, und fleissig. Und wirkt natürlich auch nach innen auf die heute hochpolitisierte palästinensische Zivilgesellschaft. So massiv ist der Impact der häufig fiktiven Informationen, dass ein Mörder, der eine ganze Familie auslöscht, als Held gefeiert wird. Die ihn feiern, sind aber nicht allesamt Schlächter sondern zutiefst von der Richtigkeit der Propaganda überzeugt.

Wie kommt es, dass Wahrheit und Fakten durch Hassinformation verdrängt werden oder  dass Terroranschläge bejubelt werden? 

Information transformiert sich. Worte oder Bilder werden zur aktuellen Meinung, dann zu einer Haltung, dann zur festgefügten Überzeugung und schliesslich zu Emotionen, wie Wut und Hass. Damit wird Information endgültig Teil des Ichs, Teil des eigenen Selbstverständnisses. Wer diesen Punkt erreicht hat, verdrängt alle Fakten.

Haben Sie auch dafür ein aktuelles Beispiel?

Dipl. sc. pol. Leo Sucharewicz gehört zu den führenden Kommunikationspsychologen in Deutschland.
Dipl. sc. pol. Leo Sucharewicz gehört zu den führenden Kommunikationspsychologen in Deutschland.

Die ARD sendete kürzlich einen Bericht über angeblichen Wassermangel in der Westbank. Ein bekannter Israelfeind brachte wider besseres Wissen die völlig verzerrte Darstellung eines einzigen Dorfes, eines von über 700. Was bringt einen Menschen dazu? Verinnerlichte Hasspropaganda. Martin Schulz [Präsident des Europaparlaments] beklagte in seiner Rede vor der Knesseth, dass Palästinenser nur 17 Liter pro Person Wasser am Tag zur Verfügung haben, Israelis aber 70. Beide Zahlen sind grundfalsch. Palästinenser verbrauchen 160 Liter pro Tag und Person, Israelis 150. In Israel wird Wasser recycelt und gespart, die Palästinenser warten ihre Leitungen nicht. Martin Schulz war schlicht fehlinformiert.

Was müsste also geschehen, um proaktiv und reaktiv wirkungsvoll zu informieren?

Erstens müssen die Gemeinden zur Kenntnis nehmen, dass sie sich mitten in einem aufgezwungenen Informationskrieg befinden. Zweitens müssen sie informationspolitisch aufrüsten. Dazu gehört eine kommunikative Infrastruktur, Ausbildung, Koordination und Finanzierung. Noch ist es nicht zu spät.

Über Yvette Schwerdt

Yvette Schwerdt ist internationale Marketingexpertin und Wirtschaftsjournalistin. Sie schreibt und referiert regelmäßig über neue Trends und Entwicklung in ihrem Fachbereich. Besonders am Herzen liegen ihr auch die Themen Israel, jüdische Geschichte und jüdische Kultur. Yvette ist, aufgrund ihrer mehrsprachigen, multikulturellen Ausbildung und ihrer internationalen Laufbahn, in Israel, Amerika und im deutschsprachigen Raum gleichermaßen zu Hause.

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10 KOMMENTARE

  1. Frau Schwerdt, Sie haben natürlich recht. Aber haben Sie sich schon einmal gefragt, warum der Judenhass fast so alt ist, wie Israel und die Juden, also etwa 3500 Jahre alt ?
    Die Ursache liegt im geistigen Bereich, es sind Satan und seine Dämonen, die gegen Gottes Volk wüten, und zwar heute mehr denn je.

  2. Ein grundlegendes Problem Israels ist, dass praktisch jedermann eine Meinung zu Israel hat, ohne aber genug über Israel zu wissen, um Medienmitteilungen kritisch abwägen zu können. Vergessen wir nicht die Goebbels zugeschriebene Aussage, wonach eine Lüge – wenn tausendmal wiederholt – zur Wahrheit wird. Allerdings sollten sich die israelische Regierung und die diplomatischen Vertretungen weniger in vornehmer Zurückhaltung üben und ihren Teil an wichtigen Informationen bis hin zu Interviews etc. beitragen.

    Aber ist eine bessere, schnellere und rechtzeitige Information DAS Mittel gegen Antisemitismus? Als hilfreiche Massnahme ja (nur müssten die Medien diese Information erst einmal bringen, ein grundsätzliches Problem, das L. Sucharewicz auch nennt), – aber ist da nicht eine viel tiefer gehende Unbekannte? Warum informieren Presseagenturen meistens einseitig und lückenhaft? Warum verletzt die internationale Gemeinschaft die Rechte Israels aus dem gültigen Völkerbundmandat? Warum stimmte die Schweiz der hässlichen WTO-Resolution gegen Israel zu, finanziert sie NGO’s, die Israel dämonisieren und zum Boykott aufrufen etc.? Warum verbreitet der Weltkirchenrat antiisraelische Programme über das Netz der Kirchen? Ober nehmen wir die unzähligen einseitigen Verurteilungen Israels in der UNO usw. Die täglichen Wogen an Desinformation gegen Israel sind unübersehbar. Dass dem so ist und dass heikle Themen von den Medien selten korrekt angegangen werden, das hat sehr wohl mit Antisemitismus zu tun.

