Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier trifft Menschen auf einer Tour durch den Mahane Yehuda Markt in Jerusalem am 6. Mai 2017. Foto Hadas Parush / Flash90
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier trifft Menschen auf einer Tour durch den Mahane Yehuda Markt in Jerusalem am 6. Mai 2017. Foto Hadas Parush / Flash90

Bei seinem Antrittsbesuch in Israel an diesem Wochenende wird Frank-Walter Steinmeier keine regierungskritischen Organisationen treffen. Es sei nicht Aufgabe des Bundespräsidenten, bestehende Gräben zu vertiefen, hiess es aus dem Präsidialamt. Damit setzt Steinmeier einen anderen Akzent als zuletzt Aussenminister Gabriel, der mit Gruppierungen gesprochen hatte, die Israels Regierung und ihre Siedlungspolitik scharf kritisieren. Daraufhin sagte Premier Netanjahu ein Treffen mit Gabriel ab.

Ein Kommentar von Gil Yaron

Selten hatten sich zwei Politiker beider Länder plumper verhalten als bei diesem überflüssigen Streit. Denn zweifellos sollte Israels Demokratie es aushalten, dass ausländische Diplomaten einen Dialog mit allen Teilen der israelischen Gesellschaft führen. Aber Gabriel hätte sich auch Sprechern und Anblicken aussetzen sollen, die eben nicht nur das altbekannte, stereotype Lied von Besatzung und Zweistaatenlösung singen.

Jeder, der Israel wirklich kennenlernen will, sollte auch Gebieten fernab der Grossstädte Tel Aviv und Jerusalem einen Besuch abstatten. Zum Beispiel dem „Finger Galiläas“, eine kleine Ausbuchtung im Norden des Landes, die den südlichen Teil des Dreiländerecks zwischen Israel, Libanon und Syrien bildet.

Bescheidenheit der Gründergeneration

„Zum Paradies“ steht hier auf einem hölzernen Wegweiser im Naturpark Tel Dan geschrieben. Und wahrlich, es scheint kaum übertrieben. Zwischen Eschen, Schilf und Terebinthen rauscht der Dan, einer der Quellflüsse des Jordans in trauter Idylle. Ganz in der Nähe gehört der Kibbuz Dafna unweit Israels nördlichstem Städtchen Metulla zu den ersten Kibbuzim, die im Land gegründet wurden.

Kleine Häuser zeugen noch von der Bescheidenheit einer Gründergeneration, der es wichtiger war, eine gerechte Gesellschaft zu errichten, als viel Geld zu verdienen. Zwischen den Häuschen laden grosse Rasenflächen Kinder zum Toben, überraschend viele Rutschen zum Spielen ein.

Erst beim zweiten Blick erkennt man, dass die Rutschen gar nicht zum Spielen sind, sondern aus Beton bestehen und als Schutz gedacht sind. Sie stehen über Treppen, die zu unterirdischen Bunkern führen. Fast neben jedem Wohnhaus befindet sich so ein Schutzraum, ein zweites, unterirdisches Dafna. Beim Kindergarten ist selbst der kurze Weg vom Hinterausgang bis zum Abgang in den Bunker mit einem Betondach bewehrt.

Katjuscha-Rakete im Kuhstall

Doch Beschuss von Israels Norden ist nicht nur ferne Vergangenheit. Das kann man im Kuhstall eines Bauernhofs in Beit Hillel sehen, nur unweit vom Kibbuz Dafna entfernt. Seit drei Generationen melken die Kurlenders hier ihre Kühe. Grossvater Luigi und sein Sohn Tommi begannen hier mit einer Kuh unter dem Beschuss aus Syrien und der Bedrohung durch palästinensische Terroristen, die hin und wieder vom Libanon eindrangen.

Enkel Omer hat am Eingang zum Kuhstall, in dem heute 400 Kühe leben, die Überreste einer Katjuscha-Rakete aufgehängt, die wenige Meter von den Kälbern entfernt einschlug. Sie ist ein Souvenir vom letzten Krieg mit der Hisbollah im Libanon im Jahr 2006.

Zwar zog Israel sich im Jahr 2000 bedingungslos aus dem Libanon unter Aufsicht der UN auf die internationale Grenze zurück. Sicherheit brachte das indes nicht, denn die Hisbollah hält weiter an ihrer Vernichtungsideologie fest und brach 2006 einen Krieg mit Israel vom Zaun.

