Graffiti im Stadtviertel "Florentin". Foto By TaBaZzz - Own work, CC BY-SA 4.0, Link

Tel Aviv-Jaffa ist für seine offene- und aufgeklärte Gesellschaft bekannt. Xenophobie- und Engstirnigkeit haben dort keinen Platz und Meinungs- und Pressefreiheit werden nirgendwo heftiger verteidigt. Bedeutet dies das Tel Aviv politisch gesehen eher „links“ steht?

 

Die Mittelmeermetropole Tel Aviv-Jaffa gilt als das Party- und Kultur-Mekka im Nahen Osten. Mit seinen knapp 400 000 Einwohnern ist die erste „hebräische Stadt“ die 1909 gegründet wurde, hinter Jerusalem, der zweitgrösste Ort Israels. Ausserdem bietet sie eine unvergleichliche Bauhausarchitektur, eine tolle Auswahl an Kulinarischem und besitzt einen der schönsten Stadtstrände weltweit.

Auch als „Weisse Stadt“ bekannt, ist sie für ihre offene- und aufgeklärte Gesellschaft bekannt. Xenophobie- und Engstirnigkeit haben dort keinen Platz. Meinungs- und Pressefreiheit werden nirgendwo heftiger verteidigt als in Tel Aviv. Auch ist die sexuelle Orientierung nicht so wichtig. Leben- und leben lassen heisst das Motto, und wenn der Einzelnen auch noch sportlich aktiv ist, eine Tätowierung hat und vielleicht sogar noch einen Hund besitzt, dann ist man schon fast ein „echter“ Tel Avivi.

Bedeutet dies das Tel Aviv politisch gesehen eher „links“ steht? In der eher offenen und liberalen Mittelmeermetropole gibt es keinen Platz für konservatives- und rechtes Gedankengut. Oder doch? Um sich ein genaueres Bild zu machen, sollte man sich einmal unterschiedliche Meinungen anhören.

Um mir davon ein Bild zu machen, spaziere ich ein bisschen durch die Stadt und versuche mit einigen Menschen ins Gespräch zu kommen. Zunächst einmal möchte ich mich im ältesten Stadtteil von Tel Aviv, „Neve Tzedek,“ umsehen. Die besondere Atmosphäre dieses Viertels verzaubert vom ersten Moment an jeden, der hier herkommt. Eine interessante Architektur und der Charme aus der Zeit zwischen 1890 und 1910 drängen sich aneinander.Es gibt grüne Innenhöfe, nette Cafés, Bars, Restaurants und schicke Boutiquen. In der Gegend duftet es nach Oleander, Zitrus und Jasmin.

Während ich ein nettes Plätzchen finde und an meinem Kaffee schlürfe, komme ich mit zwei jungen Menschen ins Gespräch. „Shir Kalderon“ und Ihr Partner „Almog Israeli.” Beide kommen ursprünglich aus dieser Gegend und lieben ihre Heimatstadt sehr. Sie sind Studenten der Universität von Tel Aviv.

Shir ist 23 Jahre alt und studiert Kunstgeschichte. Almog, 24, ist Student der Politikwissenschaft. Beide scheinen eher liberal eingestellt zu sein, trotzdem möchte ich wissen, was das Judentum für sie bedeutet und ob es Gesetze gibt, die ihnen wichtig sind?

„Wie ist das dann mit dem Zionismus?“

Beide schätzen und respektieren das Judentum sehr, doch während es für Shir eher eine untergeordnete Rolle spielt, und hauptsächlich aus Familientradition und Feiertagen besteht, sieht Almog das ein bisschen anders: „Auch wenn ich nicht religiös- und eher traditionell eingestellt bin, ist das Judentum sehr wichtig. Denn diese Kultur hat uns über 4000 Jahre geprägt und es ist auch der Grund, warum wir wieder nach Israel zurückkamen.” Einzelne Gesetze sind ihm aber nicht so wichtig.

„Wie ist das dann mit dem Zionismus,“ frage ich und „Israel als der Staat der Juden“?

