Harakat al-Nujaba. Foto Screenshot Youtube
Harakat al-Nujaba. Foto Screenshot Youtube

Eine vom iranischen Regime kontrollierte und ausgebildete Miliz hat eine paramilitärische Einheit aufgestellt, die von Syrien aus den Golan von Israel «befreien» will. Auch die Hisbollah rüstet weiter kräftig auf und verbessert ihr Waffen- und Raketenarsenal. Damit steigt die Gefahr eines weiteren Krieges gegen den jüdischen Staat. Der Westen setzt dennoch ganz andere Prioritäten.

Es braut sich etwas zusammen an der Grenze zwischen Syrien und Israel. Während sich die politischen Repräsentanten westlicher Länder mit Wirtschaftsdelegationen im Schlepptau seit dem Atomdeal von Wien im Sommer 2015 in Teheran die Klinke in die Hand geben, baut das iranische Regime nicht nur ungestört seinen hegemonialen Einfluss im Nahen Osten aus. Es intensiviert vielmehr auch seine Bemühungen, dem jüdischen Staat den Garaus zu machen – ganz so, wie es die israelische Regierung vor zwei Jahren angesichts des nahenden Abkommens zwischen den UN-Vetomächten plus Deutschland und dem Iran befürchtet hatte. Der jüngste von zahlreichen Belegen dafür ist die Formierung der «Brigade zur Befreiung des Golan», einer Eliteeinheit der irakischen Miliz Harakat Hisbollah al-Nujaba («Bewegung der Partei von Gottes Edlen»), die vom Iran kontrolliert, finanziert und ausgebildet wird und ihr Operationsgebiet in Syrien hat.

Die Brigade tritt mit dem Ziel an, an der Seite des syrischen Regimes von syrischem Territorium aus den Golan zu erobern und Israel zu zerstören. So bekundet es der Anführer der schiitischen Nujaba-Miliz, Akram al-Kabi, so ist es auch in einem Propagandavideo der paramilitärischen Gruppe zu sehen. «Wir werden es nicht zulassen, dass arabisches und islamisches Land in den Fängen der Besatzer» – gemeint ist Israel – «verbleibt», sagt der Nujaba-Sprecher Seyed Hashem Moussavi. Zur Verfügung stehen sollen der Brigade vor allem Raketen aus dem Iran und Panzer aus russischer Fabrikation. Nicht zuletzt deshalb traf sich der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu am Donnerstag vergangener Woche mit dem russischen Präsidenten Vladimir Putin. Netanjahu machte in dem Gespräch deutlich, dass es keine iranischen Einheiten in Syrien geben dürfe. Russland ist bekanntlich ein Verbündeter des Assad-Regimes.

Eine neue Qualität der Gefährdung Israels

Harakat al-Nujaba entstand im Jahr 2013 als Ableger der vom Iran unterstützten Terrororganisationen Asaib Ahl al-Haq und Hisbollah. Die Miliz schloss sich den Volksmobilmachungskräften an, einer Dachorganisation irakischer Milizen, und umfasst nach eigenen Angaben 10.000 «Kämpfer». Sie wurde eigens mit dem Ziel gegründet, im syrischen Bürgerkrieg die Truppen von Baschar al-Assad und die Hisbollah zu unterstützen, beispielsweise bei der Einnahme von Aleppo. Verpflichtet ist sie den iranischen Revolutionsgarden, denen sie dem israelischen Geheimdienstexperten Ronen Solomon zufolge etwa in mehreren Propagandavideos ihre Loyalität versichert hat. Direkt von dort erhält sie ihre Befehle. Solomon sagt auch, sämtliche Aktivitäten von Harakat al-Nujaba würden mit Russland koordiniert, das die Miliz beispielsweise aus der Luft unterstütze und sie mit Waffen aus russischer Produktion versorge.

«Zwillingsbrüder des Widerstands»

Die Nujaba-Miliz bezeichnet sich und die libanesische Hisbollah als «Zwillingsbrüder des Widerstands». Ihr Anführer al-Kabi unterhält beste Kontakte zur obersten Führungsebene des iranischen Regimes und zum Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah. Nach der Eroberung von Aleppo setzt sich Harakat al-Nujaba nun weitere Ziele, zu denen vor allem die Zerschlagung der syrischen Opposition und die Bedrohung Israels von den Golanhöhen aus gehören. Ihr Sprecher Moussavi sagte auf einer Pressekonferenz, die Aufstellung der «Brigade zur Befreiung des Golan» sei ein Folge der «jüngsten Siege» – damit war vor allem die Einnahme Aleppos gemeint. Wann immer die syrische Regierung es wünsche, könne man mit der «Befreiung» der Golanhöhen beginnen.

