Rote Karte für Jibril Rajoub. Foto Screenshot Youtube
Rote Karte für Jibril Rajoub. Foto Screenshot Youtube

Die Medienbeobachtungsstelle Palestinian Media Watch (PMW) hat eine offizielle Beschwerde beim Disziplinarrat der Fédération Internationale de Football Association (FIFA) eingereicht, in der sie fordert, den Palästinensischen Fussballverband (PFA) und dessen Vorsitzenden, Jibril Rajoub, wegen der Verletzung der Statuten der FIFA zu bestrafen.

Wie in der Vergangenheit mehrmals berichtet, verherrlicht der palästinensische Fussballverband unter der Federführung von Rajoub den Terror. Dies zeigt sich nicht zuletzt daran, dass zahlreiche Klubs, Mannschaften und Wettbewerbe nach Terroristen, die Juden und Israelis getötet haben, benannt worden sind.

In der Beschwerde von PMW heisst es:

„Der Disziplinarrat wird ersucht, Verfahren gegen den PFA und Herrn Rajoub einzuleiten und, falls erforderlich, unverzüglich Disziplinarmassnahmen zu ergreifen, einschliesslich:

  • Aufgrund des Verstosses gegen Artikel 4 der FIFA-Statuten – Suspendierung oder Ausschluss.
  • Aufgrund des Verstosses gegen Artikel 53 des FIFA-Disziplinarreglements – Eine Spielsperre für mindestens 12 Monate sowie eine Mindeststrafe in Höhe von 20.000 CHF.
  • Aufgrund des Verstosses gegen Artikel 58 des FIFA-Disziplinarreglements – Eine Sperre für mindestens 5 Spiele sowie eine Mindeststrafe in Höhe von 30.000 CHF.
  • Für den Verstoss gegen Artikel 3 der FIFA-Statuten sind keine Sanktionen vorgegeben, gemäss Artikel 11 des FIFA-Disziplinarreglements wird jedoch gefordert – Ein Verbot der Teilnahme an allen im Zusammenhang mit Fussball stehenden Aktivitäten für eine längere Zeitspanne.

In dem an den Vorsitzenden des FIFA-Disziplinarrats, Herrn Claudio Sulser, sowie den FIFA-Präsidenten, Herrn Gianni Infantino, gerichteten Schreiben stellt Palestinian Media Watch fest:

„Der Palästinensische Fussballverband und Herr Rajoub begehen regelmässige und schwerwiegende Verstösse gegen die FIFA-Statuten, indem sie den Terrorismus fördern und glorifizieren, zu Hass und Gewalt anstiften und verhindern, dass das Fussballspielen als Hilfsmittel genutzt wird, um eine Brücke zum Frieden zu bauen.“

Dem Schreiben wurden Kopien sämtlicher Beweise in arabischer Sprache beigefügt, die die Beschwerde unterstützen.

„Prince of Martyrs Abu Jihad Football Tournament“

Darunter befinden sich auch Dokumente, die belegen, dass unter der Aufsicht der PFA jedes Jahr das „Prince of Martyrs Abu Jihad Football Tournament“ stattfindet, das nach dem Erz-Terroristen Abu Jihad benannt ist. Eigenen Berechnungen der Palästinensischen Autonomiebehörde zufolge, war Abu Jihad verantwortlich für die Ermordung von 125 Menschen bei mehreren von ihm geplanten Terroranschlägen, darunter etwa die Entführung eines Busses, bei der 1978 25 Erwachsene und 12 Kinder ermordet wurden.

PMW lieferte in der Beschwerde ausserdem Beweise dafür, dass Rajoub Terroristen als „Helden“ und „eine Krone auf dem Haupt eines jeden Palästinensers“ bezeichnete sowie zur Entführung und Ermordung von Israelis aufrief.

Derzeit wartet PMW darauf, dass das FIFA-Komitee antwortet und einen Termin für eine offizielle Anhörung nennt, bei dem in Übereinstimmung mit den im FIFA-Disziplinarreglement festgelegten Verfahren, die Beweise gegen den Palästinensischen Fussballverband und Jibril Rajoub vorgelegt werden können.

Palestinian Media Watch ruft alle, die auch der Meinung sind, dass es an der Zeit ist, „Terrorismus aus dem Fussball rauszukicken“, dazu auf, eine persönliche Beschwerde an den FIFA-Disziplinarrat zu senden.

Klicken Sie hier, um die komplette Beschwerde anzusehen.

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