UN-Resolution ohne Folgen

Damals war die Welt sich einig: Israel habe damals zu viel Gewalt angewandt. Stattdessen werde eine diplomatische Initiative, eine UN-Resolution, Israels Frieden besser sichern als jede Offensive. Der Sicherheitsrat der UN verabschiedete daraufhin Resolution 1701. Sie verbietet es der Hisbollah, südlich vom Litani präsent zu sein und dort Waffen aufzustellen.

Doch wie jeder Israeli weiss auch Omer, dass die UN-Patrouillen vor Libanons Küste, an denen auch Schiffe der Bundesmarine teilnahmen, nichts nutzten. Sie hielten keine einzige der mehr als 100.000 Raketen auf, die der Iran über den Flughafen von Damaskus an die Hisbollah schickte. Und mit denen die Islamisten heute die Kurlender Farm und den Rest Israels bedrohen.

Das Einzige, was sie davon abhält, diese abzuschiessen, um den verhassten Judenstaat zu vernichten, ist die militärische Übermacht Israels und die demonstrierte Bereitschaft, diese Macht auch zur Verteidigung einzusetzen.

Ende der Idylle

Wohl nirgends im Land kann man wie hier Soldaten in voller Kampfmontur antreffen, die nur kurz an einer Synagoge Halt fürs Abendgebet machen, bevor sie an der Grenze wieder auf Patrouille gehen. Hier sieht man auf Landstrassen öfter als andernorts gepanzerte Armeejeeps, hört man öfter Kampfhubschrauber.

5 Autominuten von den Stützpunkten der Hisbollah

Sie erinnern daran, dass dieser Landstrich nur zwanzig Autominuten von Aussenposten des syrischen Ablegers von al-Qaida auf den Golanhöhen im Osten und nur fünf Autominuten von den Stützpunkten der Hisbollah und den Soldaten Baschar al-Assads im Norden entfernt ist. Das Ende der Idylle, der Beginn des nächsten Krieges, sind nur einen Hinterhalt, einen böswilligen Granatenbeschuss weit entfernt.

Eine Stippvisite hierher würde jedem deutschen Politiker vor Augen führen, weshalb Israelis so misstrauisch reagieren, wenn andere ihnen Vorschläge machen, wie sie am besten Frieden zu schliessen haben. In den Neunzigerjahren drängte die Welt Israel, die Golanhöhen für Frieden mit Syrien an Damaskus zurückzugeben.

Eine der fragilsten Regionen der Welt

Hätte Jerusalem diesen Rat befolgt, befänden sich Kurlender und seine Milchkühe heute in Schussweite von al-Qaida. Dass dies keine theoretische Gefahr ist, zeigt nicht nur die Erfahrung im Libanon, sondern auch der Gazastreifen. Auch den räumte Israel einseitig im Jahr 2005.

Danach wurden Dörfer und Städte in der Nähe Gazas ein Jahrzehnt lang von der Hamas beschossen. Genau wie die Hisbollah einzig durch die Angst vor einer Reprise israelischer Gewaltanwendung in Schach gehalten wird, hält auch die Hamas erst seit dem Gazakrieg von 2014 still, so still wie seit mehr als einem Jahrzehnt nicht.

Genau deshalb mögen die Israelis es auch nicht, wenn man ihre Soldaten anschwärzt. Nicht nur weil sie – der allgemeinen Wehrpflicht sei Dank – die Söhne und Töchter, Väter und Mütter fast jeden Bürgers im Land sind. Sondern auch weil sie in einer der fragilsten Regionen der Welt ein wenig Stabilität und Sicherheit gewähren und den 8,6 Millionen Israelis einen fast normalen Alltag ermöglichen.

Bunker unter jedem Haus?

Natürlich muss man über die Besatzung sprechen, auch weil sie für Israels Demokratie gefährlich ist. Natürlich müssen Gewaltexzesse der israelischen Armee thematisiert und angeprangert werden. Doch wer über 50 Jahre Besatzung und ihre Beendung sprechen will, der sollte auch verstehen, weshalb sie zustande kam. Und was es für Israel bedeuten könnte, sie unter falschen Umständen zu beenden.

Er sollte zuerst verinnerlichen, was es für Bürger im ganzen Land bedeuten würde, wenn Israels Mittelmeerküste, an der 80 Prozent der Bevölkerung leben, in einen zweiten „galiläischen Finger“ verwandelt würde. Denn die „grüne Linie“, an der die besetzten Gebiete beginnen, ist an manchen Stellen nur knapp 20 Kilometer von Israels Stränden entfernt.

Angesichts der Spaltung und der Radikalisierung der palästinensischen Gesellschaft kann heute niemand garantieren, dass eine weitere Räumung Israel nicht wieder Zehntausende Raketen beschert. Und dann? Was würden all die gut meinenden Diplomaten tun, wenn sie sich mit ihrer Zweistaatenlösung irrten? Bunker unter jedem Haus in Israel graben?

Und genau deshalb sollten sie allen Teilen der israelischen Zivilgesellschaft zuhören – nicht nur denen, die sie einladen, weil sie ihre vorgefasste Auffassung bequemerweise bestätigen.

Gil Yaron ist Journalist und veröffentlichte mehrere Bücher zum Thema Nahost. Zuerst erschienen in Die Welt.

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  • nussknacker56

    Zu Swen Widmer

    Da bekommt einer nach vier Jahren plötzlich (wieder?) Schübe, die ihn veranlassen auf einer israelfreundlichen Seite mühsam formulierte Tiraden abzusondern. Ist es Langeweile, sind es die bekannten Obsessionen, wenn solche Schreiber sich zwanghaft mit von ihnen gehassten Subjekten befassen, die sie doch so gerne weghaben wollen? Statt sich, je nach Geschmack, bei besser passenden rechts- oder linksextremen antiisraelischen Seiten auszutoben, suchen sie hier mit mehr oder minder provozierenden Äußerungen nach Gesprächspartnern, denen sie ihre Wahnwelten bis in die Details darlegen wollen. Auf Dauer wird daraus jedoch immer ein höchst einseitiger und extrem ermüdender Dialog.

    Sei es wie es ist, man kann darauf verzichten. Der Erkenntnisgewinn ist gleich Null. Ebenso deutlich ist, dass eine Diskussion mit den Betroffenen ungefähr so viel Sinn macht wie das Entleeren eines Teelöffels Sand in der Wüste.

    • Cornelia

      Aber sollten wir ihm durch die geeigneten Fragen nicht seine Ahnungslosigkeit vor Augen führen?

      • nussknacker56

        Im Prinzip haben Sie recht, Cornelia. Wenn Indizien dafür sprechen, dass da noch ein ansprechbares Areal vorhanden ist, bin ich der Meinung, dass man es versuchen kann. Im vorliegenden Fall ist das – nach etlichen „geeigneten Fragen“ von mir und anderen – nicht erkennbar.

  • Mark Nu

    Der Artikel gefällt mir nicht
    – wegen eines groben sachlichen Fehlers:

    Der Artikelschreiber:
    “ … mit dem die Besatzung des Westjordanlands und der Palästinenser begann“

    Ich fühle mich, als wäre ich im falschen Film:
    Welche Besatzung welches Westjordanlandes?

    Zuerst einmal: die Region heisst Judäa und Samaria!
    Kann man sich doch merken: Judäa und Samaria!
    Und wie soll das gehen, dass Israel sein eigenes Staatsgebiet unter „Besatzung“
    stellen könnte?
    Merke:
    Es gibt keine Besatzung von Judäa und Samaria
    – außer vielleicht durch Horden von Pali-Arabern mit antisemitisch-radikaler Gesinnung!

    Der Artikelschreiber möge
    – wenn er schon von „Besatzung“ schreibt –
    doch bitte erklären, wieso es Großbritannien verboten gewesen sein sollte
    seine Ansprüche auf höchsteigenes Hoheitsgebiet aufgeben zu dürfen.
    Wenn Großbritannien morgen jede Verbindung zu Schottland aufgeben und Schottland in
    die Eigenständigkeit entlassen würde
    – würde der Artikelschreiber dann auch lamentieren, das sei GB verboten?

    Welches Recht sieht der Artikelschreiber für sich, eigenständigen Staaten vorschreiben
    zu dürfen, welche Staatsgebiete sie zu halten hätten und welche nicht?
    Großbritannien hatte 1948 seinen vollumfänglichen Verzicht auf Cisjordanien erklärt und
    eine große Volksgruppe von Einwohnern des Landes Cisjordanien, die Juden,
    hatten daraufhin DAS FREIE UND VON KEINEM ANDEREN STAAT BEANSPRUCHTE LAND
    für eine Staatsgründung genutzt
    – übrigens in voller Übereinstimmung mit der vertraglichen Grundschuld (Hypothek),
    die auf diesem Land lastete und sich Balfour-Deklaration nennt!