Dass der Iran im syrischen Teil des Golan operiert, ist nicht neu; die israelische Armee ist in der jüngeren Vergangenheit verschiedentlich gegen von dort ausgehende iranisch-syrische Aggressionen vorgegangen, beispielsweise mit einem gezielten Luftschlag im Januar 2015. Die Formierung einer «Befreiungsbrigade» jedoch hat – selbst wenn sie nicht die militärischen Kapazitäten haben wird, um Israel den Golan abspenstig zu machen – eine neue Qualität. Der israelische Geheimdienstminister Israel Katz sagte dann auch, die Brigade verschärfe «die Gefahr, die von der Präsenz des Iran und der Hisbollah in Syrien im Allgemeinen und auf der syrischen Seite des Golan im Besonderen» ausgehe. Wenn es dem Iran weiterhin gestattet werde, sich in Syrien festzusetzen, dann sei das eine Bedrohung für Israels Sicherheit und führe dauerhaft zu «einer Instabilität in der Region sowie zu Spannungen mit der sunnitischen Mehrheit in Syrien und mit den sunnitischen Nachbarländern».

Auch die Hisbollah rüstet kräftig auf

Doch nicht nur Harakat al-Nujaba und die «Golan-Brigade» machen dem jüdischen Staat Sorgen, sondern auch die Hisbollah, die ebenfalls ein iranischer «Proxy» ist. Ihr Zugang zum Golan, um Israel anzugreifen, erfolgt nun nicht mehr nur vom Libanon, sondern auch von Syrien aus. «Es gibt keinen Unterschied mehr zwischen der libanesischen und der syrischen Front », sagte Mordechai Kedar, der 25 Jahre lang für den Nachrichtendienst der israelische Streitkräfte tätig war und inzwischen an der Bar-Ilan-Universität lehrt, der «Jerusalem Post». Kedar zufolge gibt es nur noch eine einzige, von der Hisbollah kontrollierte Front, die vom Mittelmeer über Quneitra bis zum Tal des Berges Hermon reicht. Israel werde das berücksichtigen müssen, habe aber, so Kedar, «Hassan Nasrallah auch bereits die unmissverständliche Botschaft übermittelt, dass es die Hisbollah im Libanon im nächsten Krieg in die Knie zwingen wird.»

Seit dem Libanonkrieg im Sommer des Jahres 2006 hat die Gotteskriegerpartei massiv aufgerüstet und in Syrien ausserdem reichlich Kriegserfahrungen gesammelt. In Israel geht man davon aus, dass die Hisbollah unter anderem über russische Panzer, Panzerabwehrlenkwaffen und ein deutlich höherwertiges und umfangreicheres Raketenarsenal verfügt als zuletzt. Nach dem Bericht einer kuwaitischen Tageszeitung, die sich auf die iranischen Revolutionsgarden beruft, betreibt überdies der Iran im Libanon unterirdische Fabriken, in denen für die Hisbollah vorgesehene Raketen mit einer Reichweite von über 500 Kilometern, Antischiffsraketen und mit Sprengkörpern ausgestattete Drohnen hergestellt werden. Einiges davon soll Nasrallahs Terrortruppe auch bereits getestet haben.

So wächst die Gefahr eines weiteren Krieges gegen Israel, von libanesischem und syrischem Gebiet aus, unter der Ägide des iranischen Regimes und mit freundlicher Hilfe durch Russland. Im Westen aber freut man sich über die guten Geschäfte mit dem Iran, bleibt den Geschehnissen in Syrien gegenüber passiv und hält weiterhin die israelische Siedlungspolitik für das zentrale Friedenshindernis im Nahen Osten. Eine Prioritätensetzung und ein politischer Kurs, die bezeichnender, absurder und gefährlicher nicht sein könnten.

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Alex Feuerherdt

Über Alex Feuerherdt

Alex Feuerherdt ist freier Autor und lebt in Köln. Er hält Vorträge zu den Themen Antisemitismus, Israel und Nahost und schreibt regelmässig für verschiedene Medien, unter anderem für die «Jüdische Allgemeine», «n-tv.de», «Konkret» und die «Jungle World». Zudem ist er der Betreiber des Blogs «Lizas Welt».

