Das Auto, in dem das jüdische Ehepaar Naama und Eitam Henkin in einem Terroranschlag in der Nähe von Itamar am Donnerstagabend, vor den Augen ihrer 4 Kinder erschossen wurden. 1. Oktober 2015. Foto United Hatzalah

Ein israelisches Ehepaar ist am Donnerstagabend, in der Nähe von Itamar von Terroristen ermordet worden. Die jüdische Familie war mit ihrem Auto unterwegs.

Die Opfer, Eitam und Naama Henkin von Neria nördlich von Ramallah, hinterlasssen sechs Waisenkinder. Vier der Kinder im Alter von 4 Monaten, 4, 7 und 9 Jahren, waren im Fahrzeug zum Zeitpunkt des Terrorangriffs, wurden aber nicht verletzt.

Die jüdische Familie kam unter Beschuss, als sie ihre Fahrt verlangsamten, bevor sie in eine Abzweigung einbiegen wollten. In diesem Moment beschleunigt ein palästinensisches Fahrzeug in Richtung der Familie. Zwei Terroristen eröffneten das Feuer auf die Familie mit einer Pistole und ein Gewehr. Beide Eltern wurden mehrfach in den Oberkörper getroffen, sagten Sanitäter. Sie wurden am Tatort für tot erklärt.

„Es war eine sehr belastende Szenerie vor Ort“, sagte Sanitäter Boaz Malka, einer der Ersten, der am Tatort eintraf. „Wir sahen ein Fahrzeug in der Mitte der Strasse und einen Mann am Boden liegen, schwer verwundet am Oberkörper. Im Auto sass eine Frau auch mit schweren Wunden am Oberkörper. Sie waren beide ohne irgendwelche Lebenszeichen.

Laut den Ermittlern, wurde Naama Henkin sofort getötet. Ihr Ehemann Eitam, stieg trotz mehreren Schusswunden noch aus dem Fahrzeug, öffnete eine Hintertür und sagte seinen Kindern sie sollten fliehen. Dann brach er auf der Strasse zusammen und starb.

Die Terroristen hätten danach ihr Fahrzeug gestoppt, einer von ihnen stieg aus und ging zum israelischen Auto und überprüfte, dass beide Eltern tot waren. Der Mann kehrte danach zurück in ihr Fahrzeug, mit dem sie in Richtung eines nahe gelegenen palästinensischen Dorf rasten.

IDF Generalstabschef Gadi Eisenkot ordnete umgehend den Einsatz von vier Infanterie-Bataillone in den Bereich, um die Sicherheitskräfte bei der Suche nach den Mördern zu unterstützen.

Eitam und Naama Henkin aus Neria. Foto Screenshot Channel 2
Eitam und Naama Henkin aus Neria. Foto Screenshot Channel 2

Yossi Dagan, Leiter des Shomron Regionalrates, nannte das Attentat „eines der schwierigsten und schockierensten Ereignisse ich je erlebt habe. Diese Strasse wurde in unverantwortlicher Weise für palästinensische Fahrer vor ein paar Monaten eröffnet und wir hatten davor gewarnt, das so ein Angriff passieren würde“.

Psychologen werden nun versuchen mit den Kindern das Trauma zu verarbeiten, so Dagan. Gefragt, was die Kinder gegenüber den Behörden über den Angriff sagten, den sie aus nächster Nähe erlebt haben, sagte er: „Ich kann nicht viel sagen aus Gründen der Sicherheit, aber die Kinder haben sehr detailliert beschrieben was passiert ist, wie Kinder es eben tun.“

Hamas lobt Terrorakt
Die Terrororganisation Hamas lobte den „heroischen Angriff“ und forderte „mehr qualitativ hochwertige Angriffe.“ „Die Zionisten werden den Preis für Netanjahus Kriminalpolitik an jedem Ort bezahlen“, hiess es in einer Erklärung von Abu Obeida, einem „militärischen Sprecher“ der Al-Qassam-Brigaden.

Quellen: Agenturen, Tazpit, Sicherheitsbehörden

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  • shalomIsrael

    Das ist so traurig, ich könnte heulen. Die armen Kinder tun mir besonders leid. Ich hoffe dass die Mörder – Schweine möglichst bald gefasst werden und mindesten lebenslänglich hinter Gitter müssen. Meine Wut auf diese Brut wird täglich grösser

  • Swiss_Steve

    So eine friedliebende Religion …