    Sollten dem Artikelschreiber ernsthafte staatsrechtliche Argumente bekannt sein,
    die eine andere Ansicht von der Staatsgründung Israels rechtfertigen,
    dann sollte er diese hier und möglichst schnell bekanntgeben
    – gerne auch auf Englisch!

  • Samuel Kleeblatt

    richtig

  • Swen Widmer

    Ein Artikel so sinnbildlich für die israelische Gesellschaft wie ich es nicht ansatzweise besser beschreiben könnte:

    UN resolutionen werden dann geschätzt wenn sie das Interesse Israels treffen – und verteufelt wenn sie gegen grossisraelische Interessen stehen.

    Die Siedler auf dem in welcher Form auch immer definierten israelischen Staat sind eine aggressive Besatzungsmacht und können sich die radikalisierung der palästinenser selbst zuschreiben.

    Hisbollah ist erst durch die aggressive und unterdrückende Besatzung des Libanons entstanden oder liege ich an dieser Stelle falsch ? Nein das ist explizit belegbar.

    Und da nun kein Besuch bei grossisrael kritischen Organisationen angestrebt wird kommt die braune Zunge zum Vorschein.

    • Mark Nu

      Also, wenn hier eine Zunge braun belegt ist …

      UN-Resolutionen werden dann geschätzt, wenn sie folgerichtig dem Internationalen
      Recht entsprechen.

      Wie kommen Sie eigentlich darauf, von „großisraelischen“ Interessen zu schreiben?
      Es gab mal großdeutsche Interessen und es gibt immer noch großarabische Interessen
      – aber von einem Groß-Israel zu schreiben, welches ich an einem Tag locker umfahren
      kann, hat wohl eher mit der Absenz von Allgemeinbildung zu tun!

      Aha, und die Radikalisierung der Pali-Araber hat sich Israel selber zuzuschreiben?!
      Klingt nach einer Rechtfertigung für die wahllose Ermordung von Zivilisten.

      Wenn Ihre braune Tastatur es zulässt, könnten Sie uns gerne mal darüber aufklären,
      warum GB sein Hoheitsgebiet nicht zu dreiviertel den Arabern und zu einem Viertel
      den Juden hat überlassen dürfen!
      Und wenn Sie Grenzverschiebungen in Nahost schon nicht mögen,
      dann klären Sie uns doch bitte darüber auf,
      was Sie persönlich gegen die Gebietsverschiebungen zwischen Jordanien
      und Saudi-Arabien unternommen haben.

      • Swen Widmer

        Es wird bei der UN geschätzt was Israel gerade passt und alles andere wird mittels UN Watch und anderen grenzwertigen Methoden demontiert : rosinenpicken passt wohl am besten wobei dies zum Teil sehr perfid ohne Rücksicht auf Verluste gemacht wird.

        BIBi ist einer der grössten Verfechter von Grossisrael — ich bin mir sicher das ihre Bildung ausreicht um zu verstehen was damit gemeint ist. Nun den Vergleich mit grossdeutschland verstehe ich nicht oder ist das das schlechte Gewissen ?

        Nun wenn sich in meine Heimat eine Besatzungsmacht niederlässt ( Grossbritannien hin oder her ) würde auch ich zu den Waffen greifen Tag für Tag — wenn ich zunehmend isoliert werde und von jeglichen rechten beraubt werde ( ja Strom und Wasser kriege ich gratis + eine tolle Zukunft für meine Kinder ) baut sich in mir ein Hass auf der nicht mit pseudo rechten und brotkrummen verschwindet — ziehen sie doch mal die Schuhe der ( so eine abschätzige Bezeichnung ) palis an.

        Das Thema ist Israel als per eigener Definition einziger demokratischer Staat der Region und nicht Saudi arabien oder Jordanien.

        Nun : typisches Verhalten alles was Israel wiederspricht mit der lahmen rechts/ antisemitismus/ braun Keule zu diffamieren — da kann ich nur gähnen.

        • Mark Nu

          Sie schweifen ab!

          Ob und was Ihre Heimat ist, interessiert doch nur nebensächlich:
          SIE hatten hier von Israel als einer „aggressiven Besatzungsmacht“
          geschrieben
          – sind aber offenkundig nicht fähig, die Besatzung „Ihrer Heimat“
          gemäß Internationalem Recht/Völkerrecht zu begründen!