    Die meines Erachtens nur teilweise mit einem Informationsdefizit erklärbare Zurückhaltung gegenüber Juden bis hin zu offener Feindschaft während Jahrhunderten, ihre Rolle als Sündenbock usw., all das hat seine Wurzel im Antisemitismus, gleich einem Virus. Dazu ein Zitat von Tucholsky:
    „Die Juden sind an allem Schuld, meinte einer. Und die Radfahrer… sagte ich. Wieso denn die Radfahrer?, antwortete er verdutzt. Wieso die Juden?, fragte ich zurück.“

    • Toller Kommentar, intelligente Zusammenfassung.
      Wichtig aber auch die Ergänzung, dass Judenhass eine gerngelebte Tradition
      vieler Völker ist.
      Danke dafür!

      Erlauben Sie mir, eine faktische Ungenauigkeit Ihres Kommentars um wenige Grad
      zurechtzubiegen:

      Sie schrieben:
      „Warum verletzt die internationale Gemeinschaft die Rechte Israels aus dem gültigen Völkerbundmandat?“

      Die „Rechte der Juden“ hätte man vielleicht noch durchgehen lassen können.
      Die „Rechte Israels“ hingegen stimmt nicht wirklich.
      Das Völkerbundmandat für das Gebiet Palästina war eine Rechtsverfügung des
      Völkerbundes für „die Juden“, nicht für ein „Israel“.
      Diese Rechtsverfügung starb im April 1946 mit dem Willen aller seiner Mitglieder,
      den Völkerbund nicht mehr fortführen, noch seine Verträge in Kraft halten zu wollen.
      (Die globalen Machtverschiebungen des 2. WK passten nicht mehr zu den einstmals
      unter anderen Macht- und Handelskonstellationen ausgehandelten Verpflichtungen)

      Damit starb auch das Mandat der Briten für Palästina.
      Jedoch erklärten die Briten, im innigen Wunsch alle Verpflichtungen für sein Staatsgebiet
      Palästina (Nicht mehr: Mandatsgebiet Palästina!) schnellstmöglich loswerden zu wollen, die Inhalte des Mandates weiterhin zu verfolgen.
      Das war dann aber nicht mehr ein Völkerbundmandat (von einem nicht mehr existierenden Völkerbund), sondern vielmehr eine freiwillige Eigentumsverfügung eines
      freien Staates (GB).
      Zu diesem Zeitpunkt, in 1946, gab es noch gar kein Israel.

      Wer also heutzutage die Souveränität Israels bestreitet und anfechtet,
      vergeht sich nicht am ehemaligen Völkerbundmandat,
      sondern bestreitet vielmehr das Recht von GB, über sein eigenes Staatsgebiet
      (das ehemalige Gebiet Palästina) verfügen zu dürfen;
      zudem bestreitet jeder Kritiker der Souveränität Israels, dass freie Menschen auf
      von keinem anderen souveränen Staat beanspruchten Land einen Staat gründen
      dürfen.

      Putzigerweise entfiele damit nicht nur die staatliche Grundlage wohl jedes amerikanischen Staates, egal ob süd-, zentral- oder nordamerikanischen Staates,
      sondern erst recht die Grundlage für türkisches (muslimisches) Staatsgebiet
      auf Zypern.
      (1974 überfiel die Türkei Zypern in einem militärischen Akt und beansprucht seitdem
      die Hälfte Zyperns als eigenes Staatsgebiet).

