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Abbas Zaki, Mitglied des Fatah-Zentralkomitees, sagte, dass die Osloer Verträge zwischen der PLO und Israel an dem Tag aufhören werden zu existieren, an dem die UN zugunsten einer Statusänderung eines palästinensischen Staates zum Nicht-Mitgliedstaat stimme.

Nach Angaben in einem Beitrag der Jerusalem Post überlege Abbas, eine UN-Abstimmung am 29. November, dem „internationalen Tag der Solidarität mit den Palästinensern“ zu ersuchen.

Sollte die UN-Abstimmung zu ihren Gunsten ausfallen, werde der erste Schritt, den Palästinenser unternehmen sollten, sein, Israel wegen „Kriegsverbrechen“ am Internationalen Gerichtshof anzuklagen, bestätigte Zaki.

In einem Interview mit der Londoner Tageszeitung Al-Quds Al-Arabi sagte Zaki ferner, dass im Fall eines positiven Ausgangs der Abstimmung, „der Fall Osloer Abkommen und Palästinensische Autonomiebehörde erledigt ist.“

Saleh Ra’fat, Mitglied des PLO Exekutiv-Komitees, sagte, dass die PA-Führung gegenwärtige Wirtschafts- und Sicherheitsabkommen mit Israel annullieren würde, sollte die israelische Regierung als Antwort auf die Anfrage zur Eigenstaatlichkeit Sanktionen über Palästinenser verhängen.

Die PA sehe sich frei von allen Verpflichtungen, die aus den mit Israel unterzeichneten Abkommen herrühren, darunter auch Wirtschafts- und Sicherheitsverpflichtungen.

Siehe Beitrag in der Jerusalem Post: Fatah: Oslo Accords will cease to exist after UN bid by Khaled Abu Toameh © Jerusalem Post, November 8, 2012.

1 KOMMENTAR

  1. „Palästinenser“, die es als politisches Gebilde erst seit 1964 gibt, sind eine Erfindung von PLO Chef Arafat. Palästinenser sind keine ethnische Einheit, sie sind ein Gemisch aus Arabern, Syrern, Sudanesen, durch Osmanen importierte Sklaven und durch die Britische Armee importierte Arbeiter.
    Aber die Palästinenser beanspruchen ein Gebiet, Westjordanien und Gaza, das ihnen vorher nie gehörte. Westjordanien war einst von Jordanien und davor vom Osmanischen Reich besetzt, Gaza von Ägypten. In Jehudah und Schomron, haben immer Juden gelebt und diese Gebiete wurden erst dann von Palästinensern beansprucht, als sie von Israel zurückerobert wurden. Der Name „Palästina“ wurde den Juden von den Römern aufgedrückt, um sie zu demoralisieren.
    Nun, die sogenannten Osloer Verträge: sie sind nicht das Papier wert, auf dem sie gedruckt sind. Muslime müssen Verträge mit Nichtmuslimen nicht einhalten, schon gar nicht mit Juden oder mit Israel. Das steht im Koran, es ist nicht meine Erfindung.
    Falls die Palästinenser die Osloer Verträge künden, gilt dies auf Gegenseitigkeit? Sie werden dann auch nicht mehr für Israel gelten. Mit allen Konsequenzen. Zudem gehe ich davon aus, auch Israel wird die Terrororganisation PLO und deren heutige Nachfolger vor Gericht bringen. Seit ihrer Gründung hat die PLO gegenüber Israel, Juden und der westlichen Welt viele und sehr üble Verbrechen begangen.
    In diesen Tagen können wir auch beobachten, wie der Islambruder Mursi die Verträge zwischen Ägypten und Israel einhält. Nämlich nach Lust und Laune. Auch Waffenstillstände wurden von den Palästinensern immer gebrochen, nachdem sich die Terroristen konsolidiert und neu bewaffnet hatten.
    Es gibt zwischen Arabern und Palästinensern einerseits und Israel andererseits keine Rechtssicherheit. Das Prinzip von Treu und Glauben gilt nur im demokratischen Westen, nur in der Christlich-Jüdischen Kultur.

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