Netanjahu besucht ehemaligen Staatspräsidenten Shimon Peres im Krankenhaus. Foto GPO
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Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat den ehemaligen Staatspräsidenten Shimon Peres gestern im Chaim Sheba Medical Center in Tel Hashomer an seinem Krankenbett besucht.

Er sprach ausführlich mit dessen Familie und dem medizinischen Personal und erkundigte sich nach dem Befinden des ehemaligen israelischen Staatspräsidenten.

Netanjahu sagte gegenüber den Medien: „Ich denke, ich spreche im Namen des gesamten israelischen Volkes sowie in dem vieler Menschen ausserhalb Israels, die an diesem Abend eine gewisse Erleichterung verspüren. Für mich und meine Frau ist es wirklich eine grosse Erleichterung, denn es geht ihm heute Abend schon besser als noch gestern Abend und mit Gottes Hilfe wird es ihm morgen Abend noch besser gehen. Doch wir bewegen uns hier auf schmalem Grat, wie man sagt. Ich habe den Eindruck, dass das Chaim Sheba Medical Center über eine aussergewöhnliche Belegschaft von Ärzten und Pflegekräften verfügt – eine aussergewöhnliche Belegschaft für einen aussergewöhnlichen Mann.“

Shimon Peres liegt nach einem am Dienstag erlittenen Schlaganfall im Krankenhaus in Tel Hashomer. Der Zustand des Friedensnobelpreisträgers und ehemaligen Staatspräsidenten, der vor sechs Wochen seinen 93. Geburtstag gefeiert hat, sei unverändert ernst, aber stabil, teilte sein Büro am Donnerstagmorgen mit.

„Nachdem ich mir ein Bild von der hingebungsvollen Betreuung und den Zeichen der Hoffnung machen konnte, werde ich zumindest noch häufigere Gebete sprechen. Natürlich lässt es sich noch nicht absehen und wir werden alle weiter hoffen und beten und uns auf Sie verlassen.“ so Ministerpräsident Netanjahu.

 

Stunden, bevor er den schweren Schlaganfall am Dienstagabend erlitt, rief der ehemalige Präsident Shimon Peres in einem Video auf Facebook die Israelis dazu auf, mehr in Israel hergestellte Produkte zu kaufen. „Es gibt 350 ausländische Unternehmen die in Israel investieren … Warum kamen sie? Weil unsere Produkte einen hervorragenden Ruf haben. Also, was für sie gut ist, ist auch gut für uns. Geben Sie ein „like“ für in Israel hergestellte Produkte“, forderte Peres.