Gaza-Bewohner nicht erfreut über Importverbot von Früchten

Lesezeit: 2 MinutenMit Ausnahme von Bananen und Äpfeln wird künftig kein Obst mehr von Israel nach Gaza transportiert werden, teilte das israelische Landwirtschaftsministerium am Montag mit.

Doch die Geschichte dreht sich nicht um die Diskriminierung früchteliebender Araber durch den starken Arm Israels, sondern vielmehr um ein striktes Verbot durch die im Gazastreifen regierende Hamas-Regierung. Mit dem Verbot, welches sie der lokalen Bevölkerung in Gaza auferlegt um dem jüdischen Staat „Widerstand zu leisten“, zwingt es seine Einwohner dazu, sich auf die Landwirtschaft Gazas zu verlassen, um ihren Bedarf an Früchte und Gemüse zu decken.

Das Verbot wird zu einem fünfzigprozentigen Importeinbruch führen. Der Wert des Verkaufes von Früchten nach Gaza lag 2011 bei geschätzten 26 Millionen US-Dollar.

Während die Hamas behauptet, das Verbot hänge zusammen mit Israels Weigerung, Gaza den Export seiner Produkte in alle Welt zu erlauben, lehnt Israel diese Behauptung kategorisch ab. Anfragen für den Export von landwirtschaftlichen Gütern aus Gaza würden beinahe nie abgelehnt.

Obstimporteure aus Gaza verdammten das Verbot lautstark als schwierig für Gaza-Einwohner, die nur wenige lokale Früchte zur Auswahl hätten. Auch seien ihre Vorschusszahlungen an die israelischen Obstlieferanten vermutlich verloren.

Seit das Importverbot am Freitag 1 in Kraft trat, verdoppelte sich der Preis für Pfirsiche; jener für Datteln stieg sogar um 57%.

Originalversion: Many Gazans Less Than Peachy About Fruit Import Ban by Malkah Fleisher, © The Jewish Press.com, 25. September 2012

  1. 09.2012

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  1. Das gilt für fast alle Waren-sie bezahlen sogar gerne mehr für Israelischen Waren als billiges aus Ägypten zu kaufen.

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