4 palästinensische Jugendliche wegen tödlichem Angriff an Rosch Haschana festgenommen

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Das Auto in dem Alexander Levlovitz sass, nachdem er wegen den Angriffen mit Steinen, von der Strasse abkam. Foto Rik Abuloff / JERUSALEM FIRE AND RESCUE SERVICES
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Vier palästinensische Jugendliche, darunter zwei Minderjährige, wurden unter dem Verdacht festgenommen, am jüdischen Neujahrsfest vor zwei Wochen Steine auf ein Auto in Jerusalem geworfen zu haben, wobei der Fahrer des Wagens, Alexander Levlovitz, ums Leben kam.

Laut einer Erklärung von israelischen Sicherheitsbehörden, sind die vier Straftäter Einwohner der Wohngegend von Sur Baher im östlichen Teil von Jerusalem.

Sie wurden von Shin Bet (Kurzbezeichnung des israelischen Inlandsgeheimdienstes) als Muhammad Salah Mohammed Abu Kaf, 18, Walid Fares Mustafa Atrash, 18 und Abed Mohammed Abed Rabo Dawiat, 17 identifiziert. Die Identität des vierten Verdächtigen wurde nicht veröffentlicht.

Während ihrer Vernehmung gestanden die vier, am Abend von Rosch Haschana, israelische Fahrzeuge mit Steinen angegriffen zu haben.

Der Untersuchung nach warf Dawiat den Stein, der Levlovitzes Auto traf, wodurch dieser die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und gegen einen Pfosten fuhr. Er starb am nächsten Morgen an seinen Verletzungen. Zwei Frauen, die mit dem 64-jährigen Alexander Levlovitz im Auto sassen, wurden leicht verletzt.

Laut dem Shin Bet erzählte Dawiat den Ermittlern, dass er den Angriff im Namen der Terrorgruppe Hamas ausgeführt habe und dass die vier Steine ​​auf mehrere israelische Autos geworfen hatten, bevor sie Levlovitz trafen. Nach dem Treffer flüchteten die Vier, trafen sich aber später wieder, um ihre Version der Ereignisse abzugleichen, falls sie erwischt würden, teilten die Sicherheitsbehörden mit.

Der Zwischenfall – inmitten einer Welle von Ausschreitungen auf dem Tempelberg in Jerusalem und anderen Regionen – führte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu dazu, eine Dringlichkeitssitzung einzuberufen, in der eine neue Serie von Massnahmen gegen Steinewerfer angekündigt wurde.

Das Sicherheitskabinett stimmte letzte Woche einstimmig für die neue Regelung zur Bekämpfung von Steinwerfern, einschliesslich einer unbedingten Mindeststrafe für das Werfen von Steinen ​​und Brandsätzen und für eine Lockerung der Vorschriften bezüglich polizeilicher Nutzung von scharfer Munition bei Steinwerfer „Zwischenfällen“.

Quellen: Sicherheitsbehörden, Agenturen, Times of Israel

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