„Wir sehen uns nicht als Zionisten,“ antwortet die hübsche junge Frau. „Für mich ist Zionismus etwas für Juden im Ausland, die nach Israel auswandern wollen. Wir aber sind Sabres (nach der Kaktusfrucht werden die in Israel Geborenen genannt) und leben hier. Wir waren im Militär und fühlen uns durch und durch als Israelis.“ Weiter fügt sie noch hinzu: „Das muss man nicht zionistisch oder patriotisch nennen. Wir sind Teil dieses Landes. Das ist für uns etwas ganz Normales.“ Ihr Freund kann das Ganze nur bejahen, meint aber auch mit einem Augenzwinkern, „trotzdem ist Israel der Staat des jüdischen Volkes.“ Natürlich hier gibt es Minderheiten, die ebenfalls Bürger dieses Landes sind. Aber es ist nun mal jüdisch geprägt. Was den Nahostkonflikt betrifft, sind wir für die Zweistaatenlösung. Das wäre das Beste für beide Völker.“

Tel Aviv vom Shalom Meir Tower. Foto Shmuliko – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=10968784

Nach dem ich noch kurz im „Suzanne Dalal Center“ vorbeischaue, um mich nach dem aktuellsten Programm zu erkunden ob vielleicht wieder die berühmte Tanzgruppe „Bat Sheba“ einen Auftritt hat, oder auch die Ladinosängerin „Yasmin Levy“- mache ich mich auf in das Stadtviertel „Florentin“ um eine gute Freundin von mir, Sigalit Danciger zu treffen.

Sigalit Danciger. Foto zVg

Auf dem Weg dorthin laufe ich über den Levinsky-Markt. Der nicht weit vom zentralen Busbahnhof liegt. Es ist zwar ein bisschen heruntergekommen und staubig hier, dafür ist die Atmosphäre sehr warm. Auf Jiddisch würde man sagen: „Heimisch.“ Über enge Fusswege laufe ich an zwei älteren Männern vorbei, die stundenlang Backgammon spielen und dabei türkischen Kaffee trinken. Als ich die vielen netten Cafés und Gewürzläden sehe, muss ich kurz einkehren, das gehört einfach dazu. Als ich noch an einigen billigen Spielzeugläden- und Lampengeschäften vorbeigehe, verlasse ich den Markt und erreiche bald „Florentin,“ wo langsam aus alten Industriegebäuden schicke Wohnkomplexe mit Lofts und kleine Designer-Boutiquen entstehen. Dieser dynamische Stadtteil ist aber auch bekannt für sein tolles Nachtleben.

„Die Araber wollen uns ins Meer werfen“

Im „Cafelix“ in der Merhavia Strasse, wartet schon meine gute Freundin Sigalit auf mich. Sie arbeitet für ein politisches Institut und ich freue mich schon auf das interessante Gespräch mit Ihr. Nach einer herzlichen Begrüssung, spricht sie sofort über den letzten Terroranschlag, bei dem drei israelische Grenzbeamte getötet wurden: „Es wird nie aufhören. Die Araber wollen uns ins Meer werfen.“ „Unter den Getöteten war auch ein Araber,“ unterbreche ich sie. Natürlich gibt sie mir recht und hat auch Empathie für Minderheiten, die Israel schützen und dafür ihr Leben geben. Trotzdem hakt sie ein, „Israel ist der Staat der Juden. Nur hier können wir uns schützen. Als Zionistin liebe ich unser Land. Ich bin zwar säkular, doch auch das gehört zum Judentum. Der Zionismus ist das jüdische Streben nach einem eigenen Staat, mit jüdischen Werten und Kultur. Wegen der geographischen Lage Israels, dazu noch umgeben von feindlichen Staaten und auch der feindlichen arabischen Bevölkerung von innen, ist die Sicherheit unserer Heimat von äusserster Wichtigkeit.“

Olivenverkauf am Levinsky Market. Foto ליאור גולגר • Lior Golgher, CC BY 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11075965

