Israelische Sicherheitskräfte in höchster Alarmbereitschaft am Jom Kippur

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Israelische Soldaten in Hebron. Foto Garrett Mills/Flash90
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Die Sicherheitskräfte waren bereits heute in höchster Alarmbereitschaft, während sich das ganze Land auf Jom Kippur, dem heiligsten Tag im jüdischen Kalender vorbereitete.

Der jüdische Versöhnungstag kommt inmitten zunehmender Spannungen in Jerusalem. Diese gipfelten vor wenigen Tagen in schwersten Ausschreitungen am Tempelberg und einem massiven Anstieg von Molotow-Cocktail und Steinewerfer Attacken.

Am Montagabend wurde ein Palästinenser getötet, als er in der Umgebung von Hebron, versuchte eine Granate auf israelische Soldaten zu werfen. Laut Polizeibehörden sei der Sprengkörper offenbar zu früh, noch in der Hand des Terroristen explodiert. Eine erste Untersuchung des Vorfalls ergab, dass es sich beim Attentäter um den 23 Jahre alten Diyaa Talahma, ein Mitglied des islamischer Jihad handelte.

Am Dienstagmorgen versuchte auch in Hebron eine 18-jährige Palästinenserin, auf Soldaten zu einzustechen. Die Soldaten eröffneten das Feuer und verletzten die Angreiferin.

Die israelische Armee (IDF) hat erhöhte Vorkehrungen getroffen, um die Sicherheit der Zehntausenden von Juden die am Jom Kippur an der Klagemauer erwartet werden, zu gewährleisten. „Tausende von Polizisten werden in Jerusalem sein“, sagte Polizeisprecher Micky Rosenfeld.

Darüber hinaus gab die IDF bekannt, dass gewisse Übergänge und Checkpoints in Israel mindestens bis am Mittwoch geschlossen bleiben. Die Schliessung sei eine jährliche Sicherheitsmassnahme, und kommt im Rahmen einer Anordnung von Verteidigungsminister Moshe Ya’alon.