          Halten wir nochmal Ihr Argument zur „Besatzung Ihrer Heimat“ fest:
          Swen Widmer schreibt:
          „(Grossbritannien hin oder her)“

          Aha: „Großbritannien hin oder her“ also
          – welch tiefschürfendes, wahrlich überzeugendes Argument
          haben Sie da aus den Tiefen von Völkerrecht und Historie
          hervorgeholt!

          (Und da wundern Sie sich, warum Sie nicht ernst genommen werden?!
          Wenn Kleinkinder aus dem Kindergarten kommen und insistieren:
          „Der Peter ist doof!“ – und dieses Statement bei Nachfrage mit dem
          Argument unterstreichen, Peter sei doof weil er sie geschlagen hätte,
          dann ist das Argument zwar völlig daneben aber noch viel, viel besser
          als Ihre Argumentation („Großbritannien hin oder her“).

          Sie sollten sich ernsthaft überlegen, ob Sie Ihr Leben lang den
          fundamentlosen Anstachelungen Ihrer Volkskumpanen Raum in Ihrem
          Kopf geben wollen
          – die übrigens tolles Geld mit dem in Ihrem Kopf verursachten Hass
          verdienen und sich seit vielen, vielen Generationen an Unglück und
          Elend der Araber im ehemaligen Syrien mästen
          oder
          ob Sie Ihren so frucht- wie fundamentlosen Hass nicht endlich drangeben
          wollen um mit einem extrem innovativen, humanen, bildungs- und
          wirtschaftsfreundlichen Volk in partnerschaftlicher Ko-Existenz
          in eine gute Zukunft – auch für Ihre Kinder – zu gehen!

          • Swen Widmer

            Ich kann mich vor lachen kaum halten — Hass habe ich keinen.

            Lediglich das Bedürfnis zu erbrechen bei ihren Zeilen zu partnerschaftlicher koexistenz.

            Ich versuche einfache Beispiele zu wählen damit auch sie in die Lage kommen können ihren Horizont zu erweitern.

            Ziehen sie mal die Schuhe der sogenannten Palis oder der hizbollah an und denken Sie gut darüber nach welche Reaktionen nach welchen israelischen Aktionen geschehen sind.

            Nicht das man dies gut heissen muss aber nachvollziehbar ist dies in jedem Fall – ausser man hat puren Hass in den Genen oder wie ich in ihrem Fall eher vermute blinde Ignoranz.

          • Mark Nu

            Immer noch kein Argument

            … gegen die so legale wie legitime Staatsgründung Israels.
            Damit dürfen wir wohl festhalten, dass Sie NICHT in der Lage sind
            eine Rechtfertigung für von Ihnen gemachte Aussagen
            formulieren zu können
            – über diese Tatsache kann auch Ihr vieles Geschwätz nicht
            hinweghelfen!

            Der geneigte und interessierte Leser dieser Diskussion sollte sich
            jeden Satz des letzten Kommentars von Swen Widmer noch einmal
            genau ansehen
            – können sie, geneigter Mitleser, irgendein sinnvolles Argument
            entdecken?

    • Cornelia

      In Israel leben Araber. Aus welchem Grund halten Sie dies offensichtlich für selbstverständlich, wenn Sie jüdische Bewohner von Judäa und Samaria als Problem begreifen?

      • Swen Widmer

        Haben die in Israel lebenden araber die gleichen Rechte wie Israelis ?

        Ich habe keine Probleme mit jüdischen Bewohnern – wie viele habe ich Mühe mit israelischen Besatzern.

        • Cornelia

          Natürlich haben die Araber dieselben Rechte wie die Juden. Arabisch ist sogar die zweite Amtssprache. – Und zur Besatzung: Die PA-Gebiete stehen unter israelischer Verwaltung, weil die Araber ihren Angriffskrieg verloren haben. Die Israelis haben 1967 den vollständigen Rückzug angeboten und im Gegenzug nur Frieden und die staatliche Anerkennung verlangt. Die Araber haben abgelehnt (Khartoum). – Warzm war eigentlich zuletzt das Friedensangebot Olmerts nicht akzeptabel?

          P.S.: Sprechen Sie eigentlich auch von den „russischen und polnischen Besatzern der deutschen Ostgebiete“?