Während ich den leckeren Kaffee geniesse, frage ich Sigalit nach der Lösung des Nahostkonflikts, worauf Sigalit eine klare Meinung hat. „Der Zionismus ist die Verteidigung und Schutz gegen diejenigen, die die Zerstörung des unabhängigen jüdischen nationalen Rahmens fordern – den Staat Israel. Der Zionismus stärkt heute die politische Stellung Israels unter allen Nationen. Solange die arabisch- muslimischen Staaten nicht das Recht der Existenz des Staates Israel und des jüdischen Volkes anerkennen, sehe ich keine Lösung im arabisch-israelischen Konflikt.“

Weiter fügt sie noch hinzu, „auch kann Israel kein binationaler Staat sein, da die Araber die jüdische Existenz dieses Staates nicht anerkennen. Dies ist ihre bestimmende Sichtweise. Sie werden so erzogen und es ist vor allem der Inhalt vieler arabischer Schulen. Ich befürchte, es wird bald wieder zu einem grossen Krieg hier kommen.“

Das sind ja zuversichtliche Worte, denke ich mir, und als wir danach noch lange über Gott und die Welt diskutieren, blicke ich einen Moment kurz auf die Uhr und bemerke das meine nächste Besprechung schon auf mich wartet. Ich werde mich ein bisschen verspäten, doch dies ist in Israel gang und gäbe und wird schon nicht so schlimm sein. Wir verabschieden uns mit einer Umarmung und ich mache mich danach zügig auf den Weg.

Das Gute an Tel Aviv ist, dass es so eine Art „grosses Dorf“ ist. Fast alles kann man leicht zu Fuss- oder mit dem Fahrrad erreichen. Jetzt muss ich zum „HaBima- Theater„. Dort treffe ich für meinen Dokumentarfilm über israelische Soldatinnen in einer Kampfeinheit meinen Produzenten „Michael Oloskovitch“.

„Sehen und gesehen werden“

Da ich aber dort nicht zu spät erscheinen möchte, leihe ich mir schnell ein Rad von „Tel- o- Fun.“ Diese grünen Fahrräder gibt es überall. Man muss nur eine Gebühr von 200 Shekel pro Jahr bezahlen und kann sie jederzeit umsonst für 20 Minuten benutzen. An 200 Standorten in Tel Aviv gibt es insgesamt über 2000 solcher Fahrräder.

So fahre ich über die berühmte Allenby-Strasse und komme zügig auf den Rothschild-Boulevard. Vorbei an der “Indepence Hall,” wo der erste Premierminister “David Ben- Gurion” die israelische Unabhängigkeitserklärung am 14. Mai 1948 vorlas und somit den Staat Israel gründete. Ich geniesse die wunderschöne Bauhausarchitektur, die netten Strassencafes sowie die vielen schönen Menschen von Tel Aviv. Sehen und gesehen werden.

Nun komme ich doch nicht zu spät. Als ich den HaBima-Platz schon vor mir sehe und mir Michael vom „Café Landwer“ aus zuwinkt, bin ich froh, dass er nicht allzu sehr verärgert ist.

Michael ist ein alter Freund von mir aus meiner Zeit beim Militär. Immer sehr herzlich und nachdenklich. Gemeinsam dienten wir Mitte der 1990er Jahre bei der „Nahal-Infanterie“ und gingen vor allem im Libanon durch dick und dünn. Vor allem während des Krieges 2006 und auch bei mehreren Operationen im Gazastreifen waren wir Seite an Seite.


Im Landwer Café gibt es auch vegane Küche. Im Video getestet durch Shir Levy von Vegan Friendly Israel.

Seit einigen Jahren drehen wir Dokumentarfilme und für unser neuestes Projekt haben wir einiges zu besprechen. „Wie immer zu spät,“ zündelt er in seiner zynischen Art. Ich lache und komme gleich zum Thema. Für unseren Film müssen wir nämlich noch einige weitere Aufnahmen machen. Durch die Militärzensur in Israel läuft unser Projekt nur schleppend voran. Als ich ihn auf unseren Kameramann „Eres Portugal“ anspreche, erklärt Michael, dass wir ihn in zwei Stunden in Jaffa treffen.

