Donnerstag, 20.Juni 2013
  • Hamas

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    Israel anzuerkennen wäre Selbstmord für die Hamas

    Spekulationen, dass die Hamas ihre Haltung in Sachen Israel revidieren könnte und den Staat anerkennt, wurden zuletzt durch die Wiederwahl von Khaled Mashaal genährt. Mit seinem Image als Pragmatiker scheint es naheliegend, dass nun die Hamas als Ganzes wie selbstverständlich einen pragmatischen Weg einschlägt. Dass er die Hamas jedoch nicht verändern kann, weil sie sich nicht ändern will, bestätigt der Leitartikel des palästinensischen Journalisten Khalid Amayreh auf der Webseite der Hamas. Auch seine Ansichten zur
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    Mashaal kann die Hamas nicht ändern

    von Khaled Abu Toameh

    Wenn Khaled Mashaal schon nicht in der Lage ist, seine eigene Bewegung – die Hamas – von einer Versöhnung mit der Fatah zu überzeugen, wird er kaum andere Hamas-Figuren und Anhänger überzeugen können, ihrer radikalen Ideologie abzuschwören – ganz zu schweigen davon, das Existenzrecht Israels anzuerkennen. Die Wiederwahl von Khaled Mashaal letzte Woche, einem der hochrangigsten Hamas-Führer, wurde von einigen arabischen und westlichen Analytikern als Zeichen des Verlangen der radikalen Islamisten gewertet, in Richtung „Mässigung
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    Palästinensische Gefangene, Ausbildung und israelische Gefängnisse

    MEMRI Report

    Laut dem Direktor des palästinensischen Center for Prisoners Studies and Human Rights erhalten etwa 25 Prozent der palästinensischen Gefangenen in israelischen Gefängnissen eine Schul- und Collegeausbildung. Nach einem Hungerstreik 1992 wurde palästinensischen Gefangenen in israelischen Gefängnissen die Möglichkeit eingeräumt, während ihrer Haftzeit eine Ausbildung zu erhalten. Im Lauf der Jahre haben viele dieser Gefangenen einen akademischen Abschluss erlangt; dem bekannten Fatah-Führer Marwan Al-Barghouti wurde die Doktorwürde verliehen. Israel hatte das Recht auf höhere Ausbildung als
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    Gaza: Frauenverbot, UNRWA sagte Marathon ab

    von Tzvi Ben-Gedalyahu

    Lang lebe der Feminismus in Gaza. Weil die Hamas Frauen für etwas Besonderes hält, erlaubte sie nur Männern die Teilnahme am jährlichen Gaza-Marathon. Das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) weigerte sich, die „Tradition zu respektieren“ und sagte den Marathon für den 10. April ab. Der Platz einer Frau sei nicht an einem Marathon, zumindest nicht zusammen mit Männern, erklärt die Hamas. Ihre Weigerung, Frauen und Männer zusammen laufen zu lassen,
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    Überlegungen zur „Geri Müller-Debatte“

    von Michel Wyss

    Seit einigen Wochen wird Geri Müllers Kandidatur für das Amt des Stadtammanns von Baden heiss diskutiert. Müller fühlt sich diskreditiert; zu Recht? Geri Müller will Stadtammann (schweiz. für Stadtpräsident) von Baden werden. In den Wochen vor dem zweiten Wahlgang am 3. März berichteten verschiedene Schweizer Medien über den grünen Nationalrat und beleuchteten kritisch seine Haltung zu Israel und zur Hamas. Müllers Umfeld zeigt sich empört und spricht von „Kampagnen-Journalismus“. Und auch Müller selbst mimt die
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