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Der Schweizerische Bundesrat beeilte sich der neuen Regierung zu gratulieren. Zwar forderte er, dass auch die Hamas das Existenzrecht anerkennen solle, aber nicht ohne hinterherzuschieben, dass Israel das Recht des palästinensischen Volkes auf einen Staat ebenfalls anzuerkennen habe. Das war auch das Schlusswort in seiner Medienmitteilung. Nun, man ist sich in der Schweiz eben gewohnt, die Situation im palästinensisch-israelischen Konflikt besonders ausgeglichen anzuschauen.

Offenbar braucht die Hamas Geld, um ihre Staatsangestellten zu zahlen und alle Länder, die bis anhin die Hamas als Terrororganisation unter Sanktionen stellten, können nun die Finanzierung der Hamas über die Palästinensische Autonomiebehörde in die Wege leiten. Geholfen hat es den Hamas Staatsangestellten nichts, weil zuerst die Fatah Angestellten mit dem Geld bedient wurden. In Gaza kam es bereits zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Angestellten der Hamas und der PA in Banken in Gaza: die enttäuschten Hamas-Angestellten entdeckten nämlich, dass ihre PA-Kollegen Saläre von der Einheitsregierung erhielten und sie nicht. Gemäss Reuters ist diese offiziell am Montag eingeweiht worden war.

Als Retourkutsche hat die Hamas 3 Teenager gekidnappt. Das wurde vom PA-Sprecher von Abbas, Herrn Jibril Rajoub, folgend kommentiert: „Wenn die Hamas Entführungen (von Soldaten) betreibt, unterstützen wir dies!“

Rajoub, Ex-Granatenwerfer und heutiger Chef des palästinensischen Fussballverbandes und best buddy von FIFA-Sepp Blatter, weiss wovon er spricht. Er wurde selbst in einem Gefangenenaustausch für drei israelische Geiseln freigelassen.

Diese Unterstützung wurde mit dem Offerieren von Süssigkeiten durch die Palästinenser offensichtlich, welche diese zur Feier der Entführung der 3 Teenager verteilten.

Die Ehefrau von Mahmoud Abbas, Amina Abbas, befindet sich zur selben Zeit in einem Tel Aviver Spital, wo sie ein neues Knie erhalten hat.

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