Du hörst Dich aber sehr zionistisch an.

Als ich ihn nach seiner holländischen Frau frage, antwortet er „Meine Frau und dem Kleinen geht es gut. Sie sind gerade bei ihren Eltern in Amsterdam.“ Obwohl Michael nicht religiös ist, war es ihm immer wichtig eine jüdische Frau zu heiraten. Er erklärt mir wie bedeutsam es ist die jüdische Tradition und seine Werte an die nächste Generation weiterzugeben.

„Bist Du plötzlich fromm geworden“, will ich von ihm wissen? „Das hat doch damit nichts zu tun,“ versucht er sich schon fast zu verteidigen und fährt fort: „die jüdische Kultur hat vieles überlebt. Über Tausende von Jahren und sie ist in uns drinnen. Warum denkst Du sind wir Juden in Israel?“

Staunend gucke ich Michael an, diese Seite kannte ich gar nicht an ihm. „Wir Juden sind hier alle wegen Jerusalem. 2000 Jahren lang haben wir den Traum von der Rückkehr in unser Land nicht aufgegeben.“ „Du hörst Dich aber sehr zionistisch an,“ sage ich ihm direkt ins Gesicht.

Das Suzanne Dellal Center für Tanz und Theater in Neve Tzedek. Foto By Danny LyulyevOwn work, CC BY-SA 3.0, Link

„Na und? Zionismus ist doch nichts Schlechtes. Es ist das jüdische Streben nach einem eigenen Staat. Zionistische Werte predigen uns jeden Tag, warum es wichtig ist, hier in Israel zu leben. Und sehe Dich mal um. Es ist ein Wunder, dass dieser Staat existiert und so schön ist.“

Als wir das Café verlassen und die Flaniermeile der Stadt, die Dizengoff- Strasse erreichen, muss ich noch mal nachhaken. „Sag mal, seit wann bist du denn so patriotisch geworden? Du warst doch früher eher „links“ eingestellt und dem Friedenslager so nah. Hattest du nicht die „Besatzung“ kritisiert?“

„Heute denke ich anders,“ erwidert mir Michael. „Die zweite Intifada im Jahre 2002 hat mich verändert. Zwar bin ich in vielem immer noch links, aber nicht mehr, was die israelische Innenpolitik angeht.“ Ich erinnerte mich plötzlich, dass er während des zweiten Libanonkrieges im Sommer 2006, einige Bemerkungen in diese Richtung machte.

„Tal, du verstehst das nicht. Du träumst immer noch vom Frieden, doch die Araber hier wollen selber keinen eigenen Staat haben. Sie wollen nur das wir Juden keinen haben. Frieden wird es hier niemals geben.“ „Aber die Lösung im Nahostkonflikt…“ „Hör‘ bloss auf damit,“ unterbricht er mich mitten im Wort. „Wie viele Staaten soll man diesen Arabern noch geben? Palästina hat es nie gegeben. Auch gab es nie ein palästinensisches Volk. Das ist die grösste Lüge in der Geschichte der Menschheit,“ sagt er fast schon verärgert und fügt noch hinzu, „aus dem britischen Mandatsgebiet Palästina, entstand auf dem Gebiet westlich des Jordanflusses des Staates Israel und östlich davon Jordanien, mit einem von den Briten eingesetzten Monarchen, der Scherif aus Mekka. Gibt es einen unterschied zwischen den Arabern dieser beider Länder? Nein!!!“

Eres Portugal. Foto zVg

Jetzt ist aber gut, denke ich mir und mit unseren grünen Fahrrädern machen wir uns auf nach Jaffa. Entlang der wunderschönen 5 km langen Strandpromenade erreichen wir den alten Hafen von Jaffa. Wie biegen in die Altstadt ein, wo die Strassen nach Sternzeichen benannt sind. Im Café Löwe treffen wir Eres Portugal.

