Eyal Yifrach, Gilad Shaar, Naftali Frenkel. Foto zVg
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Im Frühjahr dieses Jahres war Rachel Fraenkel in Zürich zu Besuch, wo sie von der Audiatur Stiftung interviewt wurde. Rachel Fraenkel ist die Mutter von Naftali Fraenkel, der vor einem Jahr mit zwei anderen Teenagern, Gil’ad Shaer und Eyal Ifrach auf dem Heimweg von der Schule von palästinensischen Terroristen entführt und ermordet wurde.

Sie ist auch die Enkelin von Holocaustüberlebenden aus Wien, welche durch die rettende Hand Paul Grüningers vor der sicheren Deportation bewahrt worden waren.

Die Mütter der drei Ermordeten erwiesen sich im Sommer 2014, während der dreiwöchigen Suche nach den entführte Jungen, im Angesicht der unsagbaren Tragödie, als Vorbilder der Stärke und Hoffnung, welche die Kraft besassen, die verschiedenen sozialen Gruppen der israelischen Gesellschaft zu vereinen. Auch nach der Gewissheit über den Tod ihrer Kinder vermochten sie das Menschliche und Verbindende hervorzurufen, und kein Wort des Hasses oder der Forderung nach Vergeltung ging über ihre Lippen. Als Fraenkel kurz nach der Ermordung ihres Sohnes die Nachricht des Mordes an einem muslimischen Teenager durch jüdische Täter überbracht wurde, verurteilte sie diesen Mord in einem Interview aufs Allerschärfste.

Die vom Schicksal geschlagenen Eltern gingen in der Verarbeitung ihres Verlustes einen Schritt weiter. Sie erfassten die Gelegenheit, die Erinnerung an ihre ermordeten Söhne mit einer bereits lange geplante Erweiterung der Mekor Chaim Schule zu verbinden, welche ihre Söhne besucht hatten. “Mekor Chaim – Choose Life” heisst nun dieses Projekt, für welches Spender gesucht werden. Der neue Campus wird Naftali, Eyal und Gilad gewidmet, ihre Erinnerung soll dazu inspirieren, das Leben in Israel mit Liebe für das Land und die Mitmenschen zu stärken. Die Mittelschule Mekor Chaim, eine der besten religiösen Schulen für Jungen im Lande, ist bekannt dafür, die Liebe zur jüdischen Lehre der Thora und Israel, sowie Respekt für alle Menschen, zu betonen. In der Atmosphäre der Wärme werden jüdische wie profane Fächer auf höchstem Niveau unterrichtet.

Spenden für dieses Projekt werden mit Dankbarkeit unter folgendem Konto entgegengenommen:
UBS AG
CH-8098 Zürich
CH080023023026436840L
Verein“Daniel“
8000 Zürich

1 KOMMENTAR

  1. Ein herausragendes Interview mit einer enorm beeindruckenden und willensstarken Rachel Fraenkel.

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