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  • Lustenberger Uri

    Nun Herr Widmer, tun sie mir einen grossen Gefallen und verschonen sie mich in Zukunft mit ihrem hirnlosen Pseudo-Geschwafel…

    • Swen Widmer

      Typische reaktion eines absoluten pro israelis — keine meinung ist richtig ausser diese im interesse israels — viel glueck mit ihrem weltbild — moege friede ueber die region kommen

  • Lustenberger Uri

    Herr Widmer, ob sie es wahrhaben wollen oder nicht, sie sind und bleiben in meinen Augen ein meisterhafter Faktenverdreher. Ich werde bewusst nicht auf ihre Argumentation eingehen, sonst müsste ich 20 A 4 Blätter schreiben, um dann nur wieder ihrerseits neue unhaltbare Behauptungen und Anschuldigungen gegenüber Israel von ihnen entgegennehmen zu müssen…!!
    Vor 7 Tagen schrieben sie mir folgende Sätze, ich zitiere: In der Vergangenheit wurde ich bereits 2 Mal nach “ ISrael “ eingeladen – etc…
    Als Schlusssatz haben sie geschrieben: „ISrael“ muss aber endlich ernsthafte Intentionen zeigen sich an internationales Recht zu halten.
    Ich stelle mal die Behauptung in den Raum, dass diese zweimalige Schreibweise des Wortes „ISrael“ kein Tippfehler war, sondern eine bewusste infame Provokation !
    Zweifellos Herr Widmer zeigen sie mit solchen kleinen Wort-Nuancen welch Geistes Kind sie sind. Worte enthüllen manchmal selbstredend die Wahrheit….

  • Lustenberger Uri

    Herr Widmer, in einem muss ich ihnen beipflichten Israel ist wirklich die unpassendste Reisedestination für sie. Sie sollten ausnahmslos nur arabische Länder besuchen, denn dort herrschen nur Vorzeige-Demokratien mit blühenden Menschenrechten.
    Bis anhin haben sie noch nie, auch nur ansatzweise eine konstruktive Kritik gegenüber dem jüdischen Staatgeäussert.

  • Lustenberger Uri

    Herr Widmer, sie machen ständig nur Andeutungen und unterschwellige Anschuldigungen und zudem bezeichnen sie mich als nicht verantwortungsvollen Mensch. Ich nehme das zur Kenntnis, da sie ja ein Alleswisser und „Obergutmensch“ sind. Hoffe sie wissen, aus welchen Gründen die Golanhöhen von Israel besetzt wurden. Oder?? Wäre der Golan heute noch im syrischen Machtbereich würde der IS, sowie sämtliche islamistischen Terror-Organisationen primär die Hisbollah, die Ortschaften rund um den Kinneret (See Genezareth) und weite Teile von Galiläa dauernd mit Raketen beschiessen. Das wäre für die dort ansässigen Menschen unzumutbar, ein fataler tödlicher Zustand, deshalb bleibt der Golan in israelischen Händen! Sie schreiben: Nun wenn ich in ihren Garten gehe mit Waffengewalt und diesen in Beschlag nehme kann dies rechtens sein, oder ist das Unrecht? Wie soll ich das deuten, als Vergleich, ( Besetzung des Golans ), oder nur als einfältige, lächerliche Bemerkung.
    Ich würde ihnen empfehlen für ein paar Jahre ihren Wohnsitz, nach Damaskus, Aleppo oder Homs zu verlegen. Dort müssen sie sich nicht täglich mit Besetzung, Menschenrechten und internationalem Recht und dem unbeliebten, verhassten Israel auseinandersetzen. Was meinen sie dazu, mal die Realität vor Ort zu erleben …???

    • Swen Widmer

      Herr Lustenberger, Ich bezeichne sie NICHT als nicht verantwortungsvoller Mensch – das war Ihre Ausdrucksart in einem anderen Thread den ich gerne als Frage aufgeworfen habe – aber anscheinend wollten Sie dies falsch verstehen um sich selbst zu legitimieren ( wieso auch immer) – ich schätze die Diskussion mit Ihnen.