Unsere Besprechung ist heiter, und als wir die Rechnung bestellen und gehen wollen, fragt mich unser Kameramann mit einem Augenzwinkern, „und, hat dich Michael auch schon mit seinem Zionismus vollgelabert?“ Eres stammt aus einer sephardischen Familie, die seit der Vertreibung aus der Iberischen Halbinsel im 15. Jahrhundert ins heilige Land kam und seit vielen Generationen hier ansässig ist. Eine Ururgrossmutter von ihm gehörte sogar zu den 66 jüdischen Familien, die bei der Auslosung der Grundstücke am 11. April 1909 dabei waren. Dies war der Startschuss der ersten hebräischen Stadt.

Ich fühle mich auch als Zionist

„Ja, hat er,“ antworte ich schon fast lachend. „Aber alles halb so schlimm. Warum fragst du? Teilst du etwa seine Meinung?“ „Natürlich nicht. Doch ich fühle mich auch als Zionist. Man kann auch ein Linker-Zionist sein, obwohl ich mich heute eher zur Neuen Mitte zugehörig fühle. Unter Zionismus verstehe ich eher die Liebe zu seinem eigenen Staat. Ganz besonders in der jüdischen Geschichte. Denn das jüdische Volk hatte nie so ein Gefühl. Israel ist unser Zuhause.“

Zusatzlicht ergänzt er noch, „Israel ist ein demokratisches Land, aber geprägt vom Judentum und seiner Tradition. Genauso wie ich. Eine grössere Rolle sollte es nicht spielen, ganz aufgeben sollte man es aber auch nicht.“

Irgendwie anstrengend. Ich habe das Gefühl, dass hier in Israel jeder ständig über Politik sprechen muss. Oder noch schlimmer: Von den fast 8 Millionen Einwohnern hier spielt jeder den Premierminister. Hauptsächlich wird über den Nahostkonflikt debattiert. Als ich Eres danach frage, sagt er nur, „Aktuell glaube ich an keine Lösung. Der Nahostkonflikt hat sich schon lange zum Glaubenskrieg verändert und tobt im ganzen Nahen Osten.“ Fragend schaue ich ihn an, „Dann wird es auch hier bald wieder Krieg geben?“

„Das glaube ich eher nicht, die Hisbollah aus dem Libanon droht zwar ständig, hat aber mit sich selber zu tun und leidet unter dem Bürgerkrieg in Syrien. Iran führt mit Israel einen Krieg der Worte, dabei wird es auch bleiben.“ antwortet Eres.

Den besten Hummus des Nahen Ostens gibt es bei Abu Hasan. Foto Saronamarket

Als wir beide das Café verlassen, sehen wir, wie sich Michael ganz herzlich mit einem Araber aus Jaffa unterhält. „Was ist mit Dir los?“ will ich von ihm wissen. „Alles ok,“ meint er nur. „Es gibt überall nette Menschen.“ Israel könnte doch ein binationaler Staat werden, kommt es plötzlich aus mir raus. Obwohl Eres eher liberal eingestellt ist, guckt er mich ganz grimmig an und kontert sofort, „Israel kann kein binationaler Staat werden, erst wenn die arabische Bevölkerung Israel als Staat richtig anerkennt, dann könnte man es sich vielleicht vorstellen.“

Nach so viel Politik haben wir plötzlich Hunger bekommen. Wieder diskutieren wir und am Ende einigen wir uns zu „Abu- Hasan“ um die Ecke zu gehen. Der hat den besten Humus im gesamten Nahen Osten.

Über Tal Leder

Tal Leder, wurde 1973 als Sohn israelischer Eltern in Deutschland geboren wuchs hauptsächlich in Frankfurt am Main auf. Seit Ende 2006 lebt er als freier Autor in Tel Aviv und schreibt regelmässig für verschiedene Medien, unter anderem für "Audiatur-Online", die "Jüdische Allgemeine" und "Jungle World." Er ist Doktorand der Politischen Wissenschaften an der Humboldt Universität Berlin und beschäftigt sich in seiner Dissertation u. a. mit dem Syrischen Bürgerkrieg. Zudem ist er auch als Freiberuflicher Producer bei Dokumentarfilmen, sowie auch für israelische und deutsche TV- Sender tätig.

Alle Artikel
Diesen Beitrag teilen
  • 53
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •