Ahmet Davutoğlu mit Recep Tayyip Erdoğan in Ägypten. Foto Kahire Yunus Emre Enstitüsü. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons.

Robert M. Danin vom Council on Foreign Relations hat einige Zitate aus der vergangenen Woche zusammengetragen.

„Wie lange kann die Situation noch so weiter gehen? Ich meine, in Bosnien entschuldigt sich Ban Ki-moon [der UN-Generalsekretär] 20 Jahre später später. Wer wird sich für Syrien in 20 Jahren entschuldigen? Wie können wir untätig bleiben?“ – Der türkische Aussenminister Ahmet Davutoglu in einem Interview in Istanbul.

„Von heute an wird das libanesische Volk die Fortsetzung der Regierung von Mordanschlägen nicht akzeptieren.“ –sagte der ehemalige libanesische Ministerpräsident Fouad Siniora während einer Trauerrede am Sonntag.

„Netanyahu fühlt, dass die Chance, die Regierungsherrschaft zu verlieren, grösser denn je ist …Dieser Schritt macht den Likud effektiv zu Libermanns Partei“– so die Reaktion der Anführerin der Arbeiterpartei Shelly Yachimovich am Donnerstag auf die Nachricht der Fusion des Likuds mit Yisrael Beiteinu.

„Hör doch auf Obama….wir wollen ein wenig Schlaf“ – twitterte ein Bewohner von Bengazi am Samstag als Antwort auf die lauten tieffliegenden Dronen.

„Warum bleibt ihr gespalten? Es gibt keine Friedensverhandlungen, und es gibt keine klare Strategie des Widerstandes und der Befreiung. Warum sollten Brüder nicht zusammensitzen und sich versöhnen? Sicherlich erkennt ihr, dass Eure Spaltung die Quelle eines grösseren Schadens für eure Sache und die aller Araber ist.“ – sagte Sheikh Hamad bin Thani in einer Rede am Dienstag an der Islamischen Universität von Gaza.

„Es gibt niemanden der besser (als Kandidat) ist …Wenn mein Cousin sich aufstellt, geben ich (meine Stimme) meinem Cousin.” – Shafiq Deis, ein 70-jähriger Zimmermann in Beit Sahour, südlich von Jerusalem.

„Es ist gut, dass die Öffentlichkeit weiss, dass die aktuelle [ägyptische] Führung gegen sehr hart gegen die Hamas vorgeht … ich kann dir sagen, dass das Vorgehen Ägyptens gegen die Hamas viel strenger ist als unter dem vorherigen Regime.“ – so der israelische Vize-Ministerpräsident Silvan Shalom am Donnerstag.

„Für mich ist König sein kein Vorteil, den ich suche, es ist eine Verantwortung …Beim Regieren geht es uns weder um das Monopol Autorität zu haben, noch um Macht und ihre Instrumente, sondern um Unterstützung staatliche Institutionen die von Jordaniern aus allen Gesellschaftsschichten geleitet werden.“ – König Abdulla von Jordanien am Dienstag.

„Heute ist es klar, dass der Kampf um Israels zukünftiges Image und Werte geht. Die Wahl ist für ein extremes und isoliertes Land oder einem zionistischen und vernünftigen Land. Ich wurde in die Herut-Bewegung hineingeboren und bin mir der Werte bewusst, die der Likud vertreten sollte, aber vernachlässigt hat.“ – So die Reaktion der früheren Kadima- Vorsitzenden Tzipi Livni am Donnerstag auf die Nachricht der Fusion des Likud mit Yisrael Beiteinu.

„Es ist ein Moment der Wahrheit — wir sind entschlossen, den Status Quo zu verändern.” – sagte der palästinensische Chef-Unterhändler Saeb Erakat am Mittwoch in einem Interview zum Antrag in der UN auf Eigenstaatlichkeit.

Originalversion: Middle East Matters: Voices From the Region by Robert M. Danin © Council on Foreign Relations, October 29, 2012.

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