Französische Supermarktkette widersetzt sich Aufruf zum Boykott israelischer Produkte

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"Monop' Rivoli" Foto Julien Paquin. Lizenziert unter CC BY 4.0 via Wikimedia Commons.
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Die Supermarktkette Monoprix lehnte unter Berufung auf die „vollständige Einhaltung“ französischen Rechts eine Forderung zum Boykott von Produkten aus Israel ab.

Monoprix teilte seine Weigerung in einem Schreiben mit, das es in der vergangenen Woche an Claudine Vegas aus Toulouse schickte, die dem Collectif Palestine Libre („Free Palestine Collective“) vorsitzt. Dabei handelt es sich um eine Gruppe, die sich für den Boykott israelischer Produkte im Rahmen der Bewegung Boykott, Desinvestment und Sanktionen (BDS) gegen Israel einsetzt.

Vegas schrieb an das Management von Monoprix, das Hunderte von Supermärkten in Frankreich betreibt und forderte es auf, kosmetische Produkte der Marke Ahava aus dem Produktsortiment zu nehmen, die im Kibbutz Mitzpe Shalem ungefähr eine Meile vom Toten Meer entfernt, hergestellt werden. Ahava Produkte sind als „in Israel hergestellt“ gekennzeichnet.

Vegas behauptete, dass die Produkte Ahavas „aus illegalen Siedlungen stammen und Monoprix für den Preis der Beschlagnahme, des Elends und der Ungerechtigkeit gegenüber den Palästinensern geliefert werden.“

Doch Baptiste Peslouan, ein für Kundenbetreuung zuständiger Vertreter von Monoprix, antwortete Vegas am 26. Oktober, dass Ahava Produkte den Anforderungen der DGCCRF (Abkürzung für die Verbraucherschutzabteilung des französischen Wirtschaftsministeriums) entsprechen.

„Nach unserer Kenntnis hat die DGCCRF kein Verfahren gegen die von Ihnen erwähnten Lieferanten eingeleitet und wir wurden diesbezüglich über keine gerichtliche Entscheidung informiert“, schrieb er. Französisches Recht untersagt die Diskriminierung von Nationen.

Die Europäische Union hat die Absicht, in den nächsten Wochen Richtlinien herauszugeben, die von ihren Mitgliedstaaten verlangen dürften, Produkte, die in israelischen Siedlungen im Westjordanland hergestellt werden, klar und unterschiedlich zu in Israel produzierten Waren zu kennzeichnen.

Die potenziellen wirtschaftlichen Auswirkungen der neuen Kennzeichnung scheinen allerdings begrenzt. In den „Siedlungen“ hergestellte Produkte machen nach offiziellen Zahlen weniger als 1 Prozent aller israelischen Exporte in die EU aus.

1 KOMMENTAR

  1. meiner meinung nach ist alles ein politisches theater von bestimmten darstellern in der EU ,welche interessen vertritt dieEU in diesen fall,sollen sie doch alle araber in die EU aufnehmen,es gibt in judea und samaria nicht so viele israelische firmen und bin mir ganz sicher das die EU hausfgaben darueber gemacht haben,ausserdem leben die meisten araber von diesen firmen,ganz zu schweigen von den arabischen bau arbeiten die ja die mauer und stachel draht ihre eigene gemeinschaft ausgeschaltet hatt und grosse bau projekte baut,je weniger exportiert wird in judea und samaria um so mehr wird gebaut und groessere siedlung enstehen fuer israel hervorragen alles kommt zum gute,fast vergessen die EU hatt soviel zeit investiert mit der kennzeichnung in israel und von der hinter tuer kommen millionen von arabern herein die auch regestriert werden muessen vielleicht sollte die EU um ihre eigenen sorgen kuemmern statt sich um innerlichen angelegenheiten anderer laendern kuemmern ,denn dieses problem ist nicht so einchach zu loesen, von beginn des 1900 jahrhundert also man sollte sich wirklich um andere dinge kuemmern,.

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