      Nun der Garten sollte als vereinfachtes Schaubild dienen. Nach Ihrer Auslegung ist die Besetzung der Golanhöhen also nur eine temporäre (50 Jahre??? ) Schutzmassnahme der Gebiete nach UN Partitions Plan?

      Was passt Ihnen den an meinen Ausführungen nciht Herr Lustenberger ? Ich habe keine Intention eines dieser Städte zu besuchen. In der Vergangenheit wurde ich bereits 2 Mal nach ISrael eingeladen – habe aber jeweils dankend abgelehnt.

      Ich hasse Israel nicht, ich setze sogar tagtäglich Israelische Technologie ein. ISrael muss aber endlich ernsthafte Intentionen zeigen sich an internationales Recht zu halten.

  • Lustenberger Uri

    Träum weiter Mike Peschke, oder noch besser bewerben sie sich doch bei der Hisbollah, solche geistige Tiefflieger wie sie sind dort sehr willkommen !

    • Swen Widmer

      Herr Lustenberger, Ihnen ist aber bewusst das die Golanhöhen International (natürlich ausser in Israel) dem Syrischen Staatsgebiet zugeordnet wird ? Wie darf ich als, aus Ihrer Sicht ( siehe anderer Post) nicht verantwortungsvoller Mensch Ihre Haltung respektive diese Israels zu der Besetzung der Golanhöhen deuten?

      Nun wenn ich in Ihren Garten gehe mit Waffengewalt und diesen in Beschlag nehme – kann dies rechtens sein oder ist das unrecht?

      • nussknacker56

        Herr Widmer,
        wer darf Ihrer Ansicht nach im „Garten“ die Hoheitsrechte ausüben?
        – der Massenmörder Assad
        – die Terrororganisation Hisbollah
        – der Islamische Staat

        Ich bin sicher, Sie haben dazu eine tolle Idee (auf ein paar Juden mehr oder weniger kommt es dabei nicht drauf an). Also dann, lassen Sie hören.

        • Swen Widmer

          Herr Nussknacker, mich als Antisemiten zu diffamieren entspricht nicht der von ihnen hochgelobten netiquette.

          Mit welcher Legitimation wiedersetzt sich Israel fortlaufend gegen internationales recht ? Ich habe nichts gegen irgendeine Religion: die abrahamitischen Glaubensrichtungen sind sowie alle sehr deckungsgleich.

          Fakt ist das der Garten (golan) wie ich dies nenne international nicht dem Staat Israel zugeschrieben wird. Das lässt sich auch nicht mit der Israel Romantik kaschieren.

          Es geht mir in meinen posts immer um ein Thema und es geht mir auch nicht um die Verherrlichung eines anderen Staates oder eines Staatspräsidenten.

          Israel kann verbrechen nicht mit verbrechen anderer legitimieren – wo kommen wir denn da hin? Ist Auge um Auge die Lösung ?

          • nussknacker56

            Ach, Herr Widmer,

            bis jetzt habe ich Sie an keiner Stelle als Antisemiten „diffamiert“. Spielen Sie hier nicht das Opfer.

            Die Diskussion mit Ihnen krankt erkennbar daran, dass Sie sich penetrant weigern, auf Argumente einzugehen. Statt dessen bringen Sie immer neue Anklagen vor, deren Sinn sich nicht erschließt.

            Ich habe ein paar Mal versucht, Ihnen das zu verdeutlichen. Zuletzt am Beispiel Golan: Sie verweigern sich jeder Antwort, wer für den Golan zuständig sein soll. Es kommen nur drei Möglichkeiten infrage: Assad, Hisbollah, IS. Jede dieser „Alternativen“ bildet für den israelischen Staat eine mörderische Bedrohung.

            Warum ist es Ihnen nicht möglich, die darin liegende Problematik zu erkennen? Warum reden Sie von „Verbrechen“, die nicht gegen andere Verbrechen aufgewogen werden können? Von Ihnen sind nur Anschuldigungen zu hören aber keine belastbaren Vorschläge. Dafür wird es jetzt aber höchste Zeit.

          • Swen Widmer

            Nussknacker, Ich spiele nicht das Opfer – ich zitiere Nussknacker “ (auf ein paar Juden mehr oder weniger kommt es dabei nicht drauf an). “
            Menschenleben sind das höchste gut und entsprechend Schützenswert unabhängig von Religion oder ethnischer Herkunft.

