Gaza-Kundgebung März 2014. Foto Garry Knight/Flickr.com (CC BY 2.0)

Viel ist in den letzten Monaten geschrieben worden über das Wiederaufleben von Political Correctness, Identitätspolitik und der unseligen Dogmen der „Soziale-Gerechtigkeits“-Linken.

Teil 2 von Der Hass der Linken auf Israel und seine sowjetischen Wurzeln

Dazu möchte ich nur die knappe Anmerkung machen, dass die quotierte Redeliste [progressive stack] – ein Organisationsprinzip, das dazu dienen soll, die Stimmen derer zu fördern, die für „marginalisiert“ erachtet werden – nicht freundlich zu Juden ist.

Das liegt zum Teil auch daran, dass diejenigen, die darüber bestimmen, auf welche Weise Ethnizitäten in eine Hierarchie der Unterdrückung einsortiert werden, noch unschlüssig sind, ob Juden nicht als „weiss“ und mithin „privilegiert“ anzusehen sind und darum des gesellschaftlichen Schutzes vor Rassismus nicht bedürfen, der anderen Minderheiten zugebilligt wird.

Doch es gibt noch ein anderes Problem damit, wie Aktivisten für „soziale Gerechtigkeit“, Rassismus als strukturelles Problem definieren und verstehen. Nach den Regeln der kritischen Rassentheorie entsteht Rassismus nur infolge einer Kombination aus Vorurteil und Macht. Da der Antisemitismus eine Verschwörungstheorie über den bösartigen Einfluss eines mächtigen und betrügenden Weltjudentums ist, ist die Annahme die, dass die Juden wegen der Macht gehasst werden, die sie besitzen. Demzufolge wäre der Antisemitismus also gar kein Rassismus, sondern eher eine Art Widerstand.

Linkes Stammesdenken
Dass die Linke westliche Motive und Taten in Frage stellt und auf die Unzulänglichkeiten westlicher Gesellschaften hinweist, hat in der Vergangenheit dazu beigetragen, den Chauvinismus in Schach zu halten, und war ein Motor progressiver Reformen. Doch leider geht mit diesem Impuls auch der unbeirrbare Glaube an die moralische Überlegenheit der Linken einher, ein Credo, das die Linke nicht in Zweifel ziehen mag. Zur Linken zu gehören, das bedeutet in diesem Glauben, sich um andere zu kümmern; wer zur Rechten gehört, gilt als jemand, der sich nur um sein eigenes Wohl schert. Dieses unterstellte Monopol auf Wahrheit und Tugend bringt die Annahme hervor, dass jemand, der die Axiome der Linken in Frage stellt, wohl von niederen Motiven getrieben sein müsse. Im Gegensatz dazu werden linke Organisationen – vor allem die im NGO-Sektor – als über jeden Tadel erhaben dargestellt, weshalb es nicht notwendig sei, sie einer genaueren Prüfung zu unterziehen.

Dieses Stammesdenken führt immer wieder dazu, dass die Linke es versäumt, die wichtigste und wesentlichste moralische Unterscheidung zu treffen – nicht die zwischen Linken und Rechten, sondern zwischen Demokraten und Autoritären. Im Zweifel schlagen sie sich auf die Seite linker Diktatoren, während sie mit wütender Entrüstung reagieren, wann immer Angehörige der demokratischen Rechten auf die Verfehlungen jener Diktatoren hinweisen. Stellt sich heraus, dass die Rechte mit etwas Recht hatte, ertönt oft der Einwand, ihre „Motive“ seien dennoch falsch.

Israels schwierige Lage
Diese Tendenz macht Israels Lage im Verhältnis zur europäischen – und mehr und mehr auch der amerikanischen – Linken noch schwieriger. Israel ist schon lange nicht mehr das arbeiterzionistische Experiment der Gründungsjahre, das die Sympathien und die Unterstützung vieler europäischer Sozialdemokraten genoss. Seit 1977 wird die israelische Demokratie von rechten Parteien dominiert und seit 2009 von Benjamin Netanjahu regiert – der bei der Linken mit allem, was er sagt, und mag es noch so vernünftig sein, rauschhaften Abscheu und Hass erntet.

Bei den letzten Wahlen sagte Netanjahu, es gebe „derzeit“ keine Möglichkeit eines palästinensischen Staates. Die gesamte westliche Linke bis hin zum Präsidenten der Vereinigten Staaten erhob sich darauf wie ein Mann und verurteilte Netanjahu. Als hingegen der Führer der linken Partei der zionistischen Union, Isaac Herzog, Anfang Februar diesen Jahres schüchtern einräumte, dass Netanjahu damit Recht gehabt hatte, wurde das weithin mit Gleichgültigkeit aufgenommen.

Das führt dazu, dass selbst die zionistische Linke gern untätig zuschaut, wenn Netanjahus Regierung von Israels Feinden dämonisiert und diffamiert wird. Vielleicht hoffen diese Leute, dass dies Israels Wähler dazu treibt, sich von Netanjahu abzuwenden oder diesen dazu zwingen, die von ihnen gewünschten Zugeständnisse zu machen. Doch wenn sie glauben, dass sie sich retten können, indem sie die Likudniks [ die Rechte] und Siedler im Westjordanland den antizionistischen Krokodilen zum Frass vorwerfen, dann unterschätzen sie gründlich deren nie endenden Appetit. Das ist eine selbstzerstörerische Strategie und macht es noch schwerer, legitime Opposition gegen israelische Politik von linkem Antizionismus zu unterscheiden.

Gaza-Kundgebung März 2014. Foto Garry Knight/Flickr.com (CC BY 2.0)
Gaza-Kundgebung März 2014. Foto Garry Knight/Flickr.com (CC BY 2.0)

Was die Linke zu tun hätte
Nach dem jüngsten Streit um den Antisemitismus im Oxford Labour Club verfasste der frühere Präsident der jüdischen Gesellschaft der Universität einen Gastkommentar für den Guardian, in welchem er u.a. schrieb: „Ich hasse es, dass mein Judentum und meine progressiven Anschauungen derzeit inkompatibel sind.“ Warum kann sich die europäische Linke nicht so ändern, dass sich europäische jüdische Sozialisten und demokratische Zionisten dort wieder willkommen fühlen können? Eine Reihe von Handlungsempfehlungen drängen sich auf:

  • Hört auf, die Teilung des Mandatsgebiets Palästina als eine paternalistische Sühne für europäische Sünden zu betrachten, statt als die Erfüllung der legitimen Forderung eines verfolgten Volkes nach Selbstbestimmung.
  • Verbannt den Begriff „Antizionismus“ aus dem erlaubten Wortschatz und fasst Kritik an Israel – egal, wie harsch sie ausfällt – in politische statt in existenzielle Begriffe.
  • Respektiert die Tatsache, dass Israel für die grosse Mehrheit der Juden ein Ausdruck und Garant jüdischer Sicherheit und Identität ist.
  • Ächtet den Antisemitismus genauso wie jeden anderen Rassismus, auch dann, wenn er von Angehörigen anderer Minderheiten geäussert wird.
  • Hört auf, die Araber im Allgemeinen und die Palästinenser im Besonderen wie Kinder zu behandeln, deren Launen mit Langmut zu ertragen seien.
  • Weist den Moral- und Kulturrelativismus zurück; richtet alle Menschen nach denselben moralischen Standards, die ihr in vergleichbarer Lage auch an euch selbst anlegen würdet.
  • Begreift, dass ein Dissens unter Demokraten – welche politischen Anschauungen sie auch haben mögen – innerhalb der Grenzen einer zu respektierenden Meinungsverschiedenheit bleiben sollte.
  • Begegnet der liberalen Demokratie mit Wertschätzung und fangt an, die Drohungen derer ernst zu nehmen, die sie zerstören wollen.

Doch die Wirklichkeit sieht so aus, dass die Linke nicht dazu gestimmt ist, ein gehöriges Mass von alldem umzusetzen, wenn überhaupt etwas. Vielmehr bewegt sie sich in die entgegengesetzte Richtung. In Grossbritannien hat die Labourpartei Jeremy Corbyn zu ihrem Führer gewählt – einen unnachgiebigen, weit links stehenden Antizionisten, der zusammen mit genozidalen Terroristen, Holocaustleugnern und Propagandisten des Blutgerüchts Erklärungen verabschiedet, während er gleichzeitig Petitionen unterschreibt, in denen gefordert wird, liberale israelische Abgeordnete zu verhaften, wenn sie britischen Boden betreten.

Tony Blair allein auf weiter Flur
Unterstützer der proisraelischen Politik des früheren britischen Premierministers Tony Blair und der europäischen zionistischen Linken sehen sich in der Position einer an den Rand gedrängten, ungeordneten Minderheit. Und ihre Lage wird nur noch schlimmer werden.

Der Blairismus hat nicht überlebt, weil seine liberalen Werte von der Labourbasis niemals akzeptiert worden sind, die lieber auf den Tag wartete, an dem „eine echte Labourregierung“ an die Macht käme. Die Katastrophe im Irak wurde dazu benutzt, das gesamte politische Projekt zu diskreditieren, das in der Partei von Anfang an nicht beliebt war. Doch wie Blair selbst einmal gesagt hat, war es seine Unterstützung Israels im Libanonkrieg von 2006, die ihm das Genick brach. „Das hat mir wahrscheinlich mehr geschadet als irgendetwas anderes seit Irak“, schrieb er. „Es zeigte, wie weit ich mich von den Positionen der westlichen Mainstreammedien und meinen eigenen Leuten entfernt hatte.“

Historische Wendepunkte
Es hat in der Geschichte allerdings auch Zeiten gegeben, wo die Linke doch zu Selbstkritik in der Lage war, was Israel, die Juden und die Palästinafrage betrifft. Für manche Linken war dieser Zeitpunkt mit dem grausamen Angriff der zweiten Intifada gekommen, einer Kampagne selbstzerstörerischer Gewalt, die nicht nur die palästinensische Gesellschaft zerstört hat, sondern auch die israelische Friedensbewegung. 2002 sagte der bis dahin zum Pazifismus tendierende israelische Historiker Benny Morris, er fühle sich, als würde er den sowjetischen Panzern beim Einmarsch in Budapest 1956 zuschauen.

Der amerikanische Essayist Paul Berman hat einmal das Massaker von München 1972 und die Flugzeugentführung von Entebbe im Jahr 1976 als den Moment genannt, wo ein Teil der Neuen Linken aufgewacht und von dem Verdacht ergriffen worden sei, dass sie „einer grässlichen Dialektik der Geschichte folgend am Ende die Nazis imitiert hatten, statt sich ihnen zu widersetzen; dass sie sich an Träumen von einer besseren Welt berauscht hatten, während sie gleichzeitig nichts anderes getan hatten, als irgendwelche zufällig ausgewählten Juden zu ermorden.“

Schon vorher, bei Stalins Ärzteverschwörung von 1952, bei der Hunderte von jüdischen Ärzten bezichtigt worden waren, geplant zu haben, hochrangige sowjetische Führer zu ermorden, sahen sich viele, die bis dahin glühende Stalinisten gewesen waren, dazu gezwungen, sich die schmerzhafte Tatsache einzugestehen, dass sie sich selbst belogen und ein mörderisches politisches Pogrom unterstützt hatten.

Solche Momente sind heutzutage aber rar. Wie die jüngste Welle von Messer- und Autoattentaten auf Juden gezeigt hat, macht palästinensischer Terror keinen Eindruck auf die Linke. Freilich werden antizionistische Juden – oder noch lieber: Juden, die bereit sind, das letzte Überbleibsel ihrer jüdischen Identität zu widerrufen – als Verbündete im Kampf gegen die unheilvolle Macht der zionistischen Identität und das jüdische Kapital herzlich willkommen geheissen. Für alle anderen ist die bedingungslose Unterstützung der Palästinenser und Feindseligkeit gegenüber dem Staat Israel – nicht nur gegenüber dem, was Israel tut, sondern was es ist – das sine qua non der authentischen europäischen Linken. Die zu diesen Positionen führenden Überzeugungen sind so mit der Idee dessen, was links zu sein heisst, verwoben, dass sie ohne Nachdenken übernommen werden. Damit sich daran etwas ändert, müsste die Linke eine völlige Neubewertung dessen vornehmen, was sie wertschätzt und verabscheut, und den Mut aufbringen, einige ihrer am meisten geheiligten Glaubenssätze in Frage zu stellen. Leider ist von einem Verlangen nach einer solch schmerzhaften Selbstkritik derzeit nichts zu spüren.

In englisch zuerst erschienen bei The Tower. Zusammenfassung und Übersetzung Stefan Frank.

Über Jamie Palmer

Jamie Palmer ist freiberuflicher Autor und unabhängiger Filmemacher. Er hat für verschiedene Internetmagazine und Blogs geschrieben, darunter The Tower, Harry's Place und Quillette.

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4 KOMMENTARE

  1. Linke und Rechte unterscheiden sich kaum darin, sich für moralisch überlegen und unfehlbar zu halten. Aber anders als die Rechten (und auch die im Zentrum) haben die Linken mit dem Ende der Sowjetunion einen wesentlichen Referenzrahmen ihrer politischen Überzeugungen verloren, und das gilt sowohl für die, die positiv zur Sowjetunion standen, als auch für die die sie ablehnten.
    Rechte und Mitte haben noch etwas, für das sie sein können, Linke haben hauptsächlich etwas dagegen. Linke Politik ist defensiv: der Sozialstaat muss verteidigt werden, seine Reform wird jedoch größtenteils abgelehnt.

    Das Hauptproblem der Linken scheint zu sein, dass sich aus aus dem Ende der UdSSR und dem Totalbankrott sozialistischer Anti-Imp Politik, von Nordkorea über Venezuela bis Kuba, die Feindbilder zum dominierenden geistigen Brett vor dem Kopf geworden sind.

    Man denkt in Feindbildern und erkennt in den Feinden seiner Feinde neue Freunde wieder, kann das aber politisch nur als „anti“ formulieren. Man unterstützt Putin udn Russland, weil der – angeblich – gegen den Westen ist. Man trifft sich mit Islamisten weil deren Antisemitismus eine Reaktion auf die Besatzung ist, und man ist gegen Israel, weil Israel nicht sozialistisch ist oder weil das „anti“ in „anti-zionistisch“ schon ausreicht, um die linken Köpfe zu überzeugen.

    Linke sind in erster Linie gegen etwas: gegen das System, gegen den Westen, gegen den Kapitalismus, gegen den Sozialabbau, gegen Atomkraft und gegen die Europäische Integration. Manches davon macht Sinn, andres nicht, aber was Linke nicht haben und auch nicht formulieren können ist, für etwas zu sein, das nicht hinter einem sinnlosen utopischen Horizont liegt.

    Die Linken müssen sich damit konfrontieren, dass ihre Utopien und Zukunftsaternativen Müll sind. 1990 lebten noch 40% der Weltbevölkerung in absoluter Armut, heute sind es 10%.

    Das hat nicht der sozialistische Bankrott hin gekriegt, sondern die kapitalistische Durchdringung der Weltmärkte. Links muss heutzutage etwas sein, das im Hier und Jetzt für etwas Konkretes steht und auch im Hier und Jetzt für etwas Lohnendes, Konstruktives und Positives gewonnen werden kann. Links muss heißen, kapitalistische Märkte gegen sozialistische Staatswirtschaft zu favorisieren. Und links muss heißen, Islamisten, Autoritäre und starke Männer zu bekämpfen, wo immer sie auftreten.

    Alles andere ist Müll, der sich von selbst entsorgen wird.

  2. (Zunächst vielen Dank an Stefan Frank für die Übersetzung.)

    Es ist immer wieder ernüchternd, festzustellen, dass der überwiegende Teil der Linken absolut nichts von dem zu vertreten scheint, wofür sie angeblich steht und was sie so gerne predigt: Das Eintreten für eine Gesellschaft, die bestrebt ist, die gröbsten Ungerechtigkeiten zu beseitigen und für jeden einigermaßen vergleichbar gute Startbedingungen zu schaffen, sich zu entfalten um ein Leben in Würde leben zu können. Stattdessen legen sie ein Verhalten an den Tag, das von Opportunismus geprägt ist, ein reaktionäres Politikverständnis voraussetzt und nicht zuletzt von einem nachhaltigen Antisemitismus bestimmt wird. Frappierend, wie viele von ihnen sich einreden, Antisemitismus sei alleine Nazis vorbehalten, sie selbst seien qua definition davor gefeit. Was ebenfalls schwer begreifen ist: Wie viele Linke („Pseudolinke“, M.Landmann) genau davon befallen sind und mit der Überzeugung von Schizophrenen behaupten, ihre Vorstellungen gingen überdies mit einer „kritischen“ Positionierung konform.

    Gewiss gab es immer wieder exponierte Leute innerhalb der Linken, die glaubwürdig für obigen positiven Gesellschaftsentwurf einstanden, doch es gab auch immer die anderen, die zwar ähnliche Begriffe verwendet haben, in der Praxis jedoch erkennen ließen, dass in ihren Vorstellungen zivilisatorische Fortschritte wie Menschenrechte und bürgerliche Freiheiten keine Beachtung finden. Ganz zu schweigen von denen, die – sobald sie reale Macht erlangten – monströse Verhältnisse geschaffen haben, die das alte System an Scheußlichkeiten um Längen übertroffen haben.

    Das wohl endgültige KO-Kriterium ist nicht nur, dass sie (erfolglos) immer wieder darauf hingewiesen werden muss, wer im Nahen Osten für Bösartigkeit, für Lust am Völkermord, für autoritäre Lösungen und eine repressive Gesellschaft steht, sondern die Tatsache, dass sie nicht von alleine zu dieser – eigentlich simplen – Einsicht kommt.

  3. Da die Linke mehrheitlich atheistisch ist, fehlt ihr nicht nur das geschichtliche Verständnis, sie ist auch automatisch auf der Seite der Gegner Gottes und den Einflüssen des göttlichen Widersachers, Satan dem Teufel, ausgesetzt.

  4. Ist Dummheit heilbar?

    Die Antwort auf diese Frage dürfte sehr individuell auf den Menschen bezogen sein und die Lösung auf eine Ebene der Bildungsbereitschaft herunterbrechen.

    Generell also: Ja!
    denn überall bestehen Bildungsmöglichkeiten

    und

    Generell also: Nein!
    denn ausgerechnet der Typus Dumm, Laut und Wichtig
    ist üblicherweise bildungsresistent.

    Versucht man es doch, so brüllt er nur umso lauter und schiebt sich in den Vordergrund.
    Beweisführung:
    In jeder Schule Ihres Vertrauens jederzeit nachzuhalten!

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