      • Zum Thema „Ungenauigkeit zurechtbiegen“: 1920 anerkannte der Oberste Rat der Alliierten Mächte die Balfour-Erklärung, womit sie international verbindlich wurde. Grundsätzlich ging es um die Schaffung einer Heimstätte für das jüdische Volk, womit jeder Jude weltweit zu einem potentiellen Einwanderer wurde. Angesichts der massiven muslimischen Mehrheit im damals Palästina genannten Gebiet wagte man nicht, von der Schaffung eines jüdischen Staates zu sprechen, doch war es für viele kein Geheimnis. Art. 22 der Satzung des Völkerbundes ermöglichte Mandate für bestimmte Gebiete mit dem Ziel, diese zu unabhängigen Staaten zu entwickeln. England kündigte das Mandat 1948 und die Staatsgründung Israels war die logische Folge. Jene Rechte aus dem Völkerbundmandat, die auch das Territorium zwischen Jordan und Mittelmeer beinhalten, sind geschützt durch Art. 80 der UNO-Charta, sind also nicht „gestorben“. England hatte übrigens von Anfang an seine Verpflichtungen als Mandatsmacht verletzt und mehr und mehr die muslimische Seite begünstigt. Besonders übel war 1939 der nicht autorisierte Erlass eines White Paper, das für die folgenden 5 Jahre die jährliche Einwanderung von Juden auf nur 15,000 beschränkte, ein für die Juden damals katastrophaler Schritt. Churchill, damals auf der Oppositionsbank, kritisierte diese widerrechtliche Massnahme deutlich. Auch als ex-Mandatsmacht hatte England nichts zu bestimmen. „Palästina“ (der Name stammt von Kaiser Hadrian 70 Jahre nach Christus) war nie Eigentum Englands. Allein das Sagen hatte der Völkerbund und England war nur mit der Umsetzung der Balfour-Deklaration beauftragt. Das Abtrennen 1922 von 77% der zugesagten jüdischen Heimstätte mittels fadenscheinigen Gründen durch England zur Schaffung Transjordaniens hatte der Völkerbund noch geschluckt, aber das war’s dann auch. Wenn die Nationen heute eigenmächtig am den Juden verbindlich zugesagten Territorium zwischen Jordan und Mittelmeer – inkl. ganz Jerusalem – zugunsten der Palästinenser herumlaborieren (z.B. Fall Ost-Jerusalem), ist das eine Verletzung der Beschlüsse von San Remo und des Völkerbundmandats. Die Araber unter Feisal hatten übrigens 1919 in Paris keinen Anspruch auf das „Palästina“ genannte Gebiet erhoben.

        • „England kündigte das Mandat 1948“

          England ist nur ein Landesteil von GB.
          GB „kündigte das Mandat“ auch nicht 1948, da der Mandatgeber,
          der Völkerbund, bereits im April 1946 „verstorben“ war.
          Auf internationale Verträge (so auch die Vereinbarungen zum Völkerbund)
          gibt es keine Erbrechte – tot ist tot!

          SIE selber verweisen auf den Artikel 80 der UN-Charta,
          schreiben also von Vereinbarungen der UN
          – und eben nicht des Völkerbundes!
          Die UN-Charta stammt aus dem Sommer 1945 und war eine
          Vereinbarung, die GB ohne jeden äußeren Zwang freiwillig
          unterschrieben hatte
          – in der das Wort „Palästina“ übrigens nicht einmal vorkommt.

          „„Palästina“ (der Name stammt von Kaiser Hadrian 70 Jahre nach Christus) war nie Eigentum Englands“

          Doch – Palästina wurde 1917, nach dem militärischen Sieg der Briten über die Osmanen Teil des Empires (GB).
          Also ordentliches Staatsgebiet.
          1922 wurde Palästina dann von den Briten zum Mandatsgebiet
          des Völkerbundes modifiziert.
          Und genau dieser Status fiel dann 1946 mit dem Ende des Völkerbundes.
          GB erklärte dann auf freiwilliger Basis die Aufrechterhaltung
          der Mandatsbedingungen
          – daher dann folgerichtig im November 1947 auch NUR die
          Empfehlung (!) der UNO (Resolution 181 II) das Gebiet
          Palästina noch einmal zu teilen
          (was GB nicht annahm).

          Vielen Dank dennoch für die interessanten Informationen,
          die bestimmt auch jedem Mitleser die Daten erneut vor Augen geführt
          hat.
          Die Wiederholung ist die Mutter des Wissens!

          • Vor mir liegt ein Originaldruck der brit. Regierung „Termination of the Mandate 15th May 1948“ mit langen Erklärungen und dem Hinweis, dass dieser Schritt offiziell am 11. Dez. 1947 angekündigt wurde. Art. 80 der UNO-Charta schü’tzt vor Gründung der UNO erteilte Rechte. (Dr. J. Gauthier, Universität Genf 2007). Sie liegen falsch mit der Annahme, dass Palästina 1917 britisches Staatgebiet wurde. 1917 folgte für 2 Jahre eine Militärverwaltung, dann abgelöst durch die Civil administation of Palestine. Die territoriale Aufteilung des Osmanischen Reichs war Sache der Alliierten Mächte an der Konferenz von San Remo 1920, wo u.a. beschlossen wurde, dass Frankreich das Mandat für Syrien ausüben sollte und England diejenigen für Mesopotamien und Palästina (Documents on British Foreign Policy 1919-1939). Das Mandat wurde dann schriftlich ausformuliert und 1922 vom Völkerbund einstimmig gutgeheissen. England (in unserem Sprachbereich versteht man darunter auch Grossbritannien) wurde damit beauftragt, m Mandatsgebiet die Balfour-Deklaration umzusetzen. .

  3. Das Problem ist leider
    folgendes: Es fehlt an Bereitschaft, Informationen über Israel überhaupt
    aufzunehmen. Diese Erfahrung machen viele. Leute, die noch nie mit mir über
    Israel geredet haben, die lediglich wissen, dass ich ab und zu dorthin fahre,
    sagen mir: Du bist einseitig. Zu behaupten, die ARD oder das ZDF berichteten
    nicht die Wahrheit, wird in der Regel als anmaßend empfunden. Der
    propagandistische Vorsprung der Palästinenser ist dermaßen groß und auf sehr professionellem
    Wege erreicht worden, dass nur ein ebenfalls professionelles Gegenkonzept helfen
    könnte.

    Leider stelle ich auch fest,
    dass inzwischen die Kirchen zum großen Teil in die Verbreitung der
    palästinensischen Propaganda involviert sind. Wenn es gelingen würde, die
    großen Kirchen auf die Seite Israels zu ziehen, wäre sehr viel gewonnen. Aber in
    dieser Hinsicht geschieht nichts. Der Einfluss der Palästinenser auf die
    Kirchen bietet ersteren die Möglichkeit, ihre Propaganda mit Moral in
    Verbindung zu bringen: sie sind die Armen, die Leidenden, ihnen müssen wir
    helfen. Hinzu kommt seltsamerweise die große Popularität des Islam ausgerechnet
    in kirchlichen Kreisen.

    Hoffnung sehe ich in der
    jungen Generation. Hier müsste man ansetzen. Schulprogramme, Vorträge,
    Projekte, Schüleraustausch.

    • “ Wenn es gelingen würde, die
      großen Kirchen auf die Seite Israels zu ziehen“

      1.) Kirchliche Verbände in Europa verdienen momentan viel Geld mit ihrer
      Barmherzigkeit bei Barzahlung, also allen Aspekten der Flüchtlingshilfen.

      2.) Die großen Kirchen sind auch Wirtschaftsunternehmen, haben ihr Geld,
      viel Geld!, in großen Aktiengesellschaften dieser Welt stecken.
      Diese AGs sind für freie Gelder (Aktienkäufe, Stützkäufe, Rohstoff- und
      Halbteilelieferanten (sogenannte Kreditoren)) mehr als anfällig.
      Und wer verfügt auf dieser Welt über mehr freie Gelder als die
      muslimischen Staaten?!
      Von Jesu Botschaft, kein Teil der Welt zu sein, ist also nicht mehr viel
      übrig.
      Vielmehr gilt: Wo eines Menschen Schatz ist, da wird auch sein Herz sein!

      3.) Jede Äußerung des Papstes, die nicht vollumfänglich ein Appeasement
      des Islam bedeutet, wird in einigen muslimischen Ländern direkt mit
      Christenmord und dem Schleifen von Kirchen sanktioniert.

      https://www.welt.de/debatte/kommentare/article109334415/Alle-fuenf-Minuten-wird-ein-Christ-getoetet.html

      • Martin Luther, einerseits ein für Millionen Christen ein enorm wichtiger Mann, hatte seine Schattenseite, den Hass auf die Juden. Mit dieser Haltung und seiner Hetzschrift „Wider die Juden und Ihre Lügen“ war Luther für Hitler ein grosses Vorbild. Dieser Virus steckt offenbar immer noch vielen Kirchenvertretern, vor allem im Weltkirchenrat, der einen unseligen Einfluss auf seine Mitglieder, zu denen auch der Schweiz. Evang. Kirchenbund gehört, hat. .
        Ich denke, dass Christen vor allem in muslimischen Ländern so oder so verfolgt und unterdrückt werden, egal, was der Papst gerade sagt. Dieses wirklich schlimme Thema sollte in den Medien ebenso präsent sein, wie der Wahlkampf in den USA. .

        • Gebe Ihnen durchgängig Recht und es ist gut, dass Sie das Bild
          eines ethisch reinen Martin Luther noch einmal geradegerückt haben.
          Der Mann hatte eine entsetzliche Ethik, zu Juden aber auch zu Frauen.

          Martin Luther:
          „Der Tod im Kindbett ist nichts weiter als ein Sterben im edlen Werk und Gehorsam Gottes. Ob die Frauen sich aber auch müde und zuletzt tot tragen, das schadet nichts. Lass sie nur tot tragen, sie sind darum da.“

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