            Syrien ist und war ein legitimer Staat – Mit Assad hat dies an der Stelle wenig zu tun. Hisbollah und IS sind Bewegungen welche durch die Israelische Haltung wesentlichen Auftrieb erhalten – Ein sehr grosser Teil der Anhänger dieser, ich nenne es nicht positiv oder negativ wertend, Bewegungen erhält durch die Haltung Israels überhaupt den unglaublichen Zuspruch welchen ich nur im Ansatz mit nüchternem entkppelten Systemdenken verstehen kann.

            Die Hauptproblematik ist aus meiner Sicht die aggressive Haltung Israels: Israel hat die Situation über Jahre kontinuierlich an die Wand gefahren – Die Meinung einer grossen Masse ist das ISrael sich bis auf die Grenzen von 1947 zurückziehen muss um einen Frieden überhaupt zu ermöglichen.

            Israel beansprucht nicht den kleinen Finger sondern immer die ganze Hand. Zu welchem Zugeständnissen ist denn Israel bereit um den Konflikt zu lösen? Ausser ein paar leere Worthülsen habe ich da noch nicht viel gesehen.

          • nussknacker56

            Herr Widmer, Ihr „entkoppeltes Systemdenken“ beruht auf schlichten Wahnvorstellungen. Leider sind Sie darüber hinaus nicht in der Lage, sich auch nur mit einfachsten Fragestellungen auseinander zu setzen. Damit beende ich den Versuch, Ihre Gedankenwelt verstehen zu wollen.
            —————-
            Noch was – wenn Sie mich schon zitieren – dann bitte vollständig und im Zusammenhang:

            „Herr Widmer, wer darf Ihrer Ansicht nach im „Garten“ [Golan] die Hoheitsrechte ausüben? – der Massenmörder Assad – die Terrororganisation Hisbollah – der Islamische Staat? Ich bin sicher, Sie haben dazu eine tolle Idee (auf ein paar Juden mehr oder weniger kommt es dabei nicht drauf an). Also dann, lassen Sie hören.“

            Darauf sind Sie die Antwort wie gewohnt schuldig geblieben.

          • Swen Widmer

            Herr Nussknacker,

            Mich zu verstehen ist simpel: israel muss sich an internationales recht halten und die landesgrenzen muessen dem UN separationsplan entsprechen.

          • Lustenberger Uri

            Herr Widmer, es gibt auch eine simple Antwort sie zu verstehen. Sie sind ein massloser Faktenverdreher und meinen mit ihrem
            intellektuellen Gerede Menschen beeinflussen zu können!!! Sorry, Herr Nussknacker, dass ich mich in ihre Debatte eingemischt habe.

          • nussknacker56

            „Sorry, …, dass ich mich in ihre Debatte eingemischt habe.“

            Überhaupt kein Problem, lieber Uri, dazu sind Debatten schließlich da. Allerdings will ich diese mit obigem Gegenüber zukünftig nach Möglichkeit vermeiden. Ein Mindestmaß an Argumentationsstärke ist für mich unerlässlich, sonst kann ich mich gleich mit einer defekten Schallplatte unterhalten.

          • Mark Nu

            Sie verdrehen die Tatsachen!
            Nicht Israel hat „die Situation an die Wand gefahren“;
            den aktiven Part (an die Wand fahren) können Sie doch nicht der Partei
            anlasten, die sich verteidigt!
            Der Aggressor „fährt die Situation an die Wand“.
            Ohne die ständigen Attacken auf nordisraelische Siedlungen
            wäre der Golan doch nach wie vor syrisch!

          • Mark Nu

            Da hat Ihr Kommentar aber ein verdammtes Glück, dass es die
            Möglichkeit zum Eigenlob/Eigen-Like gibt!

            Davon ab:
            Syrien und Israel befinden sich noch im Krieg,
            wenngleich in einem slow-motion-Modus.
            Die Angriffe von Syrien führten dazu, dass Israel gezwungen war,
            die Golan-Höhen militärisch zu sichern.
            Da eine dauerhafte Befriedung des Golan durch Syrien nicht einmal
            am fernsten Horizont zu erkennen ist,
            bleibt es hoffentlich auch dauerhaft beim Status Quo.

  • Mike Peschke

    Der Golan wird bald wieder syrisch, inshallah!!!

    • Mark Nu

      Never